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Recyclinganlagen haben ihre Grenzen – METZEN nicht

Die Kunststoffrecyclingbranche in Europa steht unter Druck. Die vom Gesetzgeber verlangten Mengen von recyceltem Kunststoff werden gesteigert und gleichzeitig soll auch die Qualität der Rezyklate verbessert werden, um die Einsatzgebiete des recycelten Kunststoffs auszuweiten und die Ziele der angestrebten Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Ein zielführender Diskurs, wie Anlagenbetreiber die technischen Herausforderungen der optimierten Aufbereitung bei zeitgleich höherem Output stemmen sollen, findet jedoch nur am Rande statt. Abgesehen von der finanziellen Belastung, gibt es auch räumliche und technische Begrenzungen, da nicht jede Anlage räumlich ausbaubar ist und auch Maschinen sich nur begrenzt nachrüsten lassen. Die Recyclingexperten bei METZEN verstehen die Herausforderungen der Branche und unterstützten Betreiber von Kunststoffrecyclinganlagen ihre Prozesse quantitativ, qualitativ und energieeffizient zu optimieren.

Wir entwickeln beispielsweise neue technische Lösungen in der Zerkleinerungs- und Waschtechnologie für Extrusionsanlagen, um die Reinheit und Qualität des Inputmaterials zu gewährleisten und höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Mit unserer jahrelangen Erfahrung und Expertise erarbeiten wir Lösungen, die in bestehenden Anlagen eingesetzt werden können, auch bei schwierigen räumlichen Verhältnissen. Neu- und Teilanlagen konzipieren wir vorrausschauend, so dass unsere Kunden auch zukünftigen Zielvorgaben gewachsen sind.

Neben der Qualität des Materials legen wir bei der Konzeption und Projektierung größten Wert auf die Wirtschaftlichkeit der Aufbereitung als entscheidenden Faktor. Denn ein zu hoher Aufwand beeinflusst direkt die Kosten des Endprodukts. Deshalb stellen wir sicher, dass die Systeme, die wir konzipieren und montieren mit maximaler Produktivität arbeiten.

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Hochfunktionelle Anlagen, die der Industrie wertvolle Rohstoffe zur Verfügung stellen – und zwar klimafreundlich, energiesparend, ressourcenschonend und umweltfreundlich.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

METZEN – jeder kann Chef werden

Wer sich in Deutschland hocharbeiten will, hat es schwer. Studien belegen, dass es im Durchschnitt 150 Jahre dauert, um in eine höhere soziale Schicht aufzusteigen. Obwohl der Zugang zur Bildung frei ist, wird die soziale Mobilität immer noch stark vom Einkommen und den finanziellen Möglichkeiten der Eltern beeinflusst. Die neuen Pläne der Regierung das BaFög noch weiter zu beschränken ist ein weiterer Rückschlag. Statt mehr Brücken zu schaffen, werden bestehende Brücken eingerissen. Weitere, wenn auch sekundäre, restriktive Faktoren sind Herkunft, Religionszugehörigkeit und sexuelle Orientierung, die Menschen in der Arbeitswelt behindern. Unzähligen Talenten wird so der Zugang zu weiterführenden Karrierewegen, durch oft unbewusste Vorurteile, verbaut und das hat gesellschaftliche Folgen, die unsere Wirtschaft teuer zu stehen kommen.

Bei METZEN sind wir uns einig, dass wir soziale Mobilität bewusst fördern. Die Aussage ‚jeder kann Chef werden‘ ist nicht nur eine reißerische Überschrift, sondern steht für unseren Grundsatz unseren Mitarbeiter Wege zu ebnen und Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten. Die Karrierewege bei METZEN stehen jedem, der den Willen hat, offen. Als Ganzes für die Firma, sowie auch in deren individueller Entwicklung. Wir erkennen Talente und ermöglichen den Zugang zur Weiterbildung. Wir stellen sicher, dass der Weg unserer Mitarbeiter nicht bei der Jobbeschreibung endet und zeigen Karrierewege auf. Wer als Konstrukteur oder Schweißer anfängt, muss nicht sein Lebtag lang in dieser Position bleiben. Auch alternativen Wegen innerhalb unseres Unternehmens steht nichts im Weg.

Wir gehen davon aus, dass es nichts gibt, was nicht erlernt werden kann. Das Einzige, was zählt ist die Einstellung und der Willen, etwas zu bewegen. Sei es Projekte oder sich selbst. Wir teilen Wissen und lernen voneinander, unsere Teams schätzen die tiefe Expertise, die bei METZEN vorhanden ist und aus der sie schöpfen können. Wissenstransfer und das Teilen von Erfahrungsschätzen sind für uns als Unternehmen unbezahlbar.

Wir, bei METZEN haben in unserem Kodex verankert, dass soziale und religiöse Faktoren kein Hindernis sein dürfen, um sich in unserem Unternehmen einzubringen. Wir sind überzeugt, dass es die Diversität und die Erfahrungen unserer Mitarbeiter sind, die uns weiterbringen.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

METZEN Innovation: Recycling von Elektroauto Batterien

Das Recycling von Batterien für Elektroautos ist ein spannendes neues Kapitel der Kreislaufwirtschaft, in das auch METZEN investiert und Innovation vorantreibt.

In Europa stecken die Recyclingkonzepte im Vergleich zu den USA und China noch in den Kinderschuhen, aber die neue EU-Batterie-Verordnung macht den Autoherstellern Dampf. Laut der Verordnung beträgt die Wiederverwertbarkeitsquote für Batterien künftig 90% statt bisher 50%. Auch neu produzierte Batterien müssen einen Mindestanteil von recycelten Materialien enthalten.

Die Lithium-Ionen-Akkus der Elektroautos haben durch ihre starke Nutzung von Rohstoffen einen schlechten Ruf.  Zu Unrecht, da sie nach Ablauf der Nutzungsdauer nicht wertlos sind. Durch einen möglichen Second-Life-Einsatz, bei dem die wertvollen Rohstoffe wiederverwertet werden, können sie noch viele Jahre verwendet werden und werden anschließend fachgerecht recycelt. Messungen von Alterungsprozessen im Labor haben gezeigt, dass das Second Life bis zu 12 Jahren währen kann. Das heißt: Der Akku eines Elektroautos wird bei durchschnittlicher Beanspruchung erst nach über 20 Jahren ein Fall für die Entsorgung sein.

Die in einem Akku enthaltenen Rohstoffe sind viel zu wertvoll, um sie ungenutzt zu lassen. Eine Antriebsbatterie enthält im Gehäuse viel Aluminium, Stahl und Kunststoffe und im Inneren Anteile an Lithium, Mangan, Kobalt und Nickel.

Um beim Recycling die Verwertung der Materialien zu optimieren, werden Verfahren in mehreren Schritten angewandt. Angefangen mit der manuellen Demontage eines Batteriesystems folgt das Sortieren, Schreddern und die thermische Aufschmelzung. Am Ende des Prozesses steht die Materialtrennung. Ein Großteil der Batteriematerialien kann dadurch zurückgewonnen werden. Noch sind die Prozessschritte energieaufwendig und teuer, aber die Kosten-Nutzen-Bilanz verbessert sich durch den innovativen Anlagenbau stetig.

Eine hoch effiziente Rückgewinnung der Materialien ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Aufwand ökonomisch und ökologisch bezahlt macht. METZEN hat zusammen mit Partnern ein innovatives Anlagenkonzept entwickelt, um den Recyclingprozess Ihrer Anlage effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Sprechen Sie uns an!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Was Fördertechnik und Bassisten gemeinsam haben

Der Bassist einer Band ist nicht das Aushängeschild. Häufig übersehen, im Hintergrund und mit Sicherheit nicht mit Glanz und Gloria überschüttet. Und doch ist der Basspieler das zentrale Organ, dass den Gesang, das Schlagzeug und die Gitarre auf subtile Weise verbindet Ohne den Bass würden viele Hits und Melodien nicht funktionieren. Genauso ist es mit der Fördertechnik, eine von METZEN‘s Kernexpertisen. Unscheinbar kommt sie daher, oft als Komponente abgetan und doch, ohne exzellente Fördertechnik, wären hochmoderne Industrieanlagen nicht funktionsfähig.

Steine, Nahrungsmittel, Klärschlamm, Kunststoffpellets, Brennstoffe, es gibt kaum etwas, was in einer Anlage nicht von A nach B gebracht werden muss durch Förderanlagen oder auch Greifertechnik. Nehmen wir das Förderband als Beispiel: Förderband ist nicht gleich Förderband, es müssen sehr viele Details bedacht werden. Die Beschaffenheit der zu befördernden Materialien diktieren die Oberflächeneigenschaften des Förderbandes. Die Wahl des falschen Metalls kann sich verheerend auf das Endprodukt auswirken. Besonders bei Nahrungsmitteln muss das Förderband höchsten hygienischen Ansprüchen standhalten und leicht zu reinigen sein, um eine mögliche Kontamination des Nahrungsmittels zu verhindern. Taktung und Fördermenge sind weitere Herausforderungen, von der die Effizienz der Gesamtanlage und somit die Wirtschaftlichkeit für den Kunden abhängen. Bei Härtefällen wie etwa Klärschlamm muss ein gleichzeitiger Kühlungsprozess und Brandschutzmaßnahmen miteingebaut werden, um bei extrem hohen Temperaturen des Materials, Explosionen und Flammenaustritte zu verhindern.  Auch Waschlinien im Kunststoffrecycling haben ihre Tücken, da der Verschmutzungsgrad der Kunststoffpellets nicht einheitlich ist. Die Herstellung hochqualitativer Rezyklate setzt jedoch einen einheitlichen Reinheitsgrad voraus, und zwar ohne nennbaren Materialverlust.

Das Team der METZEN Experten vereint alle Fähigkeiten, die die perfekte Fördertechnik für eine Anlage benötigt. Es gibt kaum eine Herausforderung, die wir mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem Fachwissen nicht gemeistert haben. Von beengten Raumverhältnissen, über widrige Umgebungen bis hin zur Übernahme eines falschprojektierten Projekts, wir finden die geeignete und wirtschaftlichste Lösung für unsere Kunden. Wenn der Teufel im Detail liegt, sind wir Ihr Team.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Andreas Groth: Wir konzentrieren uns auf Zukunftsbranchen

Andreas Groth leitet als Geschäftsführer die METZEN Business Unit der Umwelttechnik als einer der anerkanntesten Experten im Bereich Umwelttechnik und Recycling. Neue Märkte und deren Möglichkeiten sind sein Steckenpferd. Dabei helfen ihm seine Erfahrungen in der erfolgreichen Durchführung internationaler Projekte und sein extensives Fachwissen. Gemeinsam mit seinem Team erarbeitet Andreas Groth effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen im industriellen Anlagenbau.

Was hat Sie in die Umwelttechnik verschlagen?

Die Umwelttechnik ist ein spannender und wachsender Bereich in dem wir unsere langjährige Expertise, wie etwa in der Fördertechnik sehr gut einbringen und ausbauen können. Wir bedienen jetzt Industrien wie Kunststoffrecycling, Klärwerkstechnik, Klärschlammverarbeitung und Wasserwirtschaft mit großem Erfolg. Für METZEN war es eine natürliche Weiterentwicklung unsere Expertise in diese Richtung zu lenken.

Sie haben an einem der modernsten Recyclingwerke Europas mitgewirkt!

Die Anlage in Swisttal ist im Bereich Kunststoffrecycling ein wirkliches Vorzeigeprojekt gewesen, dass medial viel Aufmerksamkeit erregt hat. Es werden dort jährlich 15.000 Tonnen Kunststoffabfälle, vor allem PP-Verpackungsfolie, aufbereitet. Wir haben eine innovative und sehr effiziente Waschlinie projektiert und eingebaut.

Im Bereich Folien aus recyceltem Kunststoff arbeitet METZEN sehr eng mit dem Partner REANTEC zusammen. Die gemeinsame jahrzehntelange Erfahrung hat es uns erlaubt, in diesem Projekt das ganze Spektrum unseres Fachwissens anzuwenden.

Ein anderer Bereich, in dem Sie zu den Experten gehören, ist Klärschlamm

Die Klärschlammverarbeitung ist durch die neuere Gesetzgebung ein großes Thema, europaweit. Unsere kombinierte Erfahrung im Bereich Klärwerkstechnik, Wasserwirtschaft und Fördertechnik hat es uns erlaubt hier fast nahtlos einzusteigen. Unsere weitgreifende Expertise mit unseren äußerst erfahrenen Fachexperten hat uns den Einstieg in diese Branche sehr erleichtert. Hier stemmen wir auch Großprojekte, wie etwa die Projektierung und den Bau einer Neuanlage bei einem der größten kommunalen Betriebe Österreichs. Hierauf sind wir sehr stolz.

Welche anderen Märkte haben Sie für METZEN im Visier?

Im Moment sind wir sehr gut ausgelastet mit den Chancen, die uns die Umwelttechnik bietet. Hier sind wir noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Wir sind dabei unsere Expertise noch weiter voranzutreiben und zu vertiefen, um unseren Kunden auch in neuen Feldern jederzeit mit der perfekten Lösung zur Seite zu stehen. Ein sehr aktuelles Thema hierbei ist das Batterie-Recycling, insbesondere für die in E-Autos eingesetzten Lion-Batterien. Hier haben wir uns ebenfalls mit Partnern zusammen ein innovatives Anlagenkonzept erarbeitet.

Wir bedanken uns bei Andreas Groth für das Interview!

 

Wie halten Sie es mit Missständen?

Unternehmensinterne Missstände sind keine gute Außenwerbung und werden daher häufig unter den Teppich gekehrt. Mitarbeiter, die auf Missstände hinweisen, sind oft nicht gerne gesehen und trauen sich, aus Angst vor Repressalien seitens des Arbeitgebers, nicht auf diese hinzuweisen.

Das muss nicht sein, finden wir bei METZEN. Jeder gemeldete Missstand ist für uns eine Chance, noch besser zu werden und diesen aktiv anzugehen und zu beheben. Aus diesem Grund begrüßen wir das Inkrafttreten des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) am 2. Juli. Was schon seit Jahren in unserem Unternehmenskodex fest verankert ist, gilt nun bundesweit für alle Firmen über 50 Mitarbeitern.

Arbeitnehmer haben nun die Möglichkeit unternehmensinterne Missstände bei internen oder externen Meldestellen zu melden und werden gleichzeitig vor Repressalien geschützt. Die Liste der Verstöße, die ein Mitarbeiter melden kann, sind vielfältig.

Neben Verstößen gegen den Umweltschutz, die Produktsicherheit, den Verbraucherschutz und Geldwäsche zählen dazu auch bußgeldbewehrten Vorschriften, wenn sie dem Schutz der Gesundheit oder der Rechte von Beschäftigten dienen. Mitarbeiter können beispielsweise Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsschutzregelungen, gegen das Betriebsverfassungsgesetz oder gegen das Mindestlohngesetz melden, wenn diese Verstöße auch bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeiten sind.

Die Einführung des Gesetzes ist zwar kurzfristig, jedoch halten wir es für längst hinfällig. Unser Ethos ist, dass wir nur in einer Kultur, in der Offenheit gelebt wird, unser Bestes für unsere Kunden geben können.

Wir halten für unsere Mitarbeiter die Barrieren, um Probleme aufzuzeigen, bewusst niedrig. Nur so können wir eine Abgrenzung zum Denunziantentum schaffen und uns als Gemeinschaft verbessern. Wir sehen das Optimierungspotenzial. Missstände sind für uns nur problematisch, wenn sie bleiben.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Auf KRÖGER ist Verlass

Im Januar 2023 benötigte ein internationales Unternehmen in der Kiesgewinnung einen neuen Greifer zum direkten Einsatz. Es sollte ein 6,0 m³ MUG (Motor-Unterwassergreifer) mit wartungsfreien Lagerstellen sein, der genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden musste: Ein robuster Greifer für den Kiesabbau auf einem Schwimmbagger. Nun sind hochwertige und langlebige Greifer kein Produkt, dass man so eben von der Stange kaufen kann. In jedem Kröger Greifer steckt Maßarbeit, viel Gehirnschmalz und Überlegungen, wie der Greifer so effizient und somit wirtschaftlich rentabel für den Kunden gebaut werden kann.

Kurz gesagt, wir haben es trotzdem geschafft und den Greifer im Mai 2023 geliefert.

KRÖGER, alles fest im Griff!

Und jetzt doch…die Rezession

Lang wurde sie erwartet und immer wieder angekündigt: die Rezession. Genaugenommen ist es eine technische Rezession, die sich auf die Wirtschaftsauslastung bezieht. Die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute stellen die Frage, wie hoch die Wirtschaftsleistung im Optimalfall wäre, wenn alle Arbeiter und Maschinen genau wie vorgesehen genutzt würden. Das ist das sogenannte Produktionspotenzial. Befindet sich die Wirtschaft in der Krise, produziert sie weniger, als sie laut Potenzial eigentlich könnte. Steigt diese Unterauslastung zwei Quartale in Folge an, sprechen die Institute von einer technischen Rezession. Wie schwerwiegend und ob überhaupt die Rezession ausfallen wird, darüber streiten sich die Geister.

Sicher jedoch ist, dass der Aufschwung auf sich warten lassen wird. Was aber bedeutet das für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau?

Viele Maschinen- und Anlagenbauer haben noch gute Auftragsbestände. Doch die Anzeichen mehren sich, dass der Konjunkturabschwung auch hier seine Spuren hinterlassen wird. Eine neue Analyse sieht jedes vierte Unternehmen in Gefahr. Der wesentliche Punkt: die starre Kostenstruktur.

In Deutschland könnte dies 28 Prozent der Branchenunternehmen durch ihre Kostenstruktur und Verschuldung in eine wirtschaftliche Schieflage bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse börsennotierter Branchenvertreter durch die internationale Managementberatung Bain & Company. Berücksichtigt wurden dabei auch Wettbewerber aus den USA und China, wo der Anteil der krisengefährdeten Maschinen- und Anlagenbauer bei 17 beziehungsweise 8 Prozent liegt. Besonders nachteilig seien die starren Kostenstrukturen vieler deutscher Unternehmen. Im direkten Vergleich könnten Wettbewerber aus den USA ihre Kosten im Abschwung deutlich schneller anpassen. Zudem erzielte der US Maschinen- und Anlagenbau 2021 mit durchschnittlich 13,1 Prozent eine deutlich höhere Marge als die Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum, die nur auf 9,3 Prozent kamen.

Ganz anders zeigt sich die finanzielle Situation der chinesischen Unternehmen, deren Bilanzen in der Regel eine Nettoliquidität ausweisen. Eine Langzeitanalyse der Jahre 2006 – 2021 zeigt, dass die börsennotierten Anbieter ihren Umsatz um jährlich 9 Prozent steigern konnten und damit den weltweiten Kurs des Maschinen- und Anlagenbaus sehr geprägt hat. Die traditionell weltweit dominierende deutsche Anlagenbau musste sich mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von jährlich 3 Prozent abfinden.

Möchten sich deutsche Unternehmen weiterhin konjunkturunabhängig im Weltmarkt behaupten und ihre Marktanteile halten, müssen sie Vorsorge treffen. Je nach Ausgangslage sollte der deutsche Anlagenbau durch Effizienzsteigerung und gezielte Investitionen gegensteuern. So könnten viele Unternehmen gestärkt aus der aktuellen Krise hervorgehen, wenn sie ihre Chancen konsequent nutzen.

Dabei scheinen nicht alle Unternehmen im gleichen Maß betroffen. Laut Bain-Analyse haben 28 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer eine solide Finanzierung und nachgewiesene Kostenflexibilität und können sich dadurch im globalen Wettbewerb behaupten. 18 Prozent jedoch laufen durch ihre Kapitalschwäche Gefahr, in einer längeren Rezession unterzugehen. Weitere 26 Prozent sind zumindest solide finanziert.

Handlungsbedarf gibt es aber bei allen Branchenvertretern, die sich nicht ausreichend auf mögliche Rezessionen vorbereitet haben. Eine differenzierte Szenario Planung ist der Schlüssel, um auf veränderte Umstände reagieren zu können. Mit einer höheren Kosten- und Effizienztransparenz, Flexibilität und Bilanz ist der Handlungsspielraum im Krisenfall größer. Unternehmen mit solidem Wachstum können ihre gute Ausgangslage für den Ausbau des Portfolios und das Vorantreiben digitaler Geschäftsmodelle nutzen und sich so im Markt erfolgreich positionieren. Kapitalstarke Anbieter können ihre Marktposition zudem durch gezielte Akquisitionen ausbauen.

Angesichts des aktuellen schwachen Konjunkturprognosen steht der gesamte Maschinen- und Anlagenbau vor Herausforderungen. Die Rezession biete aber auch Chancen für die Unternehmen, die sich richtig aufstellen und entschlossen handeln und so gestärkt in den nächsten Aufschwung gehen können. Wer die Krise nutzt, um in Zukunftsmärkte zu investieren und sein Portfolio um neue Geschäftsmodelle erweitert, kann für die nächsten Jahrzehnte davon profitieren.

Wir unterstützen Sie gerne bei Ihren Vorhaben und Herausforderungen. Sprechen Sie uns an!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Liebe Monteure – KI kann euch nicht ersetzen!

METZEN hat große, spannende Projekte im industriellen Anlagenbau – deutschlandweit. Aber, bei uns geht noch mehr und dafür brauchen wir professionelle Monteure.

Unsere Montageprofis und lösungsorientierte technische Fachkräfte sind neben unseren Senior Engineers der Motor für unser Wachstum. METZEN baut keine Standardlösungen aus dem Baukastensystem, sondern arbeitet an äußerst herausfordernden Projekten. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bringen Vereinfachung, nur ersetzen können sie unsere ideenreichen qualifizierten technische Mitarbeiter nicht. Die Projekte, die wir umsetzen, leben von herausragendem Handwerk.

METZEN hat viel zu bieten: deutschlandweite hochkomplexe Projekte gepaart mit innovativer Technik und die Zusammenarbeit mit talentierten Fachkräften, sehr erfahrenen Ingenieuren und Projektmanagern, um effiziente und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu erarbeiten.  Wir sind ein kompetenter Full-Service-Anbieter im industrietechnischen Anlagenbau. Zu unseren Spezialgebieten gehören verfahrenstechnische Anwendungen in der Umwelt- und Energietechnik, Recycling und Fördertechnik, wie auch für die Futter- und Lebensmittelindustrie und den Non-Food-Bereich.

Seit über 50 Jahren sind wir der bevorzugte Partner von internationalen Großunternehmen und sind an vielen bekannten Projekten beteiligt. Um noch mehr stemmen zu können brauchen wir für unseren Bereich Montage/Service talentierte Berufseinsteiger und erfahrene Montageprofis mit Begeisterung für technische Dienstleistungen und immer neuen Herausforderungen.

Unsere Monteure sind Teil unseres Teams, dessen Erfahrung und Kompetenz eine wichtige Voraussetzung für unseren Erfolg ist. Wir stellen sicher, dass die technischen Kenntnisse aller Mitarbeiter immer auf dem neusten Stand sind. Mit METZEN entscheiden Sie sich für einen Arbeitgeber, der gemeinsam mit seinen Mitarbeitern eine nachhaltige Unternehmensentwicklung verfolgt.

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