METZEN für den Umweltschutz

Deutschland steht weltweit auf Platz 7 der größten Energieverbraucher. Durch den fortschreitenden Klimawandel und den Atomausstieg, führt der Weg weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien, die unsere Ressourcen schonen. Der Anteil von ressourcenschonender Energiegewinnung liegt europaweit bei unter 20 Prozent.

Niemals war das Thema Klimaschutz so präsent wie in diesem Jahr. Sowohl in den Medien als auch in unserem Alltag ist es nicht zu übersehen. Auch politisch wird viel über den Klimaschutz diskutiert. Die Bundesregierung hat dabei das Ziel gesetzt, nach und nach die Treibhausemissionen um bis zu 80-95% bis 2050 zu reduzieren. Dies soll mithilfe des Ausbaus von erneuerbaren Energien geschehen.

Wichtigstes Thema hierbei, ist die Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung in den drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Hierbei ist die Definition von Nachhaltigkeit wichtig.

Hierzu schreibt der deutsche Energiewissenschaftler Alfred Voß:

„Die Bedürfnisse der gegenwärtig lebenden Menschen zu befriedigen, ohne ähnliche Bedürfnisse in Zukunft lebender Menschen zu beeinträchtigen. […] Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, oder anders ausgedrückt, die Nichtüberschreitung der Regenerations- und Assimilationsfähigkeit der natürlichen Stoffkreisläufe ist somit eine wesentliche Bedingung für nachhaltige Entwicklung.“

Für die zukunftsorientierten Energiesysteme gibt es also verschiedene Basisanforderungen:

  • Bereitstellung einer ausreichenden Energiemenge
  • Bedarfsgerechte Nutzungsqualität und Flexibilität
  • Energiesicherheit
  • Ressourcenschonung
  • Umweltverträglichkeit
  • Internationale Verträglichkeit
  • Soziale Verträglichkeit
  • Niedrige Kosten

Um das 2 Grad Ziel des Pariser-Abkommens mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erreichen, müssen die globalen Kohlenstoffdioxidemissionen, von ca. 40 Mrd. Tonnen jährlich, jedes Jahrzehnt halbiert werden. Bis 2050 ist eine Verdopplung der erneuerbaren Energien alle 5-7 Jahre notwendig. Die Kohleverbrennung muss zwischen 2030 und 2035 und die Ölverbrennung zwischen 2040 und 2045 eingestellt werden, sowie der Erdgaseinsatz bis 2050 stark reduziert werden.

Kurz gesagt, muss die Energiebasis dekarbonisiert werden.

Die globale Erwärmung stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhundert dar und einen der wichtigsten Aspekte für den Umbau der Energieversorgung. Wichtigster Treiber der globalen Erwärmung ist die Freisetzung von CO² durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die Lösung hierzu sind erneuerbare Energien und die Optimierung der Kreislaufwirtschaft.

Ressourcen werden knapp. Eine Reihe wichtiger Rohstoffe ist nur begrenzt verfügbar und da die Weltbevölkerung wächst, steigt auch die Nachfrage nach Rohstoffen. Einige EU-Länder sind bei der Versorgung mit Rohstoffen von anderen Ländern abhängig. Die Gewinnung und Verwendung von Rohstoffen hat erhebliche Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Sie erhöht den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen. Die intelligente Nutzung von Rohstoffen kann CO2-Emissionen senken.

Erneuerbare Energieträger, die nach menschlichen Zeitmaßstäben praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen, werden auch als Sekundärenergieträger bezeichnet. Energieträger sind Sonnenenergie und andere Formen, wie Windenergie, Geothermie und Strömungs- und Gezeitenkraftwerke. Um die Energie nutzbar zu machen, werden verschiedene Technologien wie Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren, Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, sowie Anlagen zur Nutzung von Bioenergie und geothermischer Energie. Wind und Solarenergie gelten hierbei als wichtigste Energielieferanten.

In Deutschland liefern Windkraftanlagen rund die Hälfte des Stroms der erneuerbaren Energiequellen. Laut des Bundesverbands WindEnergie (BWE) gab es im Jahr 2020 in Deutschland mehr als 31.100 Windenenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 62.700 Megawatt (MW). Davon speisten rund 1.500 Offshore-Windenergieanlagen vor der Küste 7.770 MW ins Stromnetz ein, rund 29.600 standen an Land (Onshore), davon wurden 420 im Jahr 20202 neu installiert. Insgesamt produzierten die Windräder an Land 54.600 MW. Damit war der Wind 2020 nach Angaben des BWE die wichtigste Energiequelle im deutschen Strommix.

Auch durch energiesparende Technologien kann dem Klimawandel entgegengewirkt werden. Durch geringeren Energieverbrauch wird weniger Energie benötigt und es muss weniger produziert werden. Besonders die großen Verbraucher in der Industrie spielen hier eine Rolle.

METZEN Industries unterstützt die Nachhaltigkeit in Bereichen, wie der Kreislaufwirtschaft. Durch nachhaltige Müllverbrennung, Klärschlammverwertung, Kunststoffrecycling und Wasseraufbereitung werden Ressourcen geschont und die Umwelt geschützt.

 

Quellen:

*Alfred Voß: Leitbilder und Wege einer umwelt- und klimaverträglichen Energieversorgung. In: Hans Günter Brauch: Energiepolitik. Technische Entwicklung, politische Strategien, Handlungskonzepte zu erneuerbaren Energien und zur rationellen Energienutzung, Berlin/Heidelberg 1997, 59–74, S. 64f.

BR(2021): https://www.br.de/wissen/windkraft-windraeder-energiealternativen-100.html

Europäisches Parlament (2021): https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/economy/20151201STO05603/kreislaufwirtschaft-definition-und-vorteile