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Warum es sich jetzt lohnt zu investieren!

Die großen Neuigkeiten zuerst: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat in Davos einen industriepolitischen „Green-Deal-Industrieplan“ angekündigt, als Antwort Europas auf den „Inflation Reduction Act“ (IRA) von US-Präsident Joe Biden, um klimaneutrale Technologien in Europa stark zu fördern.

Diese Nachrichten geben der heimischen Industrie großen Aufwind, besonders vor dem Hintergrund, dass Investitionen kreditgebender Institute 2022 so schwach waren wie in den letzten 10 Jahren nicht mehr. Das schwächere Wachstum in China, der Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und die Bremsmanöver der Notenbanken in Form von Zinserhöhungen halten potentielle Kreditgeber von größeren Investitionen ab. Denn, gerade diese Marktlage birgt für erfolgreich geführte Industrieunternehmen große Chancen: Portfoliobereinigung, Wachstum durch Neu- und Ergänzungsgeschäft, Neujustierung der Assets und Refinanzierungskonzepte stehen ganz vorne auf der Liste der unbegrenzten Möglichkeiten.

METZEN CEO Ramin Ghalibaf ist optimistisch: ‚Europa befindet sich im Wandel und besonders Deutschland als traditionsreiche Industrienation muss eine Führungsrolle übernehmen. Die Industrie ist der größte Treiber unseres Wachstums! Der innovationsstarke Maschinen- und Anlagebau sollte sich gerade jetzt nicht bei Investitionen zurückhalten. Wir müssen die zukunftsweisenden Veränderungen in der Industrie vorantreiben, ansonsten werden andere die Disruption anführen.‘

Ghalibaf zufolge sind ‚nachhaltige Entwicklungen wie der Auf- und Ausbau der Kreislaufwirtschaft, die Energiewende oder die umweltschonende Produktion von Nahrungsmitteln für Europa notwendig und bieten eine große Bandbreite an neuen Geschäftsmöglichkeiten mit größtem Wachstumspotential‘.

Kein Dekarbonisierungsplan kommt ohne hochentwickelte Maschinen und Anlagen aus und Anlagenbauer haben mehrere Möglichkeiten zu mehr Nachhaltigkeit in der produzierenden Wirtschaft beizutragen. Die Grundlage moderner Industrieunternehmen sind Anlagen, die eine effiziente Herstellung von Produkten erlauben. Sie sind Bestandteil in fast jedem produzierendem Gewerbe – sei es in der Umwelt- und Energietechnik, der Rohmaterialherstellung oder in der Nahrungsmittelindustrie.

Ein Beispiel ist der Ausbau der Windenergie, der den globalen Bedarf an Komponenten für die Umwandlung von Energie (On-und Offshore), aber auch Lager, Bremsen, Kupplungen und Getrieben vorgibt. Der globale Markt für Windkraftanlagen war 2021 und 2022 so stark wie nie zuvor. Ein besonders starkes Wachstum hat China und Asien zu verzeichnen, in Europa führen Deutschland, Dänemark und die Niederlande den Markt an. Für den Maschinen- und Anlagenbau ist die Windenergie ein lukratives Geschäft: von Komponentenbau, Maschinen zur Produktion und Verbreitung der für die Rotorblätter benötigten CFK (carbonfaserverstärkter Kunststoff) und GFK (glasfaserverstärkten Kunststoff) bis hin zu Maschinen zur Montage der Windturbinen, die Liste der Möglichkeiten für Wachstumsfelder ist lang.

Ein seit Jahren boomender Markt mit großem Wachstumspotential ist die Nahrungsmittelindustrie, die Anlagen benötigt, mit denen sich Nahrungsmittel energieeffizient und ressourcenschonend herstellen lassen. Bereits vorhandene Maschinen müssen ersetzt oder umgerüstet werden, um höhere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Nahrungsmittelmaschinen können durch eine intelligente Prozessgestaltung und den Einsatz effizienter Komponenten den Energie- und Wasserverbrauch der Herstellung reduzieren. In der Förderung von Lebensmitteln trägt der Einsatz von Folienbahnen aus Recyclingmaterial ebenfalls zur Ressourcenschonung bei. Moderne Verpackungsmaschinen reduzieren gleichzeitig den Verderb von Nahrung.

Der Wachstumsmarkt schlechthin war in den letzten Jahren das mechanische Kunststoffrecycling, in den sowohl die Industrie und der Staat massiv investiert haben, um die Reinheit der zu verarbeitenden Kunststoffe weiterzutreiben. Dadurch wurden in kürzester Zeit riesige Fortschritte in der Qualität der Rezyklate erzielt. Ein Beweis dafür, dass Investitionen gerade jetzt nicht abflauen dürfen. Das Kunststoffrecycling ist eine wertvolle Technologie, deren Entwicklung ständig vorangetrieben werden muss, da sie der Industrie zirkuläre, energiesparende und umweltfreundliche Rohstoffe zur Verfügung stellt. Eine wertschöpfende Technologie, deren Entwicklung ständig vorangetrieben wird und der Industrie Rohstoffe zur Verfügung stellt. Die Ökobilanz des mechanischen Recyclings spricht für sich und bietet die Möglichkeit, die hochgesteckten Ziele einer klimafreundlichen Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Ressourcenschonung und Umweltschutz müssen daher im ganzen Spektrum der industriellen Wertschöpfung berücksichtigt werden. Maschinen- und Anlagenbauer sind hier in einer besonderen Position: Ihre Produkte ermöglichen es Industrieunternehmen erst, diesen immer wichtiger werdenden Anforderungen vom Gesetzgeber und Kunden zu begegnen.

Die Maschinen und Anlagen geben den Rahmen vor, innerhalb dessen Unternehmen Maßnahmen zur Klimaneutralität und Umweltschutz ergreifen können. Auf Grund der Lebenszeit von Produktionsanlagen und Maschinen ist deren Zukunftsfähigkeit beim Thema Nachhaltigkeit eng damit mit den Lösungen für eine nachhaltige Produktion verbunden.

Das Marktumfeld entwickelt sich global mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, aber klar in Richtung eines immer höheren Stellenwerts von Nachhaltigkeit. Dieser Trend bietet ein neues Feld mit interessanten Ausbaumöglichkeiten. Die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Maschinen erfordert hohe Investitionen der Unternehmen, was sich im Preis der Maschinen und Anlagen niederschlagen wird. Da Nachhaltigkeit mit höherer Effizienz einhergeht, können die Maschinen und Anlagen aber durch ihre geringere Lebenszykluskosten attraktiv sein.

Ramin Ghalibaf sieht die Chancen, die sich durch den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit ergeben, sehr positiv: ‚Wenn die Industrie die richtigen Investitionen tätigt und der Staat ebenfalls unterstützt, indem dieser die richtigen Anreize setzt und mehr Geld in Infrastruktur investiert, sind wir langfristig gut positioniert. Mit den richtigen Investitionen haben wir jetzt die Möglichkeit, die Märkte der Zukunft zu gestalten. Ein Wirtschaftswachstum, welches Europa seit Jahrzehnten nicht erlebt hat.‘

Bei METZEN sind Investitionen in Technologien, die ressourcenschonend und mit hoher Energieeffizienz einhergehen, schon lange selbstverständlich. Wir sind Spezialisten in der Energie- und Umwelttechnik, in der Nahrungsmittelherstellung und haben eine tiefgründige Expertise in industriellen Lösungen für die Kreislaufwirtschaft wie etwa im Bereich Kunststoffrecycling. Unser Team erfahrener Experten scheut keine Anstrengung, die innovativsten Lösungen für höchste Kundenanforderungen in die Tat umzusetzen. Unser Anspruch ist es, Anlagen so robust und effizient wie möglich zu gestalten. Sicherheit, Qualität, Lebensdauer und Nachhaltigkeit stehen bei METZEN an erster Stelle. Wir stellen sicher, dass Unternehmen Produkte mit gleichbleibender Qualität hochwertig und nachhaltig herstellen können.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

 

Was den Anlagenbau im Jahr 2023 erwartet

Die Themen 2023 werden niemanden überraschen: Schwächung der globalen Lieferketten, daraus folgende Materialengpässe, Fachkräftemangel und gestiegene Energiekosten werden uns weiterhin treu begleiten. Hinzu kommen alarmierende Nachrichten zum Thema Rohstoffmangel, der auch den Anlagenbau empfindlich treffen könnte. Gespannt blickt die produzierende Wirtschaft auf die politischen Entwicklungen in China und den USA. Die Stimmungslage unter deutschen Unternehmen ist gemischt. Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 2500 Unternehmen ergab, dass 40% der Unternehmen ein schwächeres Geschäftsjahr 2023 erwarten und 35% mit einer Stagnation rechnen. Eine Produktionssteigerung wird nur von einem Viertel der Unternehmen prognostiziert.

Etwas anders sieht es im Maschinen- und Anlagenbau aus, so erwartet der VDMA zwar einen Produktionsrückgang, jedoch von maximal 2%. Die großen Rückschläge, wie wir sie in vergangenen Jahren gesehen haben, sollen ausbleiben, die Branche zeige sich robust. Viele Unternehmen der Branche teilen diese Einschätzung. So blicken mehr als die Hälfte der Unternehmen (48 %*) optimistisch auf das Jahr 2023.

Ein Ausblick auf die Themen, die dieses Jahr die Wirtschaft umtreiben werden:

Lieferketten entspannen sich, Fachkräftemangel nicht

Die Probleme in den Lieferketten werden andauern, auch wenn sich die Lage allmählich entspannt. Die Zahl, der von Engpässen betroffenen Unternehmen sinkt zwar, bleibt mit einem Anteil von 74 %* aber weiterhin hoch. (*VDMA)

Schwierigkeiten bereitet dem Maschinen- und Anlagenbau, der mit über 1 Million Beschäftigten der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland ist, der anhaltende Fachkräftemangel. Mehr als die Hälfte der Unternehmen sucht händeringend nach qualifiziertem Personal. Ein Wettbewerb um die besten Talente ist entstanden, das Nachsehen haben hier vor allem kleinere und mittlere Betriebe.

Chance in der Kreislaufwirtschaft

Große Chancen für spezialisierte Unternehmen im mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau bieten sich im Bereich der Technologien für die klimaneutrale Wirtschaft unter der Voraussetzung, dass Material und Energie verfügbar und bezahlbar sind.

Energiehilfen und Lieferkettengesetz

Ein Großteil der Unternehmen ist bisher durch die Energiepreisbremse gut mit den gestiegenen Energiepreisen zurechtgekommen, der viel befürchtete Gasmangel ist ausgeblieben. Allerdings ist der Bürokratieaufwand der europäischen Beihilferegelungen so komplex, dass viele Unternehmen sich dazu entscheiden, auf die Beantragung möglicher Hilfeleistungen verzichten.

Die neuen Anforderungen des EU-Lieferkettengesetzes greifen seit dem 1. Januar 2023. Unbestritten ist die Sinnhaftigkeit einer solchen Gesetzgebung und doch kann es die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen belasten. Es ist eine große Herausforderung, alle Stufen der Lieferketten, besonders in fernen Ländern, auf Standards der sozialen Gerechtigkeit und Umwelt zu überprüfen. Die Alternative liegt im Aufbau der Beziehungen zu regionalen Lieferanten, die an die hiesige Gesetzgebung gebunden sind.

China fordert die Industrie heraus

Der chinesische Markt ist der zweitwichtigste Exportmarkt für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau und ist mittelfristig unentbehrlich. Das schwächere Wachstum der chinesischen Wirtschaft wird begleitet von einer aggressiven Wirtschaftspolitik, die momentan Innovationen chinesischer Firmen bevorzugt und ausländische Mitbewerber auf das Abstellgleis zu stellen droht, macht Grund zur Sorge. Der Druck auf deutsche Firmen wie auch die Politik, neue Absatzmärkte in Asien zu erschließen, wird sich in diesem Jahr verstärken.

Geopolitischen Veränderungen zuvorkommen

Geopolitische Ereignisse haben große Auswirkungen auf den Maschinen- und Anlagenbau. Zum Beispiel hätte eine Eskalation des China-Taiwan-Konflikts vermutlich gravierendere Auswirkungen auf die deutsche Industrie als der Krieg in der Ukraine. China ist einer der bedeutendsten Export- und Bezugsmärkte und Taiwan ist der weltgrößte Lieferant für Halbleitertechnologie. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass signifikante Veränderungen aus dem Nichts kommen können. Unternehmen müssen sich zukünftig so aufstellen, dass sie flexibel und schnell auf plötzliche Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren können. Ein Paradigmenwechsel muss erfolgen: Ein diversifiziertes Portfolio, das nach Region und Ertragsstabilität bewertet wird, steht zukünftig höher im Kurs als maximales Wachstum. Regionale Wertschöpfungsketten müssen hinsichtlich technologischer Abhängigkeiten krisensicherer und neue Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Innovationsleistungen 2023 nicht stoppen

Die deutsche Wirtschaft ist besonders im Maschinen- und Anlagenbau bei Innovationen auf dem Vormarsch. Trotzdem sanken 2022 die Ausgaben für Innovationen erstmals seit zehn Jahren. Die DSGVO sowie der geplante AI-Act, der den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der EU regulieren soll, sind zusätzliche Hindernisse. Innovationsleistungen sollten jetzt nicht gestoppt werden, da Unternehmen, die sich schneller an veränderte Bedingungen anpassen können, wirtschaftlich erfolgreicher sind. Gerade heute wird die explizite Beschäftigung mit professionellem Innovationsmanagement und dem Aufbau neuer Geschäftsmodelle überlebenswichtig.

Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist nach wie vor aktuell. Längst haben große Unternehmen eine Nachhaltigkeitsstrategie als Kernthema bei sich verankert. Doch der Mittelstand hinkt hinterher: Die Sorge vom Wettbewerb überholt zu werden und das Fehlen einer strategischen Herangehensweise führt oft zu einem zu einem bunten Blumenstrauß an Initiativen. Hier wird ein strategischer Rahmen benötigt, um Energiewende, Verantwortung entlang der Lieferketten, kreislauforientierte Produkte, Herstellungsverfahren und deren Nutzung sinnvoll in Unternehmenserfolge zu transformieren

Neues Jahr, neues Glück? Wir bei METZEN haben die Herausforderungen, die uns im Jahr 2023 bevorstehen, angenommen. Seit Jahren stärken wir unsere Beziehungen zu regionalen Lieferanten und bauen unseren Anteil in der Unterstützung einer klimaneutralen Wirtschaft aus. Unsere Kunden können sich sicher sein, dass wir jedes Projekt so energieeffizient und nachhaltig wie möglich gestalten. Wenn es anspruchsvoll wird, liefern wir Ergebnisse, unabhängig von der Wirtschaftslage. Was auch immer das Jahr für uns in Petto hat….

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Wir haben es geschafft, das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu und wir haben uns alle eine Pause verdient. Auch dieses Jahr hat uns unerwartete Herausforderungen beschert: Ukraine Krieg und die daraus folgende Energiekrise, bröckelnde Lieferketten, Deutschland ist in der WM Vorrunde ausgeschieden. Und doch war es ein gutes Jahr! Wir haben unsere Hilfsbereitschaft wiederentdeckt und die europäischen Staaten stehen durch den Ukrainekonflikt enger zusammen als je zuvor. Wir durften drei Monate lang für 9€ durch das Land reisen, nach zwei Jahren Corona ist weitestgehend Normalität in unseren Alltag eingekehrt und regionale Lieferketten sind so stark wie seit Jahrzehnten nicht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 5,2% die niedrigste in Europa. Es kann nur besser werden.

Wir, bei METZEN, sind dankbar. Wir haben dieses Jahr große Erfolge gefeiert und wichtige Projekte abgeschlossen. Nicht nur gehen wir mit einer positiven Jahresbilanz ins Jahr 2023, sondern auch mit einem gestärkten Team und Zusammenhalt.

Wir möchten uns bedanken, bei unseren Mitarbeitern, bei unseren Kunden und wünschen allen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

HC Plastics GmbH läutet eine neue Ära des Kunststoffrecyclings ein

Am Standort Swisttal-Ollheim ist eins der modernsten Recyclingwerke Europas entstanden. Die HC Plastics GmbH ist ein Joint Venture der W. Classen GmbH & Co. KG, führender Hersteller von Laminatböden sowie PVC-freier, recyclingfähiger Kunststoffböden, und Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG, Betreiber eines Recyclingparks mit technischen Anlagen zur Rückgewinnung von Wertstoffen. Die Anlage wird zukünftig 15.000 Tonnen Kunststoffabfälle – hauptsächlich PP-Verpackungsfolie – pro Jahr aufbereiten, die unter anderem als Basis für die Produktion der PVC-freien, extrem robusten CERAMIN® Wand- und Bodenbeläge von Classen dienen.

Wir von METZEN sind stolz mit unserer Waschlinie zu diesem großartigen Projekt beigetragen zu haben und mit nachhaltigen und energieeffizienten Lösungen die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

METZEN Case Study: Leise rieselt der Tee

Jedes Jahr wird auf der Welt über 4 Millionen Tonnen Tee hergestellt, aber nur 0,5% der geernteten Blätter ist im oberen Segment der Spitzenqualität angesiedelt. Zur Herstellung von hochqualitativem Tee gehören auch die geeigneten Verarbeitungsmethoden und eine damit einhergehende Qualitätssicherung.

TeeGschwendner, der preisgekrönte deutsche Teehändler mit Sitz im rheinischen Meckenheim hat sich für die Herstellung hochqualitativer Teemischungen unsere Nahrungsmittelexperten von METZEN in Bitburg beauftragt. Das Ziel war die vorhandene Produktion im Bereich der Herstellung von orthodoxen Blatttees (Schwarz- und Grüntee) zu erweitern und zu erneuern. Dabei sollten verschiedene Teemischungen hergestellt, deren Homogenität verbessert und der Ablauf teilautomatisiert werden, um die Produktivität im Bereich des orthodoxen Blatttees zu steigern und die Qualität des Produktes weiter zu verbessern.

Die Lösung war die Installation einer Mischanlage mit horizontaler Mischtrommel inklusive Bühne und Transportsysteme. Entscheidend für eine präzise und homogene Mischung der Teesorten war die Ausrichtung der Mischtrommel, ermöglicht durch deren horizontale Stellung. Durch die Teilautomatisierung wurde ein effektiver Ablauf erreicht. Die Mischanlage wurde im Nachhaltigkeitsprinzip für eine besonders schonende Verarbeitung angelegt, da TeeGschwendner auf nachhaltige Herstellung wie auch auf eine lückenlose Qualitätssicherung allerhöchsten Wert legt.

Wie so eine Mischanlage entsteht, sehen Sie in der Bildergalerie, angefangen von der Anlieferung bis hin zur Inbetriebnahme:

 

METZEN Bitburg feiert Weihnachten

Bei METZEN in Bitburg wurde gefeiert! Die jährliche Weihnachtsfeier fand dieses Jahr in einer urigen Eventlocation statt. Unsere Bitburger und Luxemburger Kollegen feierten gemeinsam in fröhlicher Runde, um ein erfolgreiches Geschäftsjahr abzuschließen und auf neue Projekte anzustoßen.

Menschen bei METZEN: Tobias Gensler, Senior Engineer

Im fränkischen Gochsheim liegt der traditionsreiche Industrie Service von METZEN mit einem 20.000m² großen Fertigungszentrum. Hier arbeiten rund 80 Mitarbeiter*innen an der industriellen Auftragsfertigung hochwertiger und zertifizierter Schweiß- und Sonderkonstruktionen.

Einer von ihnen ist Tobias Gensler, der als Senior Engineer hier tätig ist. Angefangen hat er als CNC-Programmierer und übernahm bald darauf die Bereichsleitung Mechanische Fertigung. Berufsbegleitend hat er sich ständig technisch und kaufmännisch weitergebildet und betreut heute als Industriemeister und Technischer Betriebswirt erfolgreich Projekte im Maschinen- und Anlagebau.

Tobias ist bekannt für seine hohe Praxisorientierung und seinen gesunden Menschenverstand, den er virtuos beim Kunden einsetzt und dessen Bedürfnisse punktgenau erkennt und umsetzt.

Das Thema Kunden scheint bei Ihnen sehr großen Einfluss auf Ihren Werdegang gehabt zu haben…

Mit Sicherheit. Das ist schon aus der Historie bedingt, ich bin 2017 mit meinem Vater zusammen von unserem vorherigen Arbeitgeber zu METZEN gewechselt und als mein Vater dann in den Ruhestand ging, wurde es explizit von unseren Kunden gewünscht, dass ich seine Nachfolge antrete. Ich bin nun hauptsächlich in der technischen Kundenberatung tätig, habe meinen Beruf von der technischen und mechanischen Seite aber von der Pike auf gelernt. Die industrielle Mechanik liegt bei uns in der Familie.

Ihnen eilt der Ruf voraus einen besonders guten Draht zu Ihren Kunden zu haben?

Ich habe einen sehr guten Kontakt zu unseren Kunden, und immer ein offenes Ohr für deren Anliegen, besonders, wenn diese akut sind. 80% unserer Kunden sind Bestandskunden und halten uns seit vielen Jahren die Stange. Das hat natürlich einen Grund: Wir geben uns größte Mühe, jedes Problem zu lösen, ob groß oder klein, technisch oder beratend. Wir behandeln unsere Kunden mit großem Respekt und sprechen immer auf Augenhöhe.

Sie sind noch sehr jung, aber in Ihrer Karriere schon weit gekommen. Woran liegt das?

Einfach gesagt, von nichts kommt nichts. Ich brenne für meinen Job und gebe bei der Arbeit Vollgas, auch bin ich am Fach sehr interessiert. Von der Geschäftsführung und meinen direkten Vorgesetzten wurde ich während meiner Laufbahn hier in Gochsheim hervorragend unterstützt. Ich habe hier in den letzten 5 Jahren so viel gelernt, wie Andere in 25 Jahren nicht. Das hat es mir ermöglicht, viele anspruchsvolle Aufgaben übernehmen zu können und in unterschiedlichen Fachgebieten zu arbeiten.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen im Arbeitsalltag?

Fachliche Problemstellungen spornen meinen Sportsgeist an, wir stehen ja dafür, dass wir sehr kreative und professionelle Lösungen erarbeiten und hier liegt für mich der Spaß. Eine echte Herausforderung sehe ich im Recruiting neuer Mitarbeiter und Azubis, die sowohl fachlich top sind, aber auch Soft Skills wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit mitbringen. Der Industrie Service in Gochsheim hat für Fachkräfte und, die die es werden wollen viel zu bieten: spannende Aufgaben und die Möglichkeit über das mitgebrachte fachliche Wissen hinauszuwachsen. Besonders hervorzuheben ist auch das Miteinander im Team, der Zusammenhalt ist wirklich gut und man erfährt Wertschätzung und Hilfsbereitschaft. Das findet man in der Kombination grundsätzlich eher selten.

METZEN Industries sucht sowohl Fachkräfte als auch Auszubildende in verschiedenen industriellen und kaufmännischen Bereichen. Offene Stellen finden Sie in unserem Karriereportal.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

 

 

Willkommen Lars Hagen

Willkommen Lars Hagen im METZEN Team!

Lars verstärkt seit Oktober als neuer Senior Engineer und Technischer Leiter den Standort Sonsbeck. Sein Verantwortungsbereich umfasst die zukunftsorientierte Leitung der Konstruktion wie auch die Fertigung der KRÖGER Greifertechnik.

Mit seiner Expertise unterstützt Lars sowohl die Produktentwicklung als auch die Steuerung der Fertigungsprozesse und ist der Ansprechpartner für unsere Kunden.

Wir freuen uns darüber, Lars bei METZEN zu begrüßen.

Kick Off Event ‚Wir sind METZEN‘

Zwei Tage lang war die hessische Kleinstadt Alsfeld der Mittelpunkt der METZEN Welt. Unsere Kick Off Veranstaltung ‚Wir sind METZEN‘ brachte die führenden Köpfe der gesamten METZEN Gruppe an einem Ort zusammen. Angereist aus ganz Deutschland, von den Standorten Hamburg, München, Erkelenz, Bitburg, Gochsheim und Sonsbeck verbrachten wir zwei inspirierende Tage miteinander, in denen wir uns nicht nur persönlich ausgetauscht haben, sondern auch Einsichten in den Alltag und die technischen Expertisen der anderen Standorte bekamen. Alle Geschäftsfelder wurden vorgestellt: Fördertechnik, Umwelttechnik, Greifertechnik und Industrie Service. Spannend wars!

Wir haben so viel feststellen dürfen, zum einen, dass wir uns alle auf zwischenmenschlicher Ebene bestens verstehen und zum anderen, dass wir uns gegenseitig fachlich sehr gut unterstützen können und wollen. Nach zwei Tagen voll Vorträgen, Austausch und wirklich gutem Essen sind wir motiviert mit vielen guten Ideen und bestens gelaunt wieder nach Hause gefahren!

Danke an alle die dabei waren! Wir sind ein tolles Team!

Metzen, wenn’s drauf ankommt.

 

Düngemittel: Wieviel Bio kann Ihre Anlage?

Die Preise für anorganische Düngemittel sind in Europa rapide gestiegen. Disruption, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, den Klimawandel und geopolitische Instabilität setzen die Landwirtschaft unter großen Druck mit signifikant gestiegenen Energie- und Düngemittelkosten.

Die dunklen Wolken am Horizont scheinen einfach nicht abziehen zu wollen. Jedoch wer genau hinsieht, kann durchaus Lichtblicke entdecken. Einer dieser Lichtblicke ist die seit dem 16. Juli 2022 bestehende neue EU-Verordnung für Düngemittel bekannt unter der Abkürzung „CMC14“, die den EU-Binnenmarkt für organische und abfallbasierte Düngeprodukte öffnen. Darunter fallen zum Beispiel organische und organisch-mineralische Düngemittel, Bodenverbesserungsmittel, Hemmstoffe, Pflanzen-Biostimulanzien, Kultursubstrate oder Mischungen. 

Mit den neuen Regeln sollen die Risiken für Umwelt und Gesundheit sowie die Abhängigkeit von Importen verringert werden. Düngemittel aus organischen Abfällen könnten laut Expertenschätzungen mindestens 30 Prozent der anorganischen Düngemittel ersetzen. Nach den alten Vorschriften konnten jedoch nur konventionelle, nicht-organische Düngemittel, die in der Regel aus Bergwerken gewonnen oder chemisch hergestellt werden, in der EU frei gehandelt werden. Innovative Düngemittel, die aus organischem Material hergestellt werden, konnten bisher nur auf der Grundlage des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung zwischen den Mitgliedstaaten in den Binnenmarkt gelangen, was durch die verschiedenen nationalen Regularien meist schwierig war. Der dadurch entstandene Wettbewerbsnachteil verhinderte Innovationen und Investitionen in die Kreislaufwirtschaft sowohl in der Landwirtschaft als auch bei den Düngemittelherstellern.

Dabei ist es besonders die Kreislaufwirtschaft innerhalb des Landwirtschaftssektors, die die ohnehin gebeutelten Landwirte entlasten könnte. Seit Jahrzehnten von Demeter-Bauern im kleinen Stil vorgelebt, kommen jetzt auch die traditionell arbeitenden Landwirte auf den Geschmack, denn, von vielen positiven Faktoren für Boden, Pflanzen und Gesundheit abgesehen, ist die Aufbewahrung von Bio-Düngemitteln auch erheblich günstiger und benötigt wenig zusätzliches Investment, ist resistent bei Turbulenzen am Markt und vermindert die Abhängigkeit von teuren Importen. Warum also werden organisch-basierte Düngemitteln nicht schon flächendeckend eingesetzt? Preis, Qualität, Verfügbarkeit und mangelnde Kenntnisse bzw. Informationsmangel sind hier wohl die größten Fallstricke.

Besonders die Verfügbarkeit wirft hier Fragen auf, denn die herstellenden Unternehmen hatten drei Jahre Zeit, ihre Herstellungsverfahren anzupassen und die neuen Vorschriften einzuhalten. Wo kein Absatzmarkt, da auch kein Herstellungsverfahren? Sarkasmus beiseite, die Anpassung von Herstellungsverfahren bedeutet auch neue Anlagen oder die Erweiterung bestehender Anlagen. Die Düngemittelhersteller sind durch die Energiekrise, insbesondere durch den hohen Gaspreis, ebenfalls schwer in Bedrängnis geraten. Werkschließungen und Kurzarbeit sind Alltag geworden. Großinvestitionen. Momentan. Schwierig.

Von wenigen Megaprojekten abgesehen, könnte das Nachrüsten bestehender Anlagen und Maschinen die Lösung für viele Hersteller sein, besonders im Mittelstand. Ob Gülle, Klärschlamm oder organische Pellets, das Nachrüsten stellt eine kostenfreundliche Alternative dar und kann sogar die Produktionsmenge steigern, vor allem bei Pelletmaschinen- und Mühlen. Dies ist abhängig von der Fertigung der Einzelkomponenten und der Materialkenntnis des Herstellers. Extrusionsbereiche, Formmaschinen, Bindemittelversorgungssysteme, Mischkammern, Trichter, Tropfsysteme und Pelletier-Einheiten können alle an bereits vorhandenen Maschinen und Anlagen, die zuvor Kunstdünger hergestellt haben, angepasst werden. Dazu benötigen Hersteller einen verlässlichen Partner mit Expertise in der Fertigung von hochanspruchsvollen Komponenten und der Projektierung von Anlagen. METZEN ist ein solcher Partner. Unsere Expertise umfasst die Beratung und Projektierung von Maschinen und Anlagen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um deren Bedürfnisse punktgenau zu erfassen. Unser Team vereinigt Fachexperten aus den Bereichen des Mühlen- und Silobaus, Fördertechnik bis hin zur innovativen Konstruktion von Behältern, Maschinen- und Apparaten, auch unter Verwendung von Sondermaterialien. Zusammen stellen wir sicher, dass Ihre Anlagen auf dem neusten Stand sind und wir Ihre Produktion an die Bedürfnisse eines sich wandelnden Marktes anpassen. Effizient und nachhaltig, damit Sie den Anschluss nicht verpassen.

METZEN, wenn‘s drauf ankommt.