Metzen Best Practice Story: Stecksilos als Netzzellen

METZEN Best Practice Story – Stecksilos als Netzzellen. Moderne Silotechnik für die Aufbereitung von Getreide unter beengten Platzverhältnissen und Denkmalschutz-Auflagen.

Seit 1994 erinnert der bundesweite “Deutsche Mühlentag” an eine Jahrhunderte alte Mühlentradition und das kulturelle Erbe der ältesten Antriebsmaschine der Menschheit. Neben den historischen Mühlen, die früher fast in jedem Dorf standen und die heute noch als Kulturdenkmäler Groß und Klein mit ihrer faszinierenden Technik begeistern, gibt es bundesweit aktuell knapp 200 gewerbliche Mühlenbetriebe, die jeweils mehr als 1.000 Tonnen Getreide pro Jahr vermahlen und Naturprodukte mit komplexer Prozesstechnik in einer Vielzahl von Prozessschritten zu vielen unterschiedlichen Mahlerzeugnissen für die Lebens- und Futtermittelindustrie verarbeiten.

Mühlenbau – Nachhaltig. Effizient. Ressourcenschonend.

Einer der führenden Experten im Mühlenbau in Deutschland ist Dipl.-Ing. Dietrich Wunn, Geschäftsführer bei METZEN Industries und Senior Engineer im Bereich Fördertechnik. Seine langjährige Erfahrung rund um die Prozesstechnik für Schüttgut u.a. in der Futter- und Nahrungsmittelindustrie macht ihn zum kompetenten Ansprechpartner für die Optimierung, Erweiterung und das Retrofit von Mühlentechnik und Mühlenbetrieben.

In der folgenden Best Practice Story schildert Herr Wunn die Erfolgsfaktoren im konkreten Projekt: „Wo beengte Platzverhältnisse herrschen, bieten Stecksilos deutliche Vorteile. Dank des modularen Aufbaus lassen sie sich unter maximaler Ausnutzung des Raumvolumens in die baulichen Gegebenheiten einfügen – in diesem Fall unterhalb zweier Stockwerke mit Maschinentechnik.“

Zur Befeuchtung des Getreides für die nachfolgenden Prozessschritte wurden Stecksilos aus Edelstahl eingesetzt, die allen lebensmitteltechnischen Anforderungen standhalten.

Mit großen Eckradien R = 500 mm wurden die Silos produktseitig komplett verschweißt.

Das Raster der Silos variiert in einer Richtung, um eine passgenaue Lösung für die komplexen Anforderungen kundenseits zu realisieren.

Zur Gewährleistung der Statik werden die Lasten für das Haus durch die Silo-Stützen geleitet.

Ein Treppenhaus und der notwendige Raum für die vier Elevatoren wurden in die Lösung integriert.

Mit den neuen Netzzellen hat der mehr als  einhundert Jahre alte Betrieb seine volle Funktionalität deutlich gesteigert und gleichzeitig eine mit dem Denkmalschutz abgestimmte Verkleidung bekommen.

Ob Getreide- oder Ölmühlen, Bioraffinerien oder Rohstoffaufbereitung, Profil- und Glattwand-Stahlsilo-Anlagen aus dem Hause METZEN eignen sich optimal zur Einlagerung aller gängigen Schüttgüter wie z.B. Mehl, Getreide, Pellets, Vormischungen oder Fertigfutter.

Durch das Baukastenprinzip ist die Anzahl der Zellen variabel. Fassungsvermögen von 120 bis ca. 13.300 m³ wurden bereits realisiert.

Der Aufbau der Siloanlage erfolgt auf einer Stahlunterkonstruktion und wird üblicherweise mit Trapezblechen verkleidet.

Die solide Ausführung garantiert eine lange Lebensdauer der Siloanlagen.

Die Expertise der METZEN Senior Engineers an den Standorten Bitburg, Erkelenz, Ludwighafen und München reicht von der Erstellung prüffähiger statischer Berechnungen bis zur fertig montierten Industrieanlage. Zum besonderen Know-how gehört das Engineering, die Fertigung und die Montage in den Bereichen Mühlenbau, Fördertechnik, Elektrotechnische Anlagen und Systeme, Industrie-Rohrleitungsbau, Industrie-Stahlbau, Silo- und Behälterbau und Sonderkonstruktionen.

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Fotoquellen: Archiv/Oswald Metzen GmbH; VladimirGerasimov/AdobeStock