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Erweiterter Führungskreis tagt erstmals am Standort Beckum

Ein starkes Team, ein neuer Ort und klare Perspektiven: Der erweiterte Führungskreis der METZEN kam erstmals am neuen Standort in Beckum zusammen. Bei GERWIN Silotechnik, die seit diesem Jahr Teil der METZEN ist.

Als Gastgeber begrüßten Prokurist Adrian Hense und Geschäftsführer Marcel Funk erstmals ihre Kolleginnen und Kollegen im erweiterten Führungskreis und stärkten so den standortübergreifenden Austausch.

Im Mittelpunkt des Treffens standen Themen, die direkt zur Wertschöpfung unserer Kunden beitragen. Dazu gehören unsere Werte und Führungsprinzipien bei METZEN, die den Rahmen für verantwortungsvolles Handeln und verlässliche Zusammenarbeit setzen. Ebenso haben wir uns über aktuelle und zukünftige Herausforderungen ausgetauscht, um weiterhin Lösungen bieten zu können, die sowohl skalierbar als auch zukunftsorientiert sind und so den langfristigen Erfolg für unsere Kunden sichern. Auf dieser Basis wurden die zentralen Aufgaben und Schwerpunkte des Führungskreises definiert, mit klarem Fokus auf Effizienz, Kundennutzen und strategische Weiterentwicklung. Ergänzend dazu gaben aktuelle Entwicklungen aus Marketing und Personalwesen wichtige Impulse, wie wir durch klare Positionierung und leistungsstarke Teams unsere Lösungen noch effektiver gestalten können.

Das Treffen bot Raum für intensiven Austausch, neue Impulse und klare Ausrichtungen für das kommende Jahr. Besonders im Fokus: Wie METZEN weiterhin mit klaren Werten, fachlicher Exzellenz und partnerschaftlicher Führung wächst.

Der Tag in Beckum machte deutlich, dass der Führungskreis mit einem engagierten Team, einer klaren Vision und starkem Verantwortungsbewusstsein auf ein erfolgreiches Jahr 2026 blickt.

Projektabnahme ist nur der Anfang – METZEN sorgt für nachhaltigen Erfolg

Industrieanlagen stehen täglich unter Druck bedingt durch Stillstände, ungenutzte Potenziale, wachsende Anforderungen. Für viele Unternehmen bedeutet das Zeit, Kosten und verpasste Chancen. Genau hier setzt METZEN an. Wir sind ein Partner, der Ihr Unternehmen ganzheitlich versteht, der Ihre Herausforderungen kennt und mit Ihnen gemeinsam Lösungen schafft, die langfristig wirken sind und zukunftssicher sind.

Alles beginnt mit Aufmerksamkeit und Erfahrung. Wir analysieren Ihre Anlagen präzise, erkennen Potenziale, wo andere nur Probleme sehen, und entwickeln Strategien, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit nachhaltig steigern. Dabei endet unser Engagement nicht mit der Projektabnahme. Wir bleiben an Ihrer Seite, begleiten den Betrieb Ihrer Anlagen, optimieren Prozesse und sichern deren Leistungsfähigkeit. Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Unsere Arbeit ist geprägt von Präzision, Innovation und Verantwortungsbewusstsein: smarte Lösungen, passgenaue Fertigung und schnelle, reibungslose Montage sorgen dafür, dass Ihre Produktion störungsfrei läuft. Doch METZEN geht noch einen Schritt weiter. Mit maßgeschneiderten Wartungs- und Servicekonzepten garantieren wir, dass Ihre Anlagen langfristig zuverlässig arbeiten und dass Sie sich auf uns verlassen können, wenn es darauf ankommt.

Unser Team aus erfahrenen Experten zeichnet mehr aus als nur technische Exzellenz. METZEN bietet Sicherheit, Effizienz und ein Fundament aus Vertrauen. Mit uns gewinnen Kunden nicht nur leistungsfähige Anlagen, sondern einen Partner, der Unternehmen nachhaltig stärkt und zukunftssicher macht.

 

Zur Woche gegen Rassismus interviewten wir Ramin Ghalibaf, CEO METZEN Industries zum Thema Vorurteile und deren Auswirkungen auf Rassismus in der Unternehmenswelt

Wie definieren Sie die Werte Ihres Unternehmens im Hinblick auf Vorurteile und wie wirken sich diese auf Ihre Unternehmenskultur aus?

Bei METZEN ist es uns wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Respekt und Inklusion zentral sind. Wir erkennen an, dass jeder von uns Vorurteile hat, oft unbewusst, und dass diese Vorurteile, wenn sie nicht hinterfragt werden, zu diskriminierenden Einstellungen führen können – einschließlich Rassismus. Unser Ziel ist es, diese Befangenheiten aktiv zu reflektieren und uns ständig selbst zu hinterfragen. Diese Werte fließen in unsere tägliche Arbeit und prägen alles – von der Rekrutierung bis hin zur Zusammenarbeit und Führung. Durch offenen Dialog fördern wir eine Kultur des gegenseitigen Verständnisses, in der jeder Mensch, unabhängig von Hintergrund oder Herkunft, respektiert wird.

Was bedeutet für Sie persönlich der Umgang mit Vorurteilen, und welche Verantwortung sehen Sie als CEO in diesem Zusammenhang?

Vorurteile und ihre Auswirkungen auf Rassismus sind nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch ein Unternehmensproblem. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass jeder von uns unbewusste Vorurteile hat, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Als CEO sehe ich es als meine Verantwortung, Voreingenommenheit aktiv zu hinterfragen und dieses Bewusstsein in unserer Unternehmenskultur zu tragen, da der Umgang damit eine kontinuierliche Aufgabe ist. Unsere Führungskräfte müssen Vorbilder in der Reflexion dieser Themen sein, um eine Umgebung zu schaffen, die wirklich inklusiv ist. So entsteht die Basis, die zu unserer Unternehmensentwicklung beiträgt und uns zu den herausragenden Lösungen komplexer Probleme befähigt, die unsere Kunden von uns erwarten. Ohne Reflexion wäre das nicht möglich.

Welche Maßnahmen hat Ihr Unternehmen ergriffen, um eine Vorurteilsfreie Unternehmenskultur zu fördern?

Wir fördern eine Kultur der offenen Kommunikation, in der Vorurteile und Diskriminierung offen angesprochen und hinterfragt werden. Durch diesen Dialog über die Zusammenarbeit helfen wir unseren Mitarbeitenden, sich ihrer eigenen Bias bewusst zu werden und diese zu überwinden. Außerdem achten wir bei der Rekrutierung darauf, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven einzustellen, um ein vielfältiges und respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen.

Wie geht Ihr Unternehmen mit Vorfällen um, die durch Vorurteile entstehen und möglicherweise zu rassistischen Handlungen führen?

Unsere Teams wissen, dass Voreingenommenheit manchmal hilfreich sein kann, um Probleme schnell zu erkennen. Bei komplexen Aufgaben, wie sie bei uns häufig vorkommen, behindern sie jedoch die Entwicklung herausragender Lösungen. Deshalb ist es wichtig, Vorurteile kritisch zu hinterfragen, da sie sonst zu Ausgrenzung führen, wertvolle Talente verloren gehen und durchschnittliche Ergebnisse zur Folge haben können.

In unserem Unternehmen nehmen wir Vorfälle, die durch Vorurteile oder Rassismus entstehen, sehr ernst. Klare Richtlinien regeln den Umgang mit solchen Situationen – intern sowie gegenüber Kunden und Partnern. Wir setzen auf transparente Kommunikation und nachhaltige Lösungen. Rassismus hat keinen Platz bei uns. Wir sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden in einer respektvollen und sicheren Umgebung arbeiten können.

Wie berücksichtigen Sie die Werte Ihrer Partnerunternehmen im Hinblick auf den Umgang mit Vorurteilen und Rassismus?

Unsere Partnerschaften basieren auf gemeinsamen Werten wie Respekt, Diversität und einem klaren Umgang mit Vorurteilen. Wir legen großen Wert darauf, dass diese Werte nicht nur innerhalb unseres Unternehmens, sondern entlang der gesamten Lieferkette gelebt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Geschäftspartnern, die eine ähnliche Haltung teilen, schaffen wir eine integrative und respektvolle Arbeitsumgebung.

Wenn Vorurteile oder rassistische Äußerungen seitens Geschäftspartner oder Lieferanten auftreten, treten wir in einen respektvollen Dialog. Unser Ziel ist es, Missverständnisse aufzuklären und auf die Problematik hinzuweisen, ohne zu verurteilen. Gleichzeitig setzen wir klare Grenzen im Umgang mit Diskriminierung, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeitenden sich sicher und respektiert fühlen. Von unseren Geschäftspartnern erwarten wir die gleichen hohen Standards, die wir auch intern vertreten, um eine nachhaltige, respektvolle Zusammenarbeit zu fördern.

Welche langfristigen Ziele haben Sie sich gesetzt, um Vorurteile und Rassismus sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der Branche zu bekämpfen?
Wir setzen uns für eine langfristige Veränderung in der Unternehmenslandschaft ein. Unser Ziel ist es, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die nicht nur Diversität und Inklusion fördert, sondern auch die aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und deren Auswirkungen. Wir hoffen, dass sich diese Werte nicht nur innerhalb von METZEN, sondern auch in der Gesellschaft und Unternehmen durchsetzen. Unsere langfristige Vision ist eine Gesellschaft, in der ein kritischer Umgang mit unseren Vorurteilen dazu führt, dass wir bessere Entscheidungen treffen, – sei es in der Führung, bei der Rekrutierung oder in der Kundenbeziehung. Wir möchten dazu beitragen, dass Unternehmen die Verantwortung übernehmen, sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen, um eine gerechtere und respektvollere Arbeitswelt zu schaffen.

Wir danken Ramin Ghalibaf für das Gespräch.

 

160 Ladungen Kies pro Schicht – Leistung unter Extrembedingungen

Als Senior Engineer bei METZEN ist Ralf Haupold daran gewöhnt, auch unter schwierigen Bedingungen Lösungen zu finden. Doch der Auftrag im größten Kieswerk Europas stellte selbst für ihn eine außergewöhnliche Herausforderung dar. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneefall stand die Abnahme eines neu gelieferten KRÖGER Seil-Unterwassergreifers auf dem Programm.

Ein Projekt mit Präzision und Ausdauer

Der KRÖGER Greifer, ein hochmoderner Seil-Unterwassergreifer, war speziell für die extremen Anforderungen der Kiesförderung aus 34 Metern Tiefe entwickelt worden. Ziel war es, die technische Funktionalität und Leistungsfähigkeit des Greifers unter realen Einsatzbedingungen zu bestätigen. Pro Schicht transportiert dieser Greifer etwa 160 volle Ladungen Kies aus der Tiefe – eine beeindruckende Leistung, die Präzision, Zuverlässigkeit und Robustheit erfordert.

Gemeinsam mit der technischen Leitung des Kieswerks wurde die Herausforderung angenommen, den Greifer bei widrigem Wetter und eisigen Temperaturen gründlich zu inspizieren, einzustellen und schließlich einem umfangreichen Praxistest zu unterziehen. „Der reibungslose Ablauf war essenziell, um die geplante Produktionskapazität des Kieswerks sicherzustellen“, erklärt Haupold.

Herausforderung gemeistert

Trotz der frostigen Bedingungen und der komplexen Technik wurde der Praxistest erfolgreich abgeschlossen. „Es war beeindruckend zu sehen, wie der Greifer selbst unter diesen extremen Bedingungen zuverlässig gearbeitet hat. Das ist nicht nur ein Erfolg für METZEN, sondern auch ein Beweis für die Qualität der eingesetzten Technik“, betont Haupold.

Dank der engen Zusammenarbeit ist der Greifer nun einsatzbereit, um die anspruchsvollen Fördermengen zu bewältigen. Haupold fasst den Tag zusammen: „Dieser Einsatz zeigt, dass wir nicht nur hochwertige Greifer liefern, sondern auch die Expertise, um sie unter den härtesten Bedingungen zum Laufen zu bringen.“

Mit technischer Expertise, lösungsorientiertem Denken und einer unermüdlichen Einsatzbereitschaft sorgt METZEN dafür, dass selbst unter schwierigen Bedingungen Projekte erfolgreich umgesetzt werden.

Ralf Haupold ist Senior Engineer bei METZEN und betreut die KRÖGER Produktpalette in Ostdeutschland und Süd- und Osteuropa.

Er hat über 30 Jahre Erfahrung im internationalen Vertrieb und Management, insbesondere in den Bereichen Förder- und Hebetechnik und Logistik. Mit seinem fundierten technischen Wissen und seiner hohen Einsatzbereitschaft setzt er erfolgreich Projekte in Müllheizkraftwerken, der Kiesindustrie sowie im Hafenumschlag um.

Internationaler Frauentag: Frauenpower bei METZEN

Zum Internationalen Tag der Frau, am 8. März, feiern wir die Errungenschaften von Frauen weltweit. In einer Branche, die noch immer vorwiegend von Männern geprägt ist, sind wir stolz darauf, neue Maßstäbe zu setzen: Im Jahr 2024 lag der Frauenanteil im Bereich der Konstruktion bei 15 % mit steigender Tendenz. Somit liegen wir deutlich über dem Branchendurchschnitt von 9%.

Gemeinsam neue Wege gehen

METZEN ist überzeugt, dass Talent, Kreativität und Innovationskraft unabhängig vom Geschlecht sind. Frauen bereichern unsere Teams nicht nur durch ihre fachliche Expertise, sondern auch durch neue Perspektiven und Ansätze, die unsere Arbeit auf das nächste Level heben.

Unser Engagement für Vielfalt

Wir glauben, dass Vielfalt der Schlüssel zu Innovation ist. Deshalb setzen wir uns aktiv dafür ein, Frauen für technische Berufe zu begeistern und langfristig in unserer Branche zu etablieren. Unsere Kolleginnen sind ein Beweis dafür, dass Frauen im Maschinen- und Anlagenbau eine Bereicherung sind – und wir sind stolz auf jede einzelne von ihnen!

Zukunft gestalten – gemeinsam

METZEN ist entschlossen, den Anteil an Frauen im Maschinen- und Anlagenbau weiter zu steigern und Barrieren abzubauen. Denn nur mit Vielfalt können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern und als Unternehmen nachhaltig wachsen.

Heute sagen wir Danke an all unsere Kolleginnen – für ihren Einsatz, ihre Kompetenz und ihren Willen, den Maschinen- und Anlagenbau zu verändern. Ihr seid nicht nur ein Teil von Metzen, sondern auch ein Vorbild für kommende Generationen!

 

Mut, Entschlossenheit und Lösungswille – Senior Engineer Andreas Finger über einen außergewöhnlichen Kundenbesuch

Manchmal sind es nicht nur die technischen Herausforderungen, die den Alltag eines Senior Engineers prägen, sondern auch die Momente, in denen man über seine eigenen Grenzen hinausgeht, um dem Kunden zu helfen. Ein solches Erlebnis hatte ich während eines Kundenbesuchs auf einem Kiesbagger, der sich mitten auf einem See befand.

Der Greifer des Kunden hing schief, aber die Ursache war unklar. Also machte ich mich auf den Weg, um vor Ort eine Lösung zu finden. Mit der nötigen Sicherheitsausrüstung – Sicherheitsschuhe, Schutzhelm, Warnjacke und Schwimmweste – ging es zum Bagger. Über Förderbänder und Gitterroste gelangte ich schließlich dorthin. Angekommen stellte ich fest, dass der Greifer nicht einfach zugänglich war, sondern nur über ein sehr schmales Brett erreichbar war, über dass ich klettern musste. Unter mir lag 60 Meter tiefes Wasser – ein Moment, der Nervenkitzel auslöste und Vorsicht verlangte.

Bei der Begutachtung des Greifers entdeckte ich, dass einer der beiden Bolzen, die ihn an den Halteseilen sicherten, gebrochen war.  Schnelles Handeln war gefragt. Nachdem ich die Ursache festgestellt hatte, konnte ich sicher vom Greifer herunterklettern. Der Greifer wurde ausgehangen und in unserem Werk in Sonsbeck repariert.

Dieser Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, in schwierigen Situationen für den Kunden da zu sein. Unsere Aufgabe ist es, Lösungen zu bieten – mit einem unbedingten Willen, die Extrameile zu gehen, um den Erfolg des Kunden zu sichern. Unser Versprechen an Sie: Ganz gleich, wie komplex oder außergewöhnlich Ihre Anforderungen sind – wir sind bereit, uns jeder Herausforderung zu stellen.

Mit Mut, Fachwissen und Kompetenz, bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für alle Ihre Bedürfnisse im Bereich der Greifer– und Fördertechnik. Ihre Sicherheit und Zufriedenheit sind unser oberstes Ziel.

Andreas Finger  ist Senior Engineer bei METZEN Industries und betreut Anlagenbetreiber in Norddeutschland rund um die KRÖGER Greifertechnik-Produktpalette.

Die Industrie-Expertise von Andreas Finger umfasst insbesondere die Bereiche Krantechnik und Mobilhydraulik, allgemeiner Maschinenbau und Automatisierungstechnik sowie Misch- und Dosiertechnik. Er hat mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in den Bereichen Konstruktion, Fertigung, Vertrieb und Management auf Leitungsebene gesammelt.

Offshore-Wind und Mega-Projekte: Wie METZEN die Energiewende vorantreibt

Die Offshore-Windenergie in Europa befindet sich auf einem beeindruckenden Wachstumspfad und setzt starke Akzente für die Energiewende. Im Jahr 2023 wurden beachtliche 4,2 Gigawatt (GW) neue Offshore-Windkraftleistung installiert – ein Anstieg von 1,7 GW gegenüber dem Vorjahr. Besonders innerhalb der Europäischen Union wurde mit einem Zuwachs von 3 GW ein bedeutender Fortschritt erzielt.

METZEN ist seit vielen Jahren ein Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energie. In jüngster Vergangenheit zeigte sich unsere Fachkompetenz durch unsere Partnerschaft mit Siemens Energy beim Bau der Interkonnektoren Viking Link und Attika-Kreta Link, die mit einer Gesamtinvestition von 3.1 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Der Viking Link, eine 767 km lange HGÜ-Verbindung (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) zwischen Großbritannien und Dänemark, ist der weltweit längste unterseeische Interkonnektor. Mit einer Kapazität von 1,4 Gigawatt kann er 1,4 Millionen Haushalte versorgen und hat seit seiner Inbetriebnahme vor 15 Monaten 500.000 Tonnen CO₂ eingespart.

METZEN lieferte bei diesem Mega-Projekt die Abschirmungen für die Konverterstationen. Nur durch unsere einzigartige Aluminium-Schweißbaukompetenz konnten diese Abschirmungen so hochqualitativ und non-korrosiv hergestellt werden, dass die Stationen über Jahrzehnte störungsfrei operiert werden können. Jede elektromagnetische Störung führt zu einem Ausfall und hohen Kosten für Betreiber und Länder. Das Projekt fördert die Integration erneuerbarer Energien und steigert die Energieversorgungssicherheit. In den ersten zehn Jahren wird ein Einsparpotenzial von 500 Millionen Pfund für britische Verbraucher prognostiziert.

Parallel lieferte METZEN für den Attika-Kreta-Interkonnektor in Griechenland, eine 330 km lange HGÜ-Verbindung, die erneuerbare Energien ins griechische Netz integriert.

Mit über 50 Jahren Erfahrung im Anlagenbau und der industriellen Fertigung fördert METZEN innovative Energielösungen und nachhaltige Infrastruktur. Wir schaffen eine solide Basis für die Klimaziele und treiben die Energiewende voran. Trotz Herausforderungen sind wir bestens positioniert, um den Ausbau zu unterstützen und eine nachhaltige Energiezukunft aktiv mitzugestalten.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Projekte in der Energietechnik. Unser Expertenteam berät Sie gerne.

Jetzt Kontakt aufnehmen!

 

Phosphorrückgewinnung 2029: Die Zeit läuft – METZEN hilft Kläranlagenbetreibern jetzt!

Ab 2029 müssen Klärwerke in Deutschland Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnen – eine gesetzliche Pflicht, die schon seit 2017 in der Klärschlammverordnung festgelegt ist. Phosphor, ein wertvoller Rohstoff für Landwirtschaft und Chemieindustrie, wird in Deutschland ausschließlich über Importe bezogen. Doch ab 2029 soll ein Großteil des benötigten Phosphors aus heimischem Klärschlamm kommen. Für viele Kläranlagenbetreiber ist diese Frist eine echte Herausforderung, denn die meisten sind noch nicht ausreichend vorbereitet.

Der Zeitrahmen bis zur Umsetzung ist knapp, und viele Betreiber stehen vor rechtlichen und finanziellen Hürden. Doch die größte Herausforderung ist die Technik: Die Erweiterung der Anlagenkapazitäten für die Phosphorrückgewinnung muss dringend angegangen werden, damit die Frist 2029 eingehalten werden kann. Die Planung und Umsetzung müssen jetzt starten!

Hier kommt die METZEN Umwelttechnik ins Spiel: Mit jahrelanger Erfahrung und maßgeschneiderten Lösungen unterstützen wir Klärwerksbetreiber und Kommunen dabei, diese Herausforderung zu meistern. Unsere Expertise in Klärwerkstechnik, Klärschlammverbrennung und Fördertechnik sorgt für die passgenaue Lösung für jede Anforderung – selbst in schwierigen und zeitkritischen Situationen. Ob Platzmangel, Kapazitätserweiterung oder die Integration zusätzlicher anlagentechnischer Funktionen, METZEN sorgt dafür, dass jede Kläranlage mit zukunftsfähiger Technik ausgestattet wird und alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Unser Team unterstützt Betreiber auch bei der Beantragung staatlicher Fördermittel, damit bürokratische Hürden keine Verzögerung bei der Umsetzung verursachen. Mit METZEN werden Kläranlagen fit für die Zukunft!

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

METZEN schafft mit neuer Anlage nachhaltige Lösung

Von toxischen Reststoffen zu wirtschaftlichem Mehrwert: Nutzung von Sondermüll als Energieträger

Für eines der weltweit größten Unternehmen der Kreislaufwirtschaft entwickelte METZEN eine technisch hochkomplexe Sonderanlage zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen für die Zementindustrie, die sowohl den hohen Anforderungen an Sicherheit als auch Effizienz gerecht wird. Das Ziel des Kunden war es, sein bestehendes Geschäftsfeld in diesem Bereich auszubauen – mit einer neuen Anlage, die ein klassisches Entsorgungsprodukt für das Unternehmen so verarbeitet, dass man ein neues, vermarktungsreifes Produkt erhält. 

In der bestehenden Anlage des Kunden werden unter anderem Dosen mit Lackresten, Lösungsmitteln und ähnlichen Stoffen mit höchster Brennbarkeit und Giftigkeit rückstandsfrei entleert. Bei diesem Prozess entstehen toxische und explosionsgefährdende Schlämme. Genau daraus sollten die Ersatzbrennstoffe hergestellt werden.

Eine herkömmliche mechanische Lösung war aus Gründen der hohen Explosionsgefahr, die durch austretende Gase der hybriden Gemische entsteht, ausgeschlossen. Gleichzeitig musste die neue Anlage auf engstem Raum in eine bestehende Produktionsfläche in die vorhandenen Anlagenteile und Silos mechanisch und in der Steuerung eingebunden werden.

Die Lösung: Mit Sonderkonstruktion Potential maximal ausnutzen

Die Senior Engineers von METZEN haben eine spezifische Individuallösung konzipiert, die alle Anforderungen des Kunden vereint. Unter anderem entwickelten wir eine automatisierte Prozessführung, ergänzt durch ein wegweisendes Explosionsschutzkonzept, das die Anforderungen an den Explosionsschutz (Staub- und Gas-ATEX) erfüllt. METZEN übernahm zudem die fachkundige Begleitung der notwendigen Genehmigungsverfahren, um Verzögerungen zu vermeiden.

Das Ergebnis: Effizienz trifft Sicherheit

Die von METZEN entwickelte Anlage, ausgestattet mit einem höherem Automatisierungsgrad, erfüllt alle relevanten Sicherheits- und Umweltstandards nicht nur zuverlässig, sondern setzt neue Maßstäbe. Von der Planung über die Genehmigungsverfahren bis zur Fertigstellung hat METZEN jeden Prozess mit höchster Präzision umgesetzt. Dank der smart durchdachten und nahtlosen Integration in die bestehende Infrastruktur konnte der Kunde sein Geschäftsfeld nachhaltig erweitern und toxische Reststoffe wirtschaftlich sinnvoll nutzen – ein echter Mehrwert. Dieses Projekt zeigt, wie METZEN mit technologischem Know-how und branchenübergreifenden Lösungsansätzen selbst komplexeste Anforderungen umsetzt – effizient, sicher und zukunftsorientiert.

Mit der erfolgreichen Umsetzung konnten wir als Partner für die Lösung komplexer Probleme im industriellen Anlagen- und Maschinenbau den Kundenwunsch erfüllen. Präzise, schnell und entschlossen.

Bessere Rahmenbedingungen 2025 für das Kunststoffrecycling

Der deutsche Kunststoffrecyclingmarkt sah sich in den letzten Jahren vielen Herausforderungen gegenübergestellt: fehlende Nachfrage nach Rezyklat aus der Industrie, Billigimporte aus Asien und fehlende politische Rahmenbedingungen. Das soll sich jetzt ändern. Kunststoffrecyclingunternehmen können sich nach langer Durstrecke endlich auf verbesserte Rahmenbedingungen freuen: Seit dem 1. Januar 2025 können sie wieder Energiebeihilfen beantragen, wie der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung mitteilte.

Diese staatlichen Energiebeihilfen dürfen nur den Unternehmen bewilligt werden, die in den europäischen Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2022 als förderungsfähig angesehen werden, dazu gehört auch die Herstellung von Kunststoffen in Primärform.Als energieintensive Unternehmen haben die Kunststoffrecyclingunternehmen jetzt die Möglichkeit, die hohen Energiekosten, durch die Energiebeihilfen zumindest zu begrenzen.

Weitere Unterstützung für Unternehmen, die im Bereich der Kreislaufwirtschaft tätig sind, ist notwendig. Die führenden Branchenverbände BDE, bvse und VBS fordern von der künftigen Bundesregierung, die Kreislaufwirtschaft als eine der obersten Prioritäten im rohstoffarmen Deutschland zu behandeln und legten zehn Forderungen vor:

  1. Recyclingfähigkeit: Design for Recycling
  2. Level-Playing-Field für Kunststoff-Rezyklate
  3. Internationalen und freien Handel erleichtern
  4. Nachhaltige ökologische Beschaffung mit Recyclinglabel
  5. Batteriebrände verhindern – Recyclinginfrastruktur schützen
  6. Wertstoffanteile in Abwässern und Klärschlämmen nutzen
  7. Gleiche Rahmenbedingungen und fairer Wettbewerb zwischen kommunalen und privaten Dienstleistern
  8. Bürokratie abbauen, Planung beschleunigen, Digitalisierung nutzen
  9. Aktive Gestaltung des europäischen Rechtsrahmens
  10. Kreislaufwirtschaftspolitik sichtbar in einem Bundesressort (Bundeswirtschaftsministerium) verankern

Nachhaltige und wiederverwendbare Rohstoffe bieten der produzierenden Industrie erhebliche Wettbewerbs- und Standortvorteile. In Krisenzeiten und einer komplexen geopolitischen Lage können sie so das Rückgrat für die Wirtschaft darstellen. Die Diversifizierung der Rohstoffversorgung und eine nachhaltige Rohstoffnutzung unterstützen den Umbau des Industriestandorts Deutschland und bilden die Grundlage für langfristige Investitionen. Nur durch die Stabilisierung dieser Märkte können die Ziele der Kreislaufwirtschaftsstrategie 2030 erreicht werden.

Die Energiebeihilfen und das Pushen auf der politischen Agenda sind ein erster wichtiger Schritt für Recyclingunternehmen. Jedoch müssen auch die Unternehmen in ihre Anlagen investieren und diese auf dem neusten Stand halten. Dabei kann unser hochspezialisiertes Expertenteam diese Unternehmen unterstützen. Wenn auch Sie in der Zukunft des Kunststoffrecycling dabei sein möchten, sprechen Sie uns an. Unser Team berät Sie gerne.