#Infopost: Ersatzbrennstoffe in der Kreislaufwirtschaft

Die Knappheit von fossilem Brennstoff wächst von Jahr zu Jahr. Daher wird die Bedeutung der sogenannten Sekundärbrennstoffe in der Industrie immer größer. Nicht nur die Knappheit der fossilen Brennstoffe spielt dabei eine Rolle, sondern auch kreislaufwirtschaftliche Faktoren.  Sekundärbrennstoffe, auch bekannt als Ersatzbrennstoffe, werden aus Abfällen hergestellt. Sie können flüssig oder fest sein und sowohl aus Abfallgemischen von Haushalten als auch aus Gewerbe und Industrie gewonnen werden. Dabei handelt es sich um Abfälle, die anderweitig im Sinne des Recyclings nicht mehr verwertet werden können.

Sekundärbrennstoffe werden anstelle von fossilen Brennstoffen und überwiegend in Industrie- Heiz- und Zementkraftwerken genutzt. Entweder werden sie direkt verfeuert oder mitverbrannt. Hier werden diverse thermische Verfahren angewendet, zum Beispiel die Wirbelschichtfeuerung, die Rostfeuerung, die Mitverbrennung oder die Verwertung in Zementwerken. Um den verschiedenen thermischen Verfahren gerecht zu werden müssen unterschiedliche Parameter eingehalten werden. Darunter fallen der Heizwert, der Glührückstand, der Chlorgehalt und der Ascheanteil. Ebenfalls wichtig sind der Feuchtigkeitsgehalt und die Korngröße.

Ersatzbrennstoffe bringen gegenüber fossilen Brennstoffen einige Vorteile.

Durch sie kann der Heizwert erhöht werden und der Energiegehalt der Abfälle optimal ausgenutzt werden. Unsere KRÖGER Greifer eignen sich besonders wegen ihrer führenden Hebetechnik und Wartungsfreiheit für den Einsatz in Verbrennungsanlagen von Ersatzbrennstoffen. Sie sind kompakt und für enge Platzverhältnisse im Vollautomatikbetrieb entwickelt.

Durch die gleichbleibende Qualität der Sekundärbrennstoffe, kann ein planbarerer Verbrennungsprozess erfolgen. Sie bieten eine sichere thermische Verwertung von Abfällen durch Stör- und Schadstoffentfrachtung.

Auch in der ökologischen Betrachtung sind Ersatzbrennstoffe ein Gewinn für die Industrie.

Die thermische Verwertung ist laut Keislaufwirtschaftsgesetz und der darin festgelegten fünfstufigen Abfallhierarchie nach dem Recycling die effizienteste und umweltfreundlichste Abfallbehandlungsmethode. Durch sie wird nicht nur die Abfallentsorgung unterstützt, sondern bringt auch weiteren Nutzen in Form von zusätzlicher Energie, Dampf und Wärme. Natürliche Ressourcen werden geschont, indem Ersatzbrennstoffe primäre Energieträger ersetzen. Emissionsschutzrechtliche Auflagen sichern die Einhaltung wichtiger Umweltstandards beim Anlagenbetrieb.