Menschen bei METZEN: Tobias Gensler, Senior Engineer
Im fränkischen Gochsheim liegt der traditionsreiche Industrie Service von METZEN mit einem 20.000m² großen Fertigungszentrum. Hier arbeiten rund 80 Mitarbeiter*innen an der industriellen Auftragsfertigung hochwertiger und zertifizierter Schweiß- und Sonderkonstruktionen.
Einer von ihnen ist Tobias Gensler, der als Senior Engineer hier tätig ist. Angefangen hat er als CNC-Programmierer und übernahm bald darauf die Bereichsleitung Mechanische Fertigung. Berufsbegleitend hat er sich ständig technisch und kaufmännisch weitergebildet und betreut heute als Industriemeister und Technischer Betriebswirt erfolgreich Projekte im Maschinen- und Anlagebau.
Tobias ist bekannt für seine hohe Praxisorientierung und seinen gesunden Menschenverstand, den er virtuos beim Kunden einsetzt und dessen Bedürfnisse punktgenau erkennt und umsetzt.
Das Thema Kunden scheint bei Ihnen sehr großen Einfluss auf Ihren Werdegang gehabt zu haben…
Mit Sicherheit. Das ist schon aus der Historie bedingt, ich bin 2017 mit meinem Vater zusammen von unserem vorherigen Arbeitgeber zu METZEN gewechselt und als mein Vater dann in den Ruhestand ging, wurde es explizit von unseren Kunden gewünscht, dass ich seine Nachfolge antrete. Ich bin nun hauptsächlich in der technischen Kundenberatung tätig, habe meinen Beruf von der technischen und mechanischen Seite aber von der Pike auf gelernt. Die industrielle Mechanik liegt bei uns in der Familie.
Ihnen eilt der Ruf voraus einen besonders guten Draht zu Ihren Kunden zu haben?
Ich habe einen sehr guten Kontakt zu unseren Kunden, und immer ein offenes Ohr für deren Anliegen, besonders, wenn diese akut sind. 80% unserer Kunden sind Bestandskunden und halten uns seit vielen Jahren die Stange. Das hat natürlich einen Grund: Wir geben uns größte Mühe, jedes Problem zu lösen, ob groß oder klein, technisch oder beratend. Wir behandeln unsere Kunden mit großem Respekt und sprechen immer auf Augenhöhe.
Sie sind noch sehr jung, aber in Ihrer Karriere schon weit gekommen. Woran liegt das?
Einfach gesagt, von nichts kommt nichts. Ich brenne für meinen Job und gebe bei der Arbeit Vollgas, auch bin ich am Fach sehr interessiert. Von der Geschäftsführung und meinen direkten Vorgesetzten wurde ich während meiner Laufbahn hier in Gochsheim hervorragend unterstützt. Ich habe hier in den letzten 5 Jahren so viel gelernt, wie Andere in 25 Jahren nicht. Das hat es mir ermöglicht, viele anspruchsvolle Aufgaben übernehmen zu können und in unterschiedlichen Fachgebieten zu arbeiten.
Welche Herausforderungen begegnen Ihnen im Arbeitsalltag?
Fachliche Problemstellungen spornen meinen Sportsgeist an, wir stehen ja dafür, dass wir sehr kreative und professionelle Lösungen erarbeiten und hier liegt für mich der Spaß. Eine echte Herausforderung sehe ich im Recruiting neuer Mitarbeiter und Azubis, die sowohl fachlich top sind, aber auch Soft Skills wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit mitbringen. Der Industrie Service in Gochsheim hat für Fachkräfte und, die die es werden wollen viel zu bieten: spannende Aufgaben und die Möglichkeit über das mitgebrachte fachliche Wissen hinauszuwachsen. Besonders hervorzuheben ist auch das Miteinander im Team, der Zusammenhalt ist wirklich gut und man erfährt Wertschätzung und Hilfsbereitschaft. Das findet man in der Kombination grundsätzlich eher selten.
METZEN Industries sucht sowohl Fachkräfte als auch Auszubildende in verschiedenen industriellen und kaufmännischen Bereichen. Offene Stellen finden Sie in unserem Karriereportal.
METZEN, wenn’s drauf ankommt.
Willkommen Lars Hagen
Willkommen Lars Hagen im METZEN Team!
Lars verstärkt seit Oktober als neuer Senior Engineer und Technischer Leiter den Standort Sonsbeck. Sein Verantwortungsbereich umfasst die zukunftsorientierte Leitung der Konstruktion wie auch die Fertigung der KRÖGER Greifertechnik.
Mit seiner Expertise unterstützt Lars sowohl die Produktentwicklung als auch die Steuerung der Fertigungsprozesse und ist der Ansprechpartner für unsere Kunden.
Wir freuen uns darüber, Lars bei METZEN zu begrüßen.
Kick Off Event ‚Wir sind METZEN‘
Zwei Tage lang war die hessische Kleinstadt Alsfeld der Mittelpunkt der METZEN Welt. Unsere Kick Off Veranstaltung ‚Wir sind METZEN‘ brachte die führenden Köpfe der gesamten METZEN Gruppe an einem Ort zusammen. Angereist aus ganz Deutschland, von den Standorten Hamburg, München, Erkelenz, Bitburg, Gochsheim und Sonsbeck verbrachten wir zwei inspirierende Tage miteinander, in denen wir uns nicht nur persönlich ausgetauscht haben, sondern auch Einsichten in den Alltag und die technischen Expertisen der anderen Standorte bekamen. Alle Geschäftsfelder wurden vorgestellt: Fördertechnik, Umwelttechnik, Greifertechnik und Industrie Service. Spannend wars!
Wir haben so viel feststellen dürfen, zum einen, dass wir uns alle auf zwischenmenschlicher Ebene bestens verstehen und zum anderen, dass wir uns gegenseitig fachlich sehr gut unterstützen können und wollen. Nach zwei Tagen voll Vorträgen, Austausch und wirklich gutem Essen sind wir motiviert mit vielen guten Ideen und bestens gelaunt wieder nach Hause gefahren!
Danke an alle die dabei waren! Wir sind ein tolles Team!
Metzen, wenn’s drauf ankommt.
Düngemittel: Wieviel Bio kann Ihre Anlage?
Die Preise für anorganische Düngemittel sind in Europa rapide gestiegen. Disruption, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, den Klimawandel und geopolitische Instabilität setzen die Landwirtschaft unter großen Druck mit signifikant gestiegenen Energie- und Düngemittelkosten.
Die dunklen Wolken am Horizont scheinen einfach nicht abziehen zu wollen. Jedoch wer genau hinsieht, kann durchaus Lichtblicke entdecken. Einer dieser Lichtblicke ist die seit dem 16. Juli 2022 bestehende neue EU-Verordnung für Düngemittel bekannt unter der Abkürzung „CMC14“, die den EU-Binnenmarkt für organische und abfallbasierte Düngeprodukte öffnen. Darunter fallen zum Beispiel organische und organisch-mineralische Düngemittel, Bodenverbesserungsmittel, Hemmstoffe, Pflanzen-Biostimulanzien, Kultursubstrate oder Mischungen.
Mit den neuen Regeln sollen die Risiken für Umwelt und Gesundheit sowie die Abhängigkeit von Importen verringert werden. Düngemittel aus organischen Abfällen könnten laut Expertenschätzungen mindestens 30 Prozent der anorganischen Düngemittel ersetzen. Nach den alten Vorschriften konnten jedoch nur konventionelle, nicht-organische Düngemittel, die in der Regel aus Bergwerken gewonnen oder chemisch hergestellt werden, in der EU frei gehandelt werden. Innovative Düngemittel, die aus organischem Material hergestellt werden, konnten bisher nur auf der Grundlage des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung zwischen den Mitgliedstaaten in den Binnenmarkt gelangen, was durch die verschiedenen nationalen Regularien meist schwierig war. Der dadurch entstandene Wettbewerbsnachteil verhinderte Innovationen und Investitionen in die Kreislaufwirtschaft sowohl in der Landwirtschaft als auch bei den Düngemittelherstellern.
Dabei ist es besonders die Kreislaufwirtschaft innerhalb des Landwirtschaftssektors, die die ohnehin gebeutelten Landwirte entlasten könnte. Seit Jahrzehnten von Demeter-Bauern im kleinen Stil vorgelebt, kommen jetzt auch die traditionell arbeitenden Landwirte auf den Geschmack, denn, von vielen positiven Faktoren für Boden, Pflanzen und Gesundheit abgesehen, ist die Aufbewahrung von Bio-Düngemitteln auch erheblich günstiger und benötigt wenig zusätzliches Investment, ist resistent bei Turbulenzen am Markt und vermindert die Abhängigkeit von teuren Importen. Warum also werden organisch-basierte Düngemitteln nicht schon flächendeckend eingesetzt? Preis, Qualität, Verfügbarkeit und mangelnde Kenntnisse bzw. Informationsmangel sind hier wohl die größten Fallstricke.
Besonders die Verfügbarkeit wirft hier Fragen auf, denn die herstellenden Unternehmen hatten drei Jahre Zeit, ihre Herstellungsverfahren anzupassen und die neuen Vorschriften einzuhalten. Wo kein Absatzmarkt, da auch kein Herstellungsverfahren? Sarkasmus beiseite, die Anpassung von Herstellungsverfahren bedeutet auch neue Anlagen oder die Erweiterung bestehender Anlagen. Die Düngemittelhersteller sind durch die Energiekrise, insbesondere durch den hohen Gaspreis, ebenfalls schwer in Bedrängnis geraten. Werkschließungen und Kurzarbeit sind Alltag geworden. Großinvestitionen. Momentan. Schwierig.
Von wenigen Megaprojekten abgesehen, könnte das Nachrüsten bestehender Anlagen und Maschinen die Lösung für viele Hersteller sein, besonders im Mittelstand. Ob Gülle, Klärschlamm oder organische Pellets, das Nachrüsten stellt eine kostenfreundliche Alternative dar und kann sogar die Produktionsmenge steigern, vor allem bei Pelletmaschinen- und Mühlen. Dies ist abhängig von der Fertigung der Einzelkomponenten und der Materialkenntnis des Herstellers. Extrusionsbereiche, Formmaschinen, Bindemittelversorgungssysteme, Mischkammern, Trichter, Tropfsysteme und Pelletier-Einheiten können alle an bereits vorhandenen Maschinen und Anlagen, die zuvor Kunstdünger hergestellt haben, angepasst werden. Dazu benötigen Hersteller einen verlässlichen Partner mit Expertise in der Fertigung von hochanspruchsvollen Komponenten und der Projektierung von Anlagen. METZEN ist ein solcher Partner. Unsere Expertise umfasst die Beratung und Projektierung von Maschinen und Anlagen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um deren Bedürfnisse punktgenau zu erfassen. Unser Team vereinigt Fachexperten aus den Bereichen des Mühlen- und Silobaus, Fördertechnik bis hin zur innovativen Konstruktion von Behältern, Maschinen- und Apparaten, auch unter Verwendung von Sondermaterialien. Zusammen stellen wir sicher, dass Ihre Anlagen auf dem neusten Stand sind und wir Ihre Produktion an die Bedürfnisse eines sich wandelnden Marktes anpassen. Effizient und nachhaltig, damit Sie den Anschluss nicht verpassen.
METZEN, wenn‘s drauf ankommt.
Die Schlüsselrolle der Chemie in der zirkulären Wirtschaft
Ein paar Zahlen vorneweg:
Deutschland ist der viertgrößte Chemieproduzent der Welt und mit einem Exportvolumen von 237 Milliarden US-Dollar für 2020 führen deutsche Chemiekonzerne noch immer den Weltmarkt an. In Deutschland arbeiten 473.000 Beschäftigte in der Chemieindustrie mit einem Umsatz von 168 Milliarden Euro.
Kurz gesagt: Die Chemieindustrie ist eine der Kernindustrien hierzulande und ein Spitzenreiter weltweit. Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Herausforderungen für die Unternehmen größer geworden sind. Neue Wettbewerber, vor allem aus Südostasien, aber auch Osteuropa und Lateinamerika drängen auf die Bühne. Sie profitieren von niedrigen Arbeitskosten und einem günstigeren Zugang zu Rohstoffen. Darüber hinaus entdecken Produzenten in Schwellen- und rohstoffreichen Ländern vermehrt die Spezialchemie, bisher ein Exportschlager der Deutschen.
Für die heimische Chemieindustrie bedeuten diese Veränderungen eine Steigerung der Wettbewerbsintensität sowohl in Europa als auch in den Exportmärkten.
Wer das Rennen um Marktanteile, Patente und neue Technologien nicht verlieren will, muss kreativer, innovativer und produktiver werden. Anstatt sich über die Umstände und Hindernisse zu beklagen, sind traditionelle Unternehmen gut beraten wieder mehr Freude am Wettbewerb zu entwickeln. Der Schlüssel zum Erfolg sind auch hier die frischen Ideen und deren Umsetzung in marktfähige Produkte, besonders für den rohstoffarmen Standort Deutschland.
Innovationsförderung und Regulierungsabbau
In den letzten zwanzig Jahren hat die europäische Industrie ihre Investitionen nur um 7% auf 22,8 Milliarden Euro* erhöht. Im gleichen Zeitraum schraubten China die Investitionen auf 174% und die USA auf 112% auf 30,6 Milliarden Euro* hoch (*Handelsblatt). Die alteingesessenen Chemiegrößen haben sich lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und müssen schnell die Weichen für die Zukunft zu stellen. Das Marktfeld ist durch neue Player, den gesellschaftlichen Wandel und die fortschreitende Digitalisierung dynamischer geworden, aber die Altchemie kann durchaus davon profitieren.
Auch gefragt ist die Politik. Fördermaßnahmen und Investitionen sollten in Form einer offenen Forschungsförderung allen Unternehmen zugänglich sein. Auch Startfinanzierungen neuer Projekte im Bereich der Kreislaufwirtschaft, der Zugang zu Venture Capital und die Förderung von Start-Ups würden dem neuen dynamischen Geschäftsumfeld Rechnung tragen.
Die Entwicklungen in der digitalen und zirkulären Wirtschaft sind zukunftsweisend, daher muss der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen für die Entfaltung schaffen. Gesetze und Regelwerke müssen europaweit harmonisiert werden, widersprüchliche Vorschriften abgebaut und regulatorische Unsicherheiten durch eine konsistente, ganzheitliche Gesetzgebung ersetzt werden. Zudem braucht es eine zuverlässige Energiepolitik, die Ökologie und Versorgungssicherheit miteinander vereint.
Der (End)kunde zeigt den Weg
Der Paradigmenwechsel der Nachfragestrukturen und gesellschaftlichen Zielsetzungen ist eine große Chance für die deutsche Chemieindustrie. Der gesellschaftliche Wertewandel zu nachhaltigem Wirtschaften und Konsumieren erfordert es, neue Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Neue Strategien müssen her, um die neuen Kundenbedürfnisse zu bedienen und gleichzeitig Beiträge zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der EU zu leisten.
Die Chemie kann in einer zirkulären Wirtschaft Wachstumspotenziale erschließen indem sie die Nachhaltigkeitsziele ihrer Kunden unterstützt oder indem sie das Geschäft um zirkuläre Geschäftsmodelle erweitert, wie etwa Chemical Leasing, ein Geschäftsmodell, in dem ein Chemieunternehmen eine Chemikalie für einen bestimmten Service liefert, aber das Eigentum daran behält.
Die Kreislaufwirtschaft erfordert ein Umdenken: Der Fokus auf das Produktionsvolumen steht weniger im Mittelpunkt als der Anwendungsnutzen und die wertbasierte Preissetzung.
Zentrales Thema ist die Ressourceneffizienz in allen Stufen der Wertschöpfungskette und die Erhöhung des Produktlebenszyklus sowie die Reduktion des Ressourcenverbrauchs bei der Produktion. Ein weiterer Aspekt ist die Schließung von Kreisläufen durch Wiederverwendung, biologischen Abbau sowie die möglichst weitreichende Verwertung von Reststoffen.
Aspekte der Nachhaltigkeit und der zirkulären Wirtschaft haben inzwischen Einzug in die Unternehmensstrategie der deutschen Großindustrie gefunden. Doch auch der Mittelstand* zieht nach: mehr als 20% der Unternehmen geben an, sich mit den Auswirkungen einer zirkulären Wirtschaft auf ihr Unternehmen zu befassen, 40% der Unternehmen haben bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie und weitere knapp 25% planen, eine solche in den kommenden Jahren einzuführen. (*Deloitte)
METZEN ist ein langjähriger Partner der deutschen Chemieindustrie mit Expertise in Nachhaltigkeit und energieeffizientem Anlagebau. Wir sehen diese Herausforderungen als Chancen, um zu zeigen, worauf es in der Wirtschaft ankommt: Auf Erfindungsreichtum, gepaart mit unternehmerischem Denken. Wir unterstützen Sie bei diesen Herausforderungen mit der einzigartigen Lösungskompetenz unserer Teams aus erfahrenen Fachexperten. Komplexe Rahmenbedingungen, hohe Sicherheitsanforderungen und eine fortlaufende Begleitung in Bezug auf Änderungen und Anpassungen kennzeichnen unsere Projekte, die oft eng an den prozess- oder verfahrenstechnischen Industrieanlagenbau gekoppelt sind. Wir besitzen die Leidenschaft, innovative Ideen zu Ergebnissen umzuwandeln, die allen nützen.
METZEN, wenn’s drauf ankommt.
Menschen bei METZEN: Rami Mamlouk
Rami Mamlouk feiert in diesen Tagen sein fünfjähriges Firmenjubiläum bei METZEN. Der studierte Maschinenbauingenieur kam aus Syrien nach Deutschland und hat nach einer Weiterbildung und einem Praktikum bei ThyssenKrupp als Konstrukteur bei METZEN angefangen. Fünf Jahre später ist Rami aus dem METZEN Team nicht mehr wegzudenken. Er arbeitet am Standort Bitburg an Projekten der Fördertechnik. Rami ist nicht unbedingt der Typ, der sich selbst in den Himmel lobt. Rami glänzt durch seine Fähigkeiten.
Fühlen Sie sich wohl bei METZEN?
‚Mit Sicherheit. Ich wurde von Anfang an mit offenen Armen empfangen und mir wurde viel Vertrauen entgegengebracht. Als Einsteiger an Großprojekten mitarbeiten zu dürfen und von Anfang bis Ende begleiten zu dürfen, ist etwas Besonderes.
Die Arbeit an verschiedensten Projekten macht mir Spaß, kein Projekt gleicht dem anderen. Die räumlichen Voraussetzungen, die verschiedenen Materialien, die befördert werden müssen…jedes Mal müssen wir einzigartige Lösungen finden, die den Anforderungen der Kunden gerecht werden. Das lockert die Routine auf und es bleibt spannend. Es sind auch nicht nur die Projekte, die mich jeden Tag motivieren. Das Team ist sehr kollegial und die Zusammenarbeit ist unkompliziert und locker. Alle ziehen hier am gleichen Strang. `
Wie können wir uns Ihren Alltag vorstellen?
‚Mein Alltag ist ziemlich normal, würde ich sagen. Ich fange um 8h an und der Tag ist mit Projektieren, Klärungen von Fragen, Besprechungen und Absprachen im Team gefüllt. Ab und zu bin ich auf der Baustelle, vor allem am Anfang und am Ende eines Projektes. Im letzten Jahr war ich auch vermehrt auf Reisen, unter anderem in Wien und in Luxemburg. Das Reisen hat wirklich deutlich zugenommen, macht aber auch Spaß, ein Projekt in der Umsetzung zu betreuen.‘
Können Sie Ihr theoretisches Wissen aus Ihrem Studium bei Metzen einbringen?
‚Ja und nein. Klar, das technische Verständnis ist sicher da, aber mein Studium hatte einen anderen Schwerpunkt, daher würde ich sagen: 50/50. Die Arbeitserfahrung an den Projekten macht hier den eigentlichen Unterschied. Bei meiner Arbeit lerne ich täglich hinzu. In den letzten 5 Jahren habe ich sehr viel Erfahrung sammeln können, die mich fachlich weitergebracht hat.
Bei METZEN betreuen wir als Team viele verschiedenen Projekte, auch Großprojekte. Hier lerne ich am meisten hinzu. Bei einem laufenden Projekt habe ich zum ersten Mal mit einem Mischer gearbeitet. Der wiegt 12 Tonnen. Auch habe ich noch nie eine Schnecke mit einer sehr großen Breite projektiert, es ist sehr spannend zu sehen, wie das Projekt vom 3-D Scan zu einer fertigen Förderanlage wird.‘
Wie genau funktioniert der Ablauf bei einem Ihrer Projekte?
Zu Beginn machen wir immer vor Ort einen 3D Scan, um die Bedingungen der uns zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten detailgenau zu erfassen. Zurück am Schreibtisch geht’s dann an die Projektierung des Projekts. Hier wird es wirklich spannend, da es kaum Standardlösungen gibt, die man einfach einsetzen kann. Je nach Beförderungsmaterial gibt es riesige Unterschiede in der Wahl der Anlagenausstattung, der Geräte und Fördertechniken: es macht einen Unterschied, ob man Getreide, Klärschlamm oder Bleicherde befördern muss.
Die Geräteplanung ist das A und O. Druckschnecke oder Dosierschnecke? Ausdehnung der Flügel, Druckleistung, Motorleistung. Dann die Auslegung und die Kettenräder: wieviel Zähne brauche ich?
Nachdem die Geräteplanung final ist, fertige ich eine CAD-Modell der projektierten Anlage an und der Kunde erhält von uns ein Angebot. Nach Freigabe werden die benötigten Elemente gefertigt und notwendige Zusatzteile bestellt. Dann geht’s los.‘
Gibt es auch Schwierigkeiten?
‚Jein. Bei meinen Projekten ist bisher alles gut gelaufen und es wurden gute Lösungen gefunden. Wir haben natürlich ähnliche Probleme wie die meisten Branchen: die Lieferzeiten für Komponenten sind länger geworden, besonders für Elektrokomponenten, Kunststoffteile und jetzt auch Motoren. Doch die Kunden wissen das und stellen sich darauf ein. Kommunikation und Transparenz ist hier, wie bei allen anderen Herausforderungen, die beste Lösung. Je transparenter kommuniziert wird, desto weniger geht schief.‘
METZEN Industries bietet Karrierewege im Bereich Engineering, Fertigung und Montage/Service. Zusammen mit unseren Kunden lösen wir komplexe Probleme im Bereich Industrieanlagen. Werden Sie Teil unserer innovativen Kultur. Offene Stellen finden Sie im Karriereportal.
METZEN, wenn’s drauf ankommt.
Die Abkehr von der globalen Lieferkette
Die Coronakrise hat der Welt gezeigt, wie fragil global fungierende Märkte sein können. Besonders stark betroffen vom weltweiten Stillstand waren die Lieferketten von Asien nach Europa. Wochenlang verlies kein Containerschiff die südostasiatischen Häfen und als dies wieder der Fall war, führte es zu einer Überlastung der europäischen Häfen.
Nach Corona trifft die Wirtschaft jetzt der Krieg in der Ukraine, der zeigt, wie anfällig auch innereuropäische Lieferketten sein können. Ganz zu schweigen von der Energiekrise, die jeden betrifft, vom Einzelhaushalt bis hin zum Großkonzern. Besonders heftige Auswirkungen hatten die Störungen der Lieferketten und die damit verbundene Materialkostenerhöhung auf die Maschinen- und Anlagenbauindustrie. Materialkosten haben im Durchschnitt mit etwa 50% den größten Anteil der Gesamtkosten des Unternehmens. Die Konsequenz daraus: bedeutend höhere Kosten und Angebotspreise für den Kunden. Nicht selten führt diese Kombination ein Unternehmen an den Rand des Ruins.
Die Voraussetzung für eine funktionierende Produktion und die damit einhergehende termingerechte Auftragserfüllung liegt in der störungsfreien Materialversorgung. Diese ist, gelinde gesagt, seit 2019 nicht mehr gegeben. Das der Crash in dieser Heftigkeit kommen würde, haben die wenigsten vorausgesehen, allerdings ist die Globalisierung bereits seit Jahren rückläufig und erreichte im Jahr 2008 ihren Höhepunkt. Der Anteil des Handels an der globalen Wirtschaftsleistung betrug zu dem Zeitpunkt 61%. Politische Veränderungen und eskalierende Handelskriege lassen seit 2017 die bis dato populären Just-in-Time-Lieferketten bröckeln, was viele Unternehmen dazu veranlasste die Resilienz ihrer Lieferketten unter die Lupe zu nehmen.
Risikomanagement im Einkauf optimieren
Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens liegt in der Optimierung, der Effizienz und der Versorgungssicherheit. Risikomanagement ist kein neues Schlagwort für den Einkauf, trägt jedoch nachhaltig zum Erfolg bei. Nach einer Umfrage des VDMA zufolge hatten nur 42 % der befragten Unternehmen ein systematisches Risikomanagement im Einkauf vorzuweisen, dabei ist Versorgungssicherheit wichtiger denn je.
Nicht nur die Materialbeschaffung muss in zuverlässige Wege geleitet werden, auch Preisänderungen können empfindlich an der Rendite zehren. Qualitätsmängel oder Rechtsverstöße in der eigenen Lieferkette können erhebliche Reputationsschäden oder Kosten nach sich ziehen. Der Grundstein eines Risikomanagements im Einkauf ist die Analyse vorhandener Risiken und die Entwicklung einer soliden Vermeidungsstrategie. Die wesentlichsten Faktoren der Risikokette sind: Versorgungs-, Lieferantenausfall-, Qualitäts-, Preis- und Compliance-Risiken.
Risiko frei Haus
Etliche Unternehmen stellen sich ihr eigenes Bein, sei es aus Gewohnheit oder getrieben vom Preis und kaufen Teile ein, bei denen schon alleine durch die Spezifikationen der Werkstoffe Abhängigkeiten entstehen. So kommt oft schon durch die Wahl des Werkstoffes nur ein bestimmter Lieferant in Frage und verhindert den Aufbau alternativer Bezugsquellen. Unternehmen müssen sich daher mit alternativen Herstellungsverfahren (zb. Legierung von Oberflächen) auseinandersetzen wie auch mit dem Aufbau eines Lieferantenpools für bestimmte Baugruppen beginnen.
Preisentwicklung und Lieferengpässe
Die angespannte Lage in der Maschinen- und Anlagebauindustrie ist nicht nur den gestörten Lieferketten zu verdanken, sondern auch durch starke Preisfluktuationen bei Materialien und Vorprodukten gekennzeichnet. Die Preissteigerung beherrscht viele Segmente und zieht sich durch die gesamte Lieferkette.
Lieferengpässe und Materialmangel sorgen derzeit für weitere Behinderungen in der Produktion und führen nicht selten zu langen Projektverzögerungen bis hin zum Reputationsverlust von Firmen. Kunststoffteile und Metalle führen die Liste der rar gewordenen Herstellungsmaterialien an, gefolgt von Elektronik und Elektroartikeln.
Das Beste aus der Region
Ein Leitsatz, den wir vor allem von Supermarktketten gewohnt sind, zeigt sich auch als Erfolgsfaktor bei Maschinen- und Anlagebauunternehmen. In der Branche findet eine Abkehr von der Globalisierung statt und die Rückkehr zu regionalen Partnernetzwerken.
Die Vorteile lokaler Wertschöpfungsketten liegen auf der Hand: schnelle Verfügbarkeit, kurze Lieferwege und hohe Qualität sind wettbewerbsentscheidend. Regionale Netzwerke und Lieferketten sorgen nicht nur für termingerechte Projekte, sondern unterstützen auch die heimische Wirtschaft und schaffen makroökonomische Investitionsanreize für Zulieferer.
Auch bei METZEN zeigen sich die Vorteile unseres Netzwerks von regionalen Zuliefern, das wir uns seit vielen Jahren aufgebaut haben und das wir pflegen. Wir können uns auf die Qualität und Lieferung unserer Partner verlassen und so auf die Herausforderungen unserer Kunden schnell reagieren. Wir sind unseren Kunden mit unseren hohen Standards verpflichtet und stellen durch unsere nachhaltigen Lieferketten sicher, dass wir alle Projekte zielsicher umsetzen.
METZEN, wenn’s drauf ankommt.
Menschen bei METZEN: Philipp Portz, Senior Engineer
Philipp Portz ist seit fast 6 Jahren bei METZEN und fühlt sich pudelwohl. Angefangen hat der Senior Engineer als Konstrukteur im Bereich Fördertechnik und wurde ein Jahr später zum Projektleiter befördert. Inzwischen agiert er neben seiner Position als Senior Engineer auch als stellvertretende Büroleitung des Geschäftsführers. Den Grund für seinen Aufstieg sieht Philipp in eigentlich allem:
‚Bei METZEN bin ich zu Hause, das kann ich gar nicht anders sagen. Bei meiner Arbeit habe ich, durch die flachen Hierarchien, einen großen Handlungsspielraum und kann mich frei entfalten. Jeder hat die Möglichkeit, eigene Ideen und Lösungen vorzustellen, die dann im Team diskutiert werden. Im Kollegenkreis ist sehr viel Wissen und Erfahrung vorhanden, die man immer anzapfen kann. Hier in Erkelenz arbeiten wir alle auf Augenhöhe. Meine Arbeit ist meine Leidenschaft, wie ein Hobby. Und, so klischeehaft es klingt, ich komme jeden Tag gerne ins Büro.‘
Beschreiben Sie Ihr Umfeld bei METZEN?
`Wir haben hier in Erkelenz ein kleines Team und familiäre Verhältnisse. Alle gehen respektvoll und wohlwollend miteinander um. Wir tauschen uns nicht nur über berufliche Angelegenheiten aus, auch für private Dinge haben alle, inklusive der Geschäftsführung, immer ein offenes Ohr. Wir sind ein sehr familienfreundliches Unternehmen, was viele der Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen.‘
Auch mit den Kollegen in Bitburg, einem der weiteren METZEN Standorte mit dem wir eng zusammenarbeiten, verstehen wir uns hier sehr gut. Wir arbeiten oft gemeinsam an Projekten und lassen viele Teile dort fertigen. Die Kommunikation ist unkompliziert und schnell. Auch freue ich mich immer, die Kollegen Face-to-Face zu treffen und nicht nur über Telefon oder Teams.‘
An welchen Projekten arbeiten Sie?
Wir arbeiten an wirklich vielen, unterschiedlichen Projekten der Fördertechnik, angefangen bei Lebensmitteln, Steinsalzen, Stückgut und Schüttgut. Natürlich, es gibt Projekte, bei denen es Wiederholungen gibt und andere, da fangen wir auf der grünen Wiese an. Wir arbeiten von Anfang an eng mit dem Kunden zusammen, um sicherzustellen, dass wir sämtliche Bedürfnisse erfasst haben und wir sind sehr stolz darauf, dass wir eine hohe Kundenzufriedenheitsrate und viele Bestandskunden haben. Sicher, es läuft nicht immer alles perfekt, ab und zu haben Anlagen Kinderkrankheiten. Aber bei METZEN sind wir immer für den Kunden da. Ich bin 24/7 für Notfälle oder Probleme für meine Kunden erreichbar, nach Feierabend, im Urlaub oder auch Sonntagmorgen um 6h. Unsere Kunden können sich 100% auf uns als Ansprechpartner verlassen.‘
Welche Herausforderungen oder Trends sehen Sie im Markt?
‚Nachdem wir nun das Schlimmste der Corona Pandemie überstanden haben, sehe ich die Krise in der Ukraine jetzt als das größere und längerfristige Problem. Das betrifft nicht nur die damit verbundenen hohen Energiekosten. Der Bausektor hat nun wirkliche Probleme, alleine das Baumaterial ist extrem teuer geworden. Wir sind bei METZEN sehr gut aufgestellt, aber auch wir müssen uns hierfür wappnen.
Ein weiteres Problem ist der Fachkräftemangel. Die ausgebildeten Fachkräfte können es sich heutzutage aussuchen, wo sie arbeiten möchten, daher ist es schwierig die notwendigen Talente zu rekrutieren. Die Arbeit mit Sub-Unternehmern erweist sich oft als schwierig und fehleranfällig. Alleine die Sprachprobleme gestalten die Umsetzung hochkomplexer Projekte herausfordernd, ganz zu schweigen von der teilweise nicht adäquaten Fachkompetenz.‘
Auf der positiven Seite sehen wir aber auch einen Wandel bei den Kunden. Viele Kunden, die ihre Produktion ins Ausland verlagert hatten, holen diese wieder zurück nach Deutschland und kommen auf uns zu.‘
Wie gehen Sie mit diesen externen Herausforderungen um?
‚Wie schon erwähnt, wir sind bei METZEN sehr gut aufgestellt und planen umsichtig und vorrausschauend. Wir versuchen weitestgehend mit unseren eigenen Teams zu arbeiten und dem Kunden höchste Qualität zu bieten. Wir gehen jedes Projekt mit absoluter Transparenz an und kommunizieren potentielle Engpässe. Bisher haben wir es mit dieser Herangehensweise geschafft, auch die anspruchsvollsten Kunden zufriedenzustellen.‘
METZEN Industries bietet Karrierewege im Bereich Engineering, Fertigung und Montage/Service. Zusammen mit unseren Kunden lösen wir komplexe Probleme im Bereich Industrieanlagen. Werden Sie Teil unserer innovativen Kultur. Offene Stellen finden Sie im Karriereportal.
METZEN, wenn’s drauf ankommt.
Nahrungsmittelhygiene: Maschinen- und Anlagenbauer in die Pflicht nehmen
Lebens- und Futtermittelskandale sind ein trauriger Dauerbrenner. Salmonellen in der Kinderschokolade, Pferdefleisch in Fertiggerichten, Mäusekot im Brot, mit Dioxin belastetes Futtermittel, der Gammelfleischskandal und natürlich die Mutter aller Skandale, die Rinderseuche BSE. Die Beispiele hierfür sind endlos und nehmen gefühlt kein Ende.
Die Herstellung und der Betrieb von Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittelindustrie unterliegen den EU-Richtlinien. Die Sicherheitsanforderungen werden vom Maschinenbauer beachtet, aber die korrekte Umsetzung der Hygienevorschriften beim Maschinen- und Anlagebau ist in der Praxis oft ein heikles Thema. Die Gesetzgebung verlangt, dass ein Kontaminationsrisiko beim Einsatz solcher Maschinen und Anlagen ausgeschlossen sein muss.
Anforderungen der Maschinenrichtlinie für Nahrungsmittelmaschinen in Bezug auf Reinigungsmöglichkeiten, Hygiene und Desinfizierung werden von Maschinenhersteller häufig nicht erkannt und erfüllt. Die Hauptverantwortung für die Sicherheit eines Lebensmittels liegt historisch beim Lebensmittelhersteller. Bei sogenannten Skandalen werden Lebensmittelproduzenten oft im Regen stehen gelassen, obwohl die Ausführung der Maschine oder Anlage der Hygienerichtlinie nicht vollständig entsprochen hat.
Maschinen und Anlagen, die in der Verarbeitung und Verpackung von Nahrungsmitteln eingesetzt werden, müssen sowohl den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen wie auch zusätzlichen Vorschriften der Reinigung, Hygiene und der Desinfizierung erfüllen. Herstellung und Betrieb dieser Maschinen und Anlagen sind durch die Vorgaben der EU-Maschinenrichtlinie (EU 37/1998 bis 29.12.09 danach EU 42 /2006), durch die Betriebssicherheitsverordnung und die EU- Hygienerichtlinie (EU 852 / 2004) zunächst strikt getrennt. Die Vorgaben der Maschinenrichtlinie enden mit dem Einbau; die Betriebssicherheitsverordnung und die Europäische Hygienerichtlinie beginnen mit der Inbetriebnahme der Maschine oder Anlage. Die europäische CE-Kennzeichnung (Konformitätsverfahren) der Maschinenrichtlinie wurde geschaffen, um einen freien Warenverkehr in der EU unter dem Aspekt der Maschinensicherheit zu gewährleisten.
Probleme bei der Umsetzung der Gestaltungsleitsätze für Maschinen und Anlagen
Jeder Hersteller ist dazu verpflichtet bei einer Nahrungsmittelmaschine eine Gefahrenanalyse und eine Hygiene-Risikobeurteilung nach DIN EN 1672–2 durchzuführen.
Die DIN EN 1672–2 teilt eine Maschine in drei Hygienebereiche ein:
- Lebensmittelbereich: Das Lebensmittel kann zurück in den Hauptproduktstrom gelangen
- Spritzbereich: Das Lebensmittel kann nicht zurück in den Hauptproduktstrom gelangen
- Nicht-Lebensmittelbereich: alle anderen Bereiche
Diese Bereiche sind häufig nicht eindeutig zu definieren und es entstehen Konflikte zwischen Gefahrenanalyse und Hygiene-Risikobeurteilung. Jedoch könnten durch eine genaue Prüfung und Beachtung der Anforderungen bei der Projektierung der Anlage viele der später auftretenden Probleme und Gefährdungen vermieden werden.
Die Anforderungen an den Konstruktionswerkstoff sind nach der Maschinennorm eindeutig. Die Werkstoffe müssen gereinigt und desinfiziert werden können und Fremdstoffe dürfen nicht eindringen. Für den Nahrungsmittelbereich gilt zusätzlich, dass sie korrosionsbeständig sind, nicht toxisch und keine Gerüche, Farben oder Geschmacksstoffe auf das Lebensmittel übertragen dürfen.
Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen glatt, leicht zu reinigen und desinfizieren sein. Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen ungehindert aus der Maschine abfließen können. Ist das nicht möglich, müssen technische Lösungen zur Beseitigung der Flüssigkeiten gefunden werden. Die Maschine muss so konstruiert sein, dass keine Substanzen, organische Bestandteile oder Lebewesen festsetzen können.
Feste Verbindungen müssen lückenlos geschweißt und hygienisch einwandfrei sein. Die Konstruktion soll keine Hinterschneidungen, Spalte, Risse, Vertiefungen, hervorstehende Ränder, innere Vorsprünge oder Toträume haben. Die Profile des Maschinengestells müssen komplett verschlossen sein und auch die Bereiche an der Maschine, die zum Nichtlebensmittelbereich zählen, müssen dicht sein.
Wir stehen den Nahrungsmittelherstellern zur Seite
METZEN hat jahrzehntelange Erfahrung im Anlagebau für Nahrungsmittelproduktion und wir sind der Europäischen Maschinen-Richtlinie verpflichtet. Bei jeder Maschine oder Anlage, die wir projektieren, berücksichtigen wir alle speziellen Hygieneaspekte und folgen den Leitlinien der EHEDG (European Hygienic Engineering and Design Group). Wir geben Nahrungsmittelproduzenten die Sicherheit, dass die von uns projektierten Maschinen und Anlagen der Konformitätserklärung und der CE-Kennzeichnung entsprechen und unter den Aspekten des hygienischen Designs ausgeführt sind.
Unsere Expertise liegt im Detail: ob Dosier-, Lager- und Fördereinrichtungen oder Siloanlage, innovative Schweißtechnik oder Komplettanlage. Sie stellen die Anforderungen und wir stellen das Team.
METZEN, wenn’s drauf ankommt.