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Andreas Groth: Wir konzentrieren uns auf Zukunftsbranchen

Andreas Groth leitet als Geschäftsführer die METZEN Business Unit der Umwelttechnik als einer der anerkanntesten Experten im Bereich Umwelttechnik und Recycling. Neue Märkte und deren Möglichkeiten sind sein Steckenpferd. Dabei helfen ihm seine Erfahrungen in der erfolgreichen Durchführung internationaler Projekte und sein extensives Fachwissen. Gemeinsam mit seinem Team erarbeitet Andreas Groth effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen im industriellen Anlagenbau.

Was hat Sie in die Umwelttechnik verschlagen?

Die Umwelttechnik ist ein spannender und wachsender Bereich in dem wir unsere langjährige Expertise, wie etwa in der Fördertechnik sehr gut einbringen und ausbauen können. Wir bedienen jetzt Industrien wie Kunststoffrecycling, Klärwerkstechnik, Klärschlammverarbeitung und Wasserwirtschaft mit großem Erfolg. Für METZEN war es eine natürliche Weiterentwicklung unsere Expertise in diese Richtung zu lenken.

Sie haben an einem der modernsten Recyclingwerke Europas mitgewirkt!

Die Anlage in Swisttal ist im Bereich Kunststoffrecycling ein wirkliches Vorzeigeprojekt gewesen, dass medial viel Aufmerksamkeit erregt hat. Es werden dort jährlich 15.000 Tonnen Kunststoffabfälle, vor allem PP-Verpackungsfolie, aufbereitet. Wir haben eine innovative und sehr effiziente Waschlinie projektiert und eingebaut.

Im Bereich Folien aus recyceltem Kunststoff arbeitet METZEN sehr eng mit dem Partner REANTEC zusammen. Die gemeinsame jahrzehntelange Erfahrung hat es uns erlaubt, in diesem Projekt das ganze Spektrum unseres Fachwissens anzuwenden.

Ein anderer Bereich, in dem Sie zu den Experten gehören, ist Klärschlamm

Die Klärschlammverarbeitung ist durch die neuere Gesetzgebung ein großes Thema, europaweit. Unsere kombinierte Erfahrung im Bereich Klärwerkstechnik, Wasserwirtschaft und Fördertechnik hat es uns erlaubt hier fast nahtlos einzusteigen. Unsere weitgreifende Expertise mit unseren äußerst erfahrenen Fachexperten hat uns den Einstieg in diese Branche sehr erleichtert. Hier stemmen wir auch Großprojekte, wie etwa die Projektierung und den Bau einer Neuanlage bei einem der größten kommunalen Betriebe Österreichs. Hierauf sind wir sehr stolz.

Welche anderen Märkte haben Sie für METZEN im Visier?

Im Moment sind wir sehr gut ausgelastet mit den Chancen, die uns die Umwelttechnik bietet. Hier sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Wir sind dabei unsere Expertise noch weiter voranzutreiben und zu vertiefen, um unseren Kunden auch in neuen Feldern jederzeit mit der perfekten Lösung zur Seite zu stehen. Ein sehr aktuelles Thema hierbei ist das Batterie-Recycling, insbesondere für die in E-Autos eingesetzten Lion-Batterien. Hier haben wir uns ebenfalls mit Partnern zusammen ein innovatives Anlagenkonzept erarbeitet.

Wir bedanken uns bei Andreas Groth für das Interview!

 

Wie halten Sie es mit Missständen?

Unternehmensinterne Missstände sind keine gute Außenwerbung und werden daher häufig unter den Teppich gekehrt. Mitarbeiter, die auf Missstände hinweisen, sind oft nicht gerne gesehen und trauen sich, aus Angst vor Repressalien seitens des Arbeitgebers, nicht auf diese hinzuweisen.

Das muss nicht sein, finden wir bei METZEN. Jeder gemeldete Missstand ist für uns eine Chance, noch besser zu werden und diesen aktiv anzugehen und zu beheben. Aus diesem Grund begrüßen wir das Inkrafttreten des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) am 2. Juli. Was schon seit Jahren in unserem Unternehmenskodex fest verankert ist, gilt nun bundesweit für alle Firmen über 50 Mitarbeitern.

Arbeitnehmer haben nun die Möglichkeit unternehmensinterne Missstände bei internen oder externen Meldestellen zu melden und werden gleichzeitig vor Repressalien geschützt. Die Liste der Verstöße, die ein Mitarbeiter melden kann, sind vielfältig.

Neben Verstößen gegen den Umweltschutz, die Produktsicherheit, den Verbraucherschutz und Geldwäsche zählen dazu auch bußgeldbewehrten Vorschriften, wenn sie dem Schutz der Gesundheit oder der Rechte von Beschäftigten dienen. Mitarbeiter können beispielsweise Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsschutzregelungen, gegen das Betriebsverfassungsgesetz oder gegen das Mindestlohngesetz melden, wenn diese Verstöße auch bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeiten sind.

Die Einführung des Gesetzes ist zwar kurzfristig, jedoch halten wir es für längst hinfällig. Unser Ethos ist, dass wir nur in einer Kultur, in der Offenheit gelebt wird, unser Bestes für unsere Kunden geben können.

Wir halten für unsere Mitarbeiter die Barrieren, um Probleme aufzuzeigen, bewusst niedrig. Nur so können wir eine Abgrenzung zum Denunziantentum schaffen und uns als Gemeinschaft verbessern. Wir sehen das Optimierungspotenzial. Missstände sind für uns nur problematisch, wenn sie bleiben.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Auf KRÖGER ist Verlass

Im Januar 2023 benötigte ein internationales Unternehmen in der Kiesgewinnung einen neuen Greifer zum direkten Einsatz. Es sollte ein 6,0 m³ MUG (Motor-Unterwassergreifer) mit wartungsfreien Lagerstellen sein, der genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden musste: Ein robuster Greifer für den Kiesabbau auf einem Schwimmbagger. Nun sind hochwertige und langlebige Greifer kein Produkt, dass man so eben von der Stange kaufen kann. In jedem Kröger Greifer steckt Maßarbeit, viel Gehirnschmalz und Überlegungen, wie der Greifer so effizient und somit wirtschaftlich rentabel für den Kunden gebaut werden kann.

Kurz gesagt, wir haben es trotzdem geschafft und den Greifer im Mai 2023 geliefert.

KRÖGER, alles fest im Griff!

Und jetzt doch…die Rezession

Lang wurde sie erwartet und immer wieder angekündigt: die Rezession. Genaugenommen ist es eine technische Rezession, die sich auf die Wirtschaftsauslastung bezieht. Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute stellen die Frage, wie hoch die Wirtschaftsleistung im Optimalfall wäre, wenn alle Arbeiter und Maschinen genau wie vorgesehen genutzt würden. Das ist das sogenannte Produktionspotenzial. Befindet sich die Wirtschaft in der Krise, produziert sie weniger, als sie laut Potenzial eigentlich könnte. Steigt diese Unterauslastung zwei Quartale in Folge an, sprechen die Institute von einer technischen Rezession. Wie schwerwiegend und ob überhaupt die Rezession ausfallen wird, darüber streiten sich die Geister.

Sicher jedoch ist, dass der Aufschwung auf sich warten lassen wird. Was aber bedeutet das für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau?

Viele Maschinen- und Anlagenbauer haben noch gute Auftragsbestände. Doch die Anzeichen mehren sich, dass der Konjunkturabschwung auch hier seine Spuren hinterlassen wird. Eine neue Analyse sieht jedes vierte Unternehmen in Gefahr. Der wesentliche Punkt: die starre Kostenstruktur.

In Deutschland könnte dies 28 Prozent der Branchenunternehmen durch ihre Kostenstruktur und Verschuldung in eine wirtschaftliche Schieflage bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse börsennotierter Branchenvertreter durch die internationale Managementberatung Bain & Company. Berücksichtigt wurden dabei auch Wettbewerber aus den USA und China, wo der Anteil der krisengefährdeten Maschinen- und Anlagenbauer bei 17 beziehungsweise 8 Prozent liegt. Besonders nachteilig seien die starren Kostenstrukturen vieler deutscher Unternehmen. Im direkten Vergleich könnten Wettbewerber aus den USA ihre Kosten im Abschwung deutlich schneller anpassen. Zudem erzielte der US Maschinen- und Anlagenbau 2021 mit durchschnittlich 13,1 Prozent eine deutlich höhere Marge als die Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum, die nur auf 9,3 Prozent kamen.

Ganz anders zeigt sich die finanzielle Situation der chinesischen Unternehmen, deren Bilanzen in der Regel eine Nettoliquidität ausweisen. Eine Langzeitanalyse der Jahre 2006 – 2021 zeigt, dass die börsennotierten Anbieter ihren Umsatz um jährlich 9 Prozent steigern konnten und damit den weltweiten Kurs des Maschinen- und Anlagenbaus sehr geprägt hat. Die traditionell weltweit dominierende deutsche Anlagenbau musste sich mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von jährlich 3 Prozent abfinden.

Möchten sich deutsche Unternehmen weiterhin konjunkturunabhängig im Weltmarkt behaupten und ihre Marktanteile halten, müssen sie Vorsorge treffen. Je nach Ausgangslage sollte der deutsche Anlagenbau durch Effizienzsteigerung und gezielte Investitionen gegensteuern. So könnten viele Unternehmen gestärkt aus der aktuellen Krise hervorgehen, wenn sie ihre Chancen konsequent nutzen.

Dabei scheinen nicht alle Unternehmen im gleichen Maß betroffen. Laut Bain-Analyse haben 28 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer eine solide Finanzierung und nachgewiesene Kostenflexibilität und können sich dadurch im globalen Wettbewerb behaupten. 18 Prozent jedoch laufen durch ihre Kapitalschwäche Gefahr, in einer längeren Rezession unterzugehen. Weitere 26 Prozent sind zumindest solide finanziert.

Handlungsbedarf gibt es aber bei allen Branchenvertretern, die sich nicht ausreichend auf mögliche Rezessionen vorbereitet haben. Eine differenzierte Szenario Planung ist der Schlüssel, um auf veränderte Umstände reagieren zu können. Mit einer höheren Kosten- und Effizienztransparenz, Flexibilität und Bilanz ist der Handlungsspielraum im Krisenfall größer. Unternehmen mit solidem Wachstum können ihre gute Ausgangslage für den Ausbau des Portfolios und das Vorantreiben digitaler Geschäftsmodelle nutzen und sich so im Markt erfolgreich positionieren. Kapitalstarke Anbieter können ihre Marktposition zudem durch gezielte Akquisitionen ausbauen.

Angesichts des aktuellen schwachen Konjunkturprognosen steht der gesamte Maschinen- und Anlagenbau vor Herausforderungen. Die Rezession biete aber auch Chancen für die Unternehmen, die sich richtig aufstellen und entschlossen handeln und so gestärkt in den nächsten Aufschwung gehen können. Wer die Krise nutzt, um in Zukunftsmärkte zu investieren und sein Portfolio um neue Geschäftsmodelle erweitert, kann für die nächsten Jahrzehnte davon profitieren.

Wir unterstützen Sie gerne bei Ihren Vorhaben und Herausforderungen. Sprechen Sie uns an!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Liebe Monteure – KI kann euch nicht ersetzen!

METZEN hat große, spannende Projekte im industriellen Anlagenbau – deutschlandweit. Aber, bei uns geht noch mehr und dafür brauchen wir professionelle Monteure.

Unsere Montageprofis und lösungsorientierte technische Fachkräfte sind neben unseren Senior Engineers der Motor für unser Wachstum. METZEN baut keine Standardlösungen aus dem Baukastensystem, sondern arbeitet an äußerst herausfordernden Projekten. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bringen Vereinfachung, nur ersetzen können sie unsere ideenreichen qualifizierten technische Mitarbeiter nicht. Die Projekte, die wir umsetzen, leben von herausragendem Handwerk.

METZEN hat viel zu bieten: deutschlandweite hochkomplexe Projekte gepaart mit innovativer Technik und die Zusammenarbeit mit talentierten Fachkräften, sehr erfahrenen Ingenieuren und Projektmanagern, um effiziente und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu erarbeiten.  Wir sind ein kompetenter Full-Service-Anbieter im industrietechnischen Anlagenbau. Zu unseren Spezialgebieten gehören verfahrenstechnische Anwendungen in der Umwelt- und Energietechnik, Recycling und Fördertechnik, wie auch für die Futter- und Lebensmittelindustrie und den Non-Food-Bereich.

Seit über 50 Jahren sind wir der bevorzugte Partner von internationalen Großunternehmen und sind an vielen bekannten Projekten beteiligt. Um noch mehr stemmen zu können brauchen wir für unseren Bereich Montage/Service talentierte Berufseinsteiger und erfahrene Montageprofis mit Begeisterung für technische Dienstleistungen und immer neuen Herausforderungen.

Unsere Monteure sind Teil unseres Teams, dessen Erfahrung und Kompetenz eine wichtige Voraussetzung für unseren Erfolg ist. Wir stellen sicher, dass die technischen Kenntnisse aller Mitarbeiter immer auf dem neusten Stand sind. Mit METZEN entscheiden Sie sich für einen Arbeitgeber, der gemeinsam mit seinen Mitarbeitern eine nachhaltige Unternehmensentwicklung verfolgt.

Bewerben Sie sich jetzt! Hier geht es zu unseren Stellenanzeigen.

Hochspannungs-Gleichstrom-Leitungen für Deutschland

Hochspannungs-Gleichstrom-Leitungen, kurz HGÜ-Leitungen, wurden bisher vor allem durch Großprojekte, an denen der METZEN Industrie Service beteiligt ist, bekannt. Der Bau des Viking Link, einer 767km langen 1400-MW-Hochspannungsgleichstromleitung zwischen Dänemark und Großbritannien liefert Elektrizität für die Versorgung von 1,4 Millionen Haushalten. Dank der hohen Wirtschaftlichkeit und Vorteile der neuen Technologie sind auch Verbindungen zwischen Litauen und Polen, Spanien und Frankreich in Planung. Auch deutsche Stromnetzbetreiber setzen mittlerweile verstärkt auf HGÜ-Leitungen, um die Umstellung auf erneuerbare Energien effizient umzusetzen.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 sieht es vor, dass in Deutschland mindestens 80% des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen sollen. Damit die Energiewende gelingt, muss das Übertragungsnetz in Deutschland künftig große Strommengen über weite Strecken transportieren können, und zwar mit möglichst geringem Energieverlust. Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien stellt neue Anforderungen ans Stromnetz. Mittels HGÜ-Leitungen kann Gleichstrom über weite Strecken transportiert werden, ohne dass dabei große Energieverluste wie bei der bislang etablierten Wechselstromtechnik auftreten. So fallen die Übertragungsverluste bei HGÜ-Leitungen um 30 bis 50 Prozent geringer aus. Zudem produzieren viele Erneuerbare Energien Anlagen prinzipbedingt Gleichstrom, folglich muss bei der Einspeisung in eine Gleichstromleitung der Strom vorher nicht umgewandelt werden. Vor allem von den großen Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee muss viel Strom in den Süden Deutschlands transportiert werden, wo der Strombedarf am größten ist. Deshalb werden inzwischen über weite Strecken HGÜ-Leitungen geplant. Bislang gibt es in Deutschland hauptsächlich Seekabel mit HGÜ-Leitungen, die der Anbindung von Offshore-Windenergieanlagen oder Inseln dienen oder eine Verbindung zu anderen Ländern herstellen.

Auch das Projekt Attika-Kreta-Interkonnektor, der mit einer Übertragungskapazität von 1.000 Megawatt die Insel Kreta mit dem griechischen Festland durch eine 330 km lange Hochspannungsgleichstromübertragung verbindet, um die Stromversorgung zu sichern und die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz erleichtert benötigt HGÜ Leitungen. Als Partner von Siemens Energy, der für diese Projekte die Konverteranlagen zur Verfügung stellt, liefert METZEN im Bereich der Energieverteilung die Schweißbaukomponenten aus Aluminiumlegierungen. Unsere Expertise ist bei Projekten dieser Größenordnung hochwillkommen, da wir seit mehr als 50 Jahre einzigartige Kenntnisse und Fertigkeiten im Konverter- und Umspannungsbehälterbau besitzen. Die benötigten Komponenten müssen jahrzehntelang im Einsatz sein und die Materialien müssen so bearbeitet werden, damit sie den Belastungen standhalten. Die Anforderungen an die Fertigung können nur wenige umsetzen der METZEN Industrie Service, ist der bevorzugte Systempartner bei Projekten dieser Größenordnung.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Wir können auch Fussball

Die PreZero Arena der TSG 1899 Hoffenheim wurde vom TÜV Süd als erstes Bundesliga-Stadion als Zero Waste Arena eine Bronze-Zertifizierung erhalten. Gemeinsam mit dem Namensgeber des Stadions, dem Abfallentsorgungsunternehmen „PreZero“, hat der Bundesliga-Verein ein Konzept entwickelt, wie Müll in Zukunft vermieden oder wiederverwendet werden kann. Das bedeutet, dass die Gesamtabfallmenge zu mindestens 85 Prozent vermieden, wiederverwendet, recycelt, kompostiert oder vergärt wird.

So kommen im Stadion bis zu 400-mal spülbare Mehrwegbecher zum Einsatz, die bei 17 Heimspielen pro Saison etwa eine halbe Million Einwegbecher einsparen. Das Papier für die Autogrammkarten besteht aus Gras, das beim Mähen des Stadions abgeschnitten wird und normalerweise entsorgt werden müsste. Solch konkrete Maßnahmen helfen dem Zeil für mehr Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Ökologie Stück für Stück näher zu kommen.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind auch für METZEN zentrale Ziele bei unseren Projekten. Aus diesem Grund sind wir stolz, für den TSG 1899 Hoffenheim, einen Beitrag geleistet zu haben. Der METZEN Industrie Service hat die Statue des Fußballspielers vor dem Stadium als Sonderauftrag gefertigt. Wir freuen uns, mit unserem Namen, auch einmal ungewöhnliche Aufträge umzusetzen und einfach dabei zu sein!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

METZEN Case Study: Klärschlammverbrennung

Eines unserer anspruchsvolleren Projekte im Bereich Klärschlamm war unsere Arbeit für einen der größten kommunalen Betriebe Österreichs und Europas. Im Zuge der rechtlichen Bestimmungen, Klärschlamm nicht mehr lagern zu dürfen, sondern zu verbrennen, wurde eine komplette Neuanlage benötigt.

Die Anforderungen waren durch die Größe des Werks, bei dem pro Stunde bis zu 5,1 Tonnen Klärschlamm verarbeitet wird, hochkomplex und beinhalteten das Zusammenspiel von vielen Komponenten, die sich reibungslos in räumlich sehr beengte Platzverhältnisse einfügen mussten. Um alle Aggregate unterzubringen, wurde eine lösungsorientierte Herangehensweise benötigt. Mit maximal 25m Spielraum wurden die Konstruktionstalente des METZEN Teams stark auf die Probe gestellt.

Die von METZEN konzipierte, direkte Verbindung zwischen Klärschlammgewinnung, -aufbereitung und Verbrennung hatte eine Effizienzsteigerung der gesamten Kläranlage zur Folge.

Die besonderen Begebenheiten der Klärschlammverarbeitung und die unmittelbare Nähe zu einer Sondermüllanlage, waren Herausforderungen, die es zu meistern galt. Hier bestand, durch die hohe Temperatur des Klärschlammes (100 Grad Celsius) und der Staubbildung (APEX) eine Explosionsgefahr.

Die METZEN Lösung musste hohen Sicherheitsanforderungen standhalten und effizient den getrockneten Klärschlamm zuerst auf 40 Grad Celsius abkühlen, dann fördern, zwischenlagern und dann an Wirbelschichtöfen weiter transportieren. Dazu mussten unter anderem eine Zellradschleuse, eine Rohrkühlschnecke, Muldenbänder und Elevatoren, Windsichter, Trockengutsilos, Z-Trogkettenförderer und weitere Komponenten zum Einbau in die Sendeleitung der pneumatischen Förderung projektiert, konzipiert, gebaut und montiert werden. Auch musste ein alternativer Ort für die Berstscheibe gefunden werden, da durch Brandgefahr die konventionelle Anbringung auf dem Dach ausgeschlossen war. Ein großes Projekt mit komplexesten Abläufen!

Trotz des Abkühlprozesses kann es im seltensten Fall zu Glutnestern und dadurch zu Explosionen kommen, weshalb zusätzlich zu einer Inertisierung ein konstruktiver Explosionsschutz erforderlich ist. Auch für den unwahrscheinlichen Fall einer Explosion musste die Konstruktion derart ausgeführt werden, dass die austretenden Flammen keine Brände in Menschennähe auslösen.

Dies war bei dieser Großanlage einer der größeren Herausforderungen, da im Bereich der Sondermüllverbrennung eine enge Bebauung vorliegt. Zudem gab es statische Randbedingungen einzuhalten. Eine weitere Auflage war, die Teilanlage so langlebig und wartungsfrei wie möglich zu konzipieren. Die von METZEN entwickelte Lösung konnte sicherstellen, dass die Bildung von Glutnestern auf das geringstmögliche Maß reduziert wurde und ein Flammenaustritt unmöglich wurde.  Nach umfangreichen Tests und Simulationen entsprach das Endergebnis allen Anforderungen, sowohl in der Ausführung als auch in der Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit.

Dieser optimierte Prozess trägt dazu bei, dass der österreichische Kommunalbetrieb, umweltfreundlich und wirtschaftlich betrieben werden kann.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

METZEN Case Study: Mit Klärschlamm für die Kreislaufwirtschaft

METZEN ist an unterschiedlichen Verfahren zur Klärschlamm Entsorgung beteiligt, von der Projektierung und Umsetzung von Klärwerken, wie auch Komplett- und Teilanlagen. Unsere Expertise zieht sich von hochkomplexen fördertechnischen Lösungen bis in den Bereich der Maschinentechnik von Kläranlagen, Abwasserverbänden und Industrien. Unter Einsatz anspruchsvollster Technologie unterstützen wir die verfahrenstechnische Aufrüstung und betrieblichen Optimierung von Anlagen von der Müllverbrennung, Stadtwerken bis hin zur Entsorgung in Klärwerken. Auch entwickeln wir auf Klärschlamm spezialisierte Greifertechnik für den Einsatz in schwer zugänglichen Müllverbrennungsanlagen.

Klärschlamm zu entsorgen ist eine teure und CO2-intensive Angelegenheit. Daher investieren immer mehr Kommunen in moderne Entwässerungstechnik und setzen auf Blockheizkraftwerke (BHKW), um die Abfälle aus den Kläranlagen als Brennstoff für die Strom- und Wärmeerzeugung zu nutzen. So auch die Zentralkläranlage im thüringischen Altenburg, die umgerüstet und erweitert wurde. Das Ziel war, den Klärschlamm zur Produktion von Wärme und Strom zu nutzen.

METZEN hat bei dem Projekt zur Modernisierung einen erheblichen Beitrag geleistet. Unsere Experten waren damit beauftragt einen kompletten Sand- und Fettfangräumer für den Zwangsantrieb zu projektieren, zu bauen und zu montieren. Erschwerend kam hinzu, dass die bestehende Räumerfunktion erhalten werden musste, bei simultaner Erhöhung der Prozesssicherheit und Minimierung des Wartungsaufwands. Das enge Baufeld erforderte einen hohen Koordinationssaufwand, da die Kläranlage während der Umbauarbeiten in Betrieb blieb.

Um die Klärabläufe zu optimieren hat METZEN ein zuverlässiges Energiekettensystem konzipiert, dass für die notwendige Funktionssicherheit sorgte. Diese neue Lösung konnte so der Dauerbelastung standhalten, da der Sandräumer an 365 Tagen rund um die Uhr in Betrieb ist. Um noch höhere Belastungssicherheit und Prozesseffizienz zu garantieren, musste die Fahrbahn auf ein Schienensystem umgerüstet werden. Hierzu wurde die Energiekette selbst neu entworfen und ein Steuerschrank konzipiert, die beide in das Gesamtkonzept der Anlage eingepasst werden mussten.

Um die Trennung von Sand und Fettteilchen zu optimieren, haben wir den neuen Sandfangräumer als Saugräumer konzipiert, der den eingedickten Schlamm direkt abziehen kann und trotzdem weiterhin grobe Verunreinigungen wie Sand, kleine Steine und Glassplitter vom Boden entfernt, so dass sich die schweren mineralischen Partikel vom organischen Material durch Belüftung und Walzenströmung absetzen können.  Gelichzeitig werden die Fette und Öle in den Faulturm gepumpt und tragen dementsprechend zur Klärgasgewinnung bei.

All den anspruchsvollen Herausforderungen zum Trotz, hat das METZEN Team die Erwartungen der Kläranlagenbetreiber übertroffen. Der Ideenreichtum des METZEN Teams hat die Abläufe durch neue technische Lösungen unterstützt und das Gesamtziel der Energiegewinnung aus Klärschlamm möglich gemacht.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Dietrich Wunn: Wir machen keinen Standard

Dietrich Wunn ist seit 15 Jahren Geschäftsführer bei der METZEN GmbH. Mit über dreißig Jahren Erfahrung, im industriellen Anlagenbau, ist er einer der anerkanntesten und angesehensten Experten. Dietrich Wunn’s Expertise erstreckt sich insbesondere in den Branchen Lebens- und Futtermittel. Dietrich Wunn ist dafür bekannt, dass er mit seinem Team Projekte unter schwierigsten räumlichen und zeitlichen Bedingungen sowie in anspruchsvollsten Situationen für seine Kunden realisiert.

Was macht die Lebens- und Futtermittelindustrie für Sie so interessant?

Diese Bereiche sind hochsensibel, da höchste Hygienestandards eingehalten müssen. Die kleinste Fehlkonstruktion kann verheerend für den Endverbraucher sein, da es zu Kontaminierung führen kann. Es ist auch eine sehr kompetitive Industrie, das heißt die Anlagen müssen so konzipiert sein, dass sie höchstprofitabel in ihrer Leistung sind. Die Anforderungen der neueren Zeit sind Energieeffizienz und nachhaltige Produktion. Im Zusammenspiel ist das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe in der Umsetzung, vor allem, sind Standardlösungen häufig nicht geeignet um die Ziele zu erreichen.

Für welche Firmen ist METZEN der ideale Partner?

Wer METZEN als Partner wählt, sucht Expertise außerhalb des gängigen Standards. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir nicht nach dem Baukastensystem arbeiten, sondern Anlagen, Teilanlagen und industrielle Systeme bei Bedarf als Sonderanfertigung projektieren, konstruieren, fertigen und montieren.

Was heißt das im Klartext?

Das bedeutet in der Realität, dass wir natürlich alle benötigten Teile einer Anlage bauen, aber uns auf Sonderbedingungen spezialisieren. Wenn beispielsweise ein Element, wie eine Förderschnecke 30cm schmaler werden muss und trotzdem seine Effizienz steigern soll, dann berücksichtigen wir auch das.

Bei METZEN arbeiten wir in kleinen, hochspezialisierten Teams mit äußerst erfahrenen Fachexperten. Unsere Arbeitsweise ist hier entscheidend anders als bei unseren Marktbegleitern. Bei METZEN gibt es weniger Schnittstellen zwischen den Abteilungen, das spart unseren Kunden Zeit und Geld und unsere Reaktionszeit ist dadurch viel kürzer.

Welche Vorteile ergeben sich für die Kunden??

Das Thema Schnittstellenreduktion ist nicht nur den Abteilungen zuzuschreiben, sondern den außergewöhnlichen Fachexpertisen unserer Teammitglieder. Unsere Senior Engineers können selbständig ein großes komplexes Projekt mit vielen verschiedenen Anforderungen abwickeln, dank ihrer vielfältigen Erfahrungen und Kenntnissen. Wir benötigen kein großes Team mit spezifischen Teilkenntnissen. Davon profitieren unsere Kunden: weniger Ansprechpartner, die Prozesse sind bedeutend weniger fehleranfällig, es gibt keine Missverständnisse und natürlich kurze Entscheidungswege. Anstatt viel Papier werden bei uns Ergebnisse produziert.

Können Sie ein Idealprojekt für METZEN nennen?

Davon gibt es sehr viele, die alle unterschiedlich sind. Generell arbeitet METZEN vor allem an hochanspruchsvollen Projekten, die ein Zusammenspiel von vielen Komponenten benötigen und die die Produktion effizienter, nachhaltiger, sicherer und produktiver macht. Es geht darum, für unsere Kunden das bestmögliche herauszuholen und die Profitabilität kurz und langfristig zu optimieren.

Wir bieten unseren Kunden dadurch Mehrwert. Hochqualitative Arbeit mit Liefergarantie, gepaart mit unserem lösungsorientierten und unbürokratischen Ansatz ist unser Erfolgsrezept und in der Konsequenz daraus auch das unserer Kunden.

Ungewöhnliche Umstände schrecken Sie also nicht ab?

Ja, das ist korrekt. Hier zeichnen wir uns besonders aus. Bei komplexen Aufgaben können wir unsere Lösungskompetenzen unter Beweis stellen und zeigen, dass wir für jedes Problem den passenden Ansatz ausarbeiten können. Ob räumliche Herausforderungen, zeitliche Beschränkungen, oder Sonderanpassungen, wir finden für alles die passende Lösung für unseren Kunden. Auch bei Notfalleinsätzen, wie etwa der Einbruch eines Getreidesilos oder einem Großbrand in einer Düngemittelfabrik, stemmt METZEN auch diese Situationen kurzfristig und verlässlich. Wir stellen sicher, dass unsere Kunden schnellstmöglich wieder auf die Beine kommen, die Produktion weitergehen kann und sie dadurch profitabel bleiben.

METZEN, wenn`s drauf ankommt.