Zum Hauptinhalt springen

KRÖGER Greifertechnik trägt zu Abfall-zu-Energie Markt Wachstum bei

Die jährliche Wachstumsprognose für den deutschen Abfall-zu-Energie Markt beträgt 4,66 % bis zum Jahr 2029. Der lukrative Markt ist europa- und weltweit auf dem Vormarsch, allein in Deutschland wird die aktuelle Marktgröße auf 4,08 Milliarden US Dollar geschätzt. Das hohe Abfallaufkommen ist ein drängendes Problem, daher gilt die Nutzung von Energie aus Abfällen als eine der vielversprechendsten und nachhaltigsten Lösungen für den wachsenden Strom- und Energiebedarf. Die zunehmende Konzentration auf nichtfossile Energiequellen treibt den Markt für die Umwandlung von Müll in Energie im Land voran. Darüber hinaus wurden in allen Regionen günstige Anreize und Programme eingeführt, um eine effektive Abfallsammlung und -verarbeitung zu fördern, was ein erhebliches Wachstumspotenzial für die Abfallverwertungsbranche schafft. 

Betreiber von Müllverbrennungsanlagen haben durch die positive Marktentwicklung gute Karten, ihre Wirtschaftlichkeit anzukurbeln und in die Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung ihrer Anlagen zu investieren.

METZEN ist auch in diesem Industriesegment längst ein wichtiger und erfahrener Partner. Unsere Produktmarke KRÖGER Greifertechnik bietet robuste und hochqualitative Greifer, die auf Wartungsfreiheit, hohen und verlässlichen Umschlag und auf höchste Sicherheit ausgerichtet sind. Jeder Greifer ist eine maßgeschneiderte Lösung, die gemeinsam mit dem Kunden an dessen Anforderungen und Herausforderungen angepasst wird. Jeder KRÖGER Greifer ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, die Wirtschaftlichkeit einer Anlage um ein Vielfaches zu erhöhen. Besonders in schwer zugänglichen Umgebungen, in denen regelmäßige Wartungen oft nicht risikofrei sind, arbeitet der KRÖGER Greifer mit höchster Effizienz. Für diesen speziellen Bereich kommen die KRÖGER Seil- oder Motorgreifer für Krananlagen unterschiedlichster Ausführungen zum Einsatz.

Auch in der Verfahrenskette der Abfall-zu-Energie-Gewinnung kann der KRÖGER Greifer bei (automatisierten) Prozesskrananlagen durch hohe Umschlagleistung punkten. Durch Prozessoptimierung und sehr niedrigen Verschleiß beim rund-um-die-Uhr Einsatz sorgen die Greifer beim Müllumschlag innerhalb der Anlage für höhere Wirtschaftlichkeit.

Ob Müllverbrennungsanlage, Verbrennungsanlage von Ersatzbrennstoffen, Heizkraftwerke oder Schlackeumschlag, die Investition in hochqualitative und wartungsfreie Greifertechnologien zahlt sich langfristig aus. Auch in einem Notfall, steht das Team der KRÖGER Greifertechnik mit seinem umfassenden Service und seiner Fachkompetenz, seinen Kunden jederzeit zur Seite.

Klärwerksbetreiber steuern auf 2029 Deadline zu

Phosphor ist ein wichtiger und knapper Rohstoff, den Pflanzen in der Landwirtschaft zum Wachsen brauchen. Deutschland hat keine eigenen Vorkommen und muss Phosphor importieren. Eine alternative Quelle von Phosphor ist Schlamm aus kommunalen Kläranlagen. Bislang wird aber nur wenig Phosphor aus Klärschlamm zurückgewonnen. Das wird sich ab 2029 ändern, wenn die Phosphorrückgewinnung zur gesetzlichen Verordnung wird. Die Pflicht zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 wurde bereits 2017 gesetzlich in der Klärschlammverordnung verankert. Damit soll Phosphor, ein wichtiger Nährstoff für die Landwirtschaft, aus dem Klärschlamm zurückgewonnen und im Kreislauf geführt werden. Damit die Umsetzung gelingt und genügend Phosphor aus Klärschlamm gewonnen werden kann, müssen die Voraussetzungen bereits heute verbessert werden. Diese Bemühungen zahlen sich aus, denn die Unabhängigkeit von Importen spart Ressourcen und schont weltweit die Umwelt, die heute unter dem Abbau von Phosphor leidet. Darüber hinaus wird die nationale Phosphorgewinnung zu einem lukrativen zusätzlichen Geschäftsfeld für Anlagenbetreiber.

Der Zeitplan bis zum Inkrafttreten der Verordnung ist eng getaktet und bietet viele rechtliche und finanzielle Hürden, die noch durch den Gesetzgeber geklärt werden müssen. Die größte Herausforderung für Kläranlagenbetreiber ist jedoch technischer Natur, nämlich im Bereich der Anlagentechnik. Der Ausbau der Anlagenkapazitäten zur Phosphorrückgewinnung ist dringend, denn Planung und Umsetzung bei allen betroffenen Klärschlammerzeugenden müsste sofort beginnen.

METZEN bietet Klärwerkbetreibern Lösungen, auch dieses herausfordernde Ziel zu erreichen und deren Anlagen fit für die Phosphorrückgewinnung 2029 zu machen. Unser Team verbindet jahrzehntelange Erfahrung und tiefgreifende Expertise in der Klärwerkstechnik, der Klärschlammverbrennung und Fördertechnik und unterstützt Anlagenbetreiber auch in schier unmöglichen Situationen.

Ob räumliche Beengung, Kapazitätserweiterung oder die Annektierung zusätzlicher anlagentechnischer Funktionen, wir finden die passgenaue Lösung, um auch zeitkritische Zielsetzungen zu erreichen.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

Cybersecurity als Priorität im Anlagenbau

Aktuell zeigt sich das Bundeskriminalamt angesichts der Häufung von Cyberangriffen alarmiert: Neben nationalen Angriffen haben sich insbesondere die Angriffe aus dem Ausland um 28% erhöht. Die Dunkelziffer ist noch höher, denn nur etwa jeder zehnte Angriff wird zur Anzeige gebracht. Die Folgen für betroffene Unternehmen sind ernst. Neben dem Verlust der Reputation drohen auch Schadensersatzklagen, welche die Firmen im Ernstfall in Existenznöte bringen kann.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Branchen, die in besonders hohem Maße durch Cyberattacken gefährdet ist. Bei den betroffenen Unternehmen entstehen dadurch Schäden in Milliardenhöhe. Tendenz steigend. Laut einer VDMA-Umfrage war 2022 und 2023 bereits jedes vierte Unternehmen einem signifikanten Cybersicherheitsvorfall ausgesetzt. Größere Risiken im Anlagenbau sind veralteten Systemen und Technologien geschuldet, die schwer zu sichern sind. Die zunehmende Vernetzung von Produktionsanlagen bietet Angreifern zusätzliche Angriffspunkte. Freunde des Homeoffice werden es nicht gern hören, jedoch birgt gerade der Remote-Zugriff auf Anlagen das Risiko, dass unbefugte Personen Zugriff auf sensible Daten erlangen.

Eine Verbesserung der Situation soll durch das Inkrafttreten der „NIS2“-Richtlinie (Network and Information Security Directive) erlangt werden. Ab Oktober 2024 müssen betroffene Unternehmen nun sicherstellen, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zuverlässig zur Verfügung zu stellen und den Schutz der Daten zu gewährleisten. Die neue EU-Richtlinie verpflichtet 18 systemkritische Sektoren dazu, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Meldepflichten einzuhalten.

Ein Großteil der Unternehmen, die im Maschinen- und Anlagenbau tätig sind, gehören allerdings nicht zu den besagten 18 Sektoren, die unter die NIS2-Richtlinie fallen. Auch METZEN nicht. Jedoch benötigen wir als Unternehmen nicht erst eine gesetzlich bindende Richtlinie, um Maßnahmen zu ergreifen, die uns und unsere Kunden vor Cyberangriffen schützen. Seit Jahren arbeitet das METZEN IT Team daran, die Sicherheitssysteme auf dem jeweils neusten Stand zu halten und stetig zu erweitern. Unser zentrales IT-Management kümmert sich um regelmäßige Updates aller IT-Komponenten. Darüber hinaus gibt es bei METZEN einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst für IT-Sicherheit. Eine hochmoderne Firewall, ein gutes Berechtigungsmanagement, funktionierende und regelmäßig getestete Back-Up Konzepte sind Teil unserer ganzheitlichen Cybersecurity-Strategie. Besonders sensible Daten werden verschlüsselt und sicher gespeichert, dass auch im Fall des Falles keine Datenverluste möglich sind. Durch Schulung unserer Mitarbeiter zu relevanten Themen im Cybersecurity-Bereich runden wir unsere Sicherheitsvorkehrungen ab.

Unser IT-Team steht unseren Senior Engineers und Konstrukteuren in Sachen Einsatzbereitschaft und Lösungsorientierung in nichts nach. Der Erfolg unserer Kunden steht für das gesamte METZEN Team an oberster Stelle. Wir setzen unsere gesammelten Kräfte, Kapazitäten und Expertisen dafür ein, dass sich unsere Kunden in jeder Hinsicht gut aufgehoben fühlen und die Vertraulichkeit ihrer Daten jederzeit gewährleistet ist.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

METZEN auf der SOLIDS Dortmund 2024

Erfahren Sie mehr über effiziente Schüttgut- und Recycling-Technologien! Besuchen Sie heute die #SOLIDS Dortmund und die #RecyclingTec! Das METZEN Team freut sich darauf, Sie am Stand 6-G05 persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam Ihre Herausforderungen zu besprechen. Nutzen Sie jetzt Ihr kostenfreies Besucherticket und besuchen Sie uns! 

#METZEN #SOLIDS #RECYLINGTEC

 

 

Was der Kohleausstieg Großbritanniens für die Industrie bedeutet

Großbritannien baute vor 140 Jahren das erste Kohlekraftwerk. Jetzt ist Großbritannien die erste westliche Industrienation, die endgültig aus der Kohle aussteigt. Letzte Woche wurde das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet. Ein bedeutender Schritt in der langen Industriegeschichte Großbritanniens, der bereits 2015 unter der Regierung David Camerons besiegelt wurde.

Ein Schritt mit hoher Symbolkraft und weitreichenden Auswirkungen auf die deutsche, europäische und weltweite Industrie. Der Ausstieg unterstreicht die Machbarkeit eines kohlefreien Energiesystems und könnte andere Staaten, darunter auch Deutschland, zu ambitionierteren Klimazielen und schnelleren Maßnahmen motivieren.

Faktisch führt der Ausstieg durch die Verringerung der Kohleverstromung zu einer Veränderung in der Energieversorgung der importierenden Nationen. Das hat führt zu großen Herausforderungen für viele Unternehmen, bietet jedoch auch Chancen. So schafft der Kohleausstieg neue Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen, die sich auf erneuerbare Energien, Energieeffizienz und neue Technologien konzentrieren, wie beispielsweise Technologien zur Speicherung erneuerbarer Energien oder zur CO2-Abscheidung und -Speicherung. Herausforderungen wird es für die energieproduzierenden Unternehmen geben. Das drohende Aus für den Kohleabbau, bedeutet, dass langfristig neue Geschäftsmodelle gefunden werden müssen.

Profitieren wird vor allem der Maschinenbau, denn die Nachfrage nach neuen Technologien wie Windkraftanlagen, Solarmodule oder Elektrolyseure wird deutlich steigen.

Auch für METZEN bedeutet der Ausstieg Veränderungen, an die wir uns anpassen müssen. Den neuen Anforderungen und Herausforderungen, vor denen unsere Kunden stehen, werden wir mit Fachkompetenz und neuen Lösungen begegnen. Frühzeitig beschäftigen wir uns mit den zukünftigen Rahmenbedingungen und Technologien, um sicherzustellen, dass unsere Kunden langfristig erfolgreich bleiben.  So leisten wir unseren Beitrag zu einer energieeffizienten und nachhaltigen Welt.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

 

 

Die erfolgreiche Wiedervereinigung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus

Heute, am 3. Oktober, feiert Deutschland seine Einheit. Die Wiedervereinigung Deutschlands war nicht nur historisch gesehen ein bedeutender Meilenstein, dessen Auswirkungen tiefgreifende Veränderungen in der Weltordnung nach sich zogen. Auch für die gesamtdeutsche Industrie, allen voran der Maschinen- und Anlagenbau, war dieses denkwürdige Datum, der Startschuss zu einer hochkomplexen Transformation, die die Industrienation Deutschland zu dem machte, was sie heute ist. Das ist vor allem dem ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau geschuldet, dessen bemerkenswerte Wandlung von Herausforderungen wie auch von bemerkenswerten Erfolgen geprägt war.

Die Umstellung von einer zentral geplanten Wirtschaft auf die vorherrschende marktwirtschaftliche Ordnung bedeutete die Zerschlagung großer Kombinate oder Privatisierung derer. Ein Großteil der Unternehmen musste sich neu orientieren oder gar neu erfinden, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen. Um wettbewerbsfähig zu sein, mussten Produktionsanlagen modernisiert und neue Technologien eingeführt werden.

Der daraus resultierende Strukturwandel begünstigte eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Unternehmen, die sich auf Nischenmärkte spezialisierten, sich zunehmend auf den internationalen Markt ausrichteten und ihre Produkte weltweit exportierten. Viele Unternehmen sind technologisch führend und exportieren ihre Produkte in die ganze Welt. Die Unternehmen haben sich den neuen Herausforderungen gestellt und sind zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Wirtschaft geworden. Innerdeutsche Partnerschaften von Unternehmen, die ihre Fähigkeiten vereinen, sind an der Tagesordnung.

Der gesamtdeutsche Maschinen- und Anlagenbau profitiert von dieser positiven Entwicklung, denn durch die Fokussierung auf innovative Technologien und die Erschließung neuer Märkte wird die Branche weiterhin wachsen. So hat sich der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seit der Wende zu einem global agierenden, technologiegetriebenen und nachhaltigkeitsorientierten Sektor entwickelt.

Die Zukunft der Branche ist vielversprechend, wenn es gelingt, die bestehenden Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen.

 

 

 

Traditionell METZEN: Das Sommerfest in Gochsheim

Das traditionelle Sommerfest des METZEN Industrie Service in Gochsheim fand auch in diesem Jahr Mitte September statt. Bei Kaiserwetter wurde auf dem 20.000m² großen Gelände des Fertigungszentrum, auf dem sonst hochwertige Schweißkonstruktionen, Behälter und Apparate gefertigt werden, gefeiert.

Bevor die Festlichkeiten mit leckerem Grillgut eröffnet wurden, wurden die neuen Azubis und die frischgebackenen Fachkräfte offiziell willkommen geheißen und die Jubilare geehrt. Der Rückblick auf das äußerst positive Geschäftsjahr 2024, gab dem Team des METZEN Industrie Service eine hervorragende Gelegenheit miteinander anzustoßen und stolz auf das gemeinsam Erreichte zu sein.

 

METZEN und HIGHVOLT: Eine spannende Partnerschaft

Der weltweite Strombedarf steigt exponentiell. Daraus resultiert ein weitaus höherer Bedarf an Anlagen, die diesen zuverlässig produzieren, um eine stabile Stromversorgung von Industrie und Privathaushalten sicherzustellen. Dazu tragen der METZEN Industrie Service und unser Partner HIGHVOLT Prüftechnik Dresden, ein weltweit führender Anbieter von Hochspannungs- und Hochstromprüfsystemen und Messgeräten, seit vielen Jahren bei. HIGHVOLT sorgt durch seine Systeme der Hochspannungsprüf- und -Messtechnik dafür, dass beispielsweise Transformatoren oder Schaltanlagen verlässlich arbeiten, indem Ausfallzeiten oder Fehlfunktionen vermieden werden.

Das Expertenteam des METZEN Industrie Service unterstützt HIGHVOLT mit hochqualitativen und passgenau gefertigten Bauteilen und Maschinen, die eine exakte Überprüfung von Systemen überhaupt erst erlaubt. Mit Hilfe ausgefeilter Schweißtechnik und der Lösungskompetenz unserer Senior Engineers ist es möglich, die benötigten Teile so zu fertigen, dass die Fehlertoleranz bei den kritischen Messungen gegen Null geht.

Ein Langzeitprojekt, bei dem METZEN maßgeblich mitwirkt sind die Systeme für Spannungsfestigkeitstests an Hochspannungskabeln, die unter anderem Abstandhalter, Elektroden, Instrumententransformatoren, Trennschalter, Leistungsschalter und kleine komplette GIS Systeme testen. Sie sind direkt am Testobjekt angeflanscht, so dass Testsystem und Testobjekt vollständig eingekapselt sind und eine raumsparende Testaufstellung ohne Sicherheitsabstände möglich ist. Hier kommt die millimetergenaue Fertigungskompetenz des METZEN Teams ins Spiel, die es trotz minimaler Toleranzen schafft, dass das Testobjekt mit absoluter Passgenauigkeit angeflanscht werden kann und so vollständig abgeschirmt wird. So wird eine hohe Belastbarkeit der Testgeräte erzielt, längere Arbeitszyklen ermöglicht und erlaubt eine unkomplizierte Testaufstellung.

Das regelmäßige Testen elektrischer Netze und deren Bestandteile macht eine hohe und verlässliche Verfügbarkeit von Strom erst möglich. Gemeinsam leisten wir einen so einen aktiven Beitrag zur Energiewende. Durch unsere einmalige Fachkompetenz ermöglichen wir Lösungen, die den Erfolg unserer Partner gewährleisten.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

 

 

Interview mit Dr. Ralf Lüning: Gamechanger der Nahrungsmittelindustrie

Die Automation ist das große Schlagwort in der Intralogistik für die Nahrungsmittelbranche. Die steigende Nachfrage nach skalierbarer Produktionskapazität und Energieeffizienz bei immer strengeren Hygienevorschriften und Fachkräftemangelstellen viele Nahrungsmittelhersteller vor große Herausforderungen. Ein wachsendes Sortiment führt zu kleineren Batchgrößen und der Wunsch nach effizienten Reinigungszyklen, kurzen Transportwegen und Erhöhung der Anlagensicherheit sind in der Branche allgegenwärtig.

Welche Bedeutung automatisierte Lösungen in der Intralogistik, für eine schlanke Produktion von Nahrungsmitteln haben, erklärt METZEN’s Senior Engineer Dr. Ralf Lüning:

Lüning: Die Anforderungen an die Intralogistik in der Food-Produktion sind weitaus höher als in anderen Branchen. Die Effizienz des Materialflusses ist für diese Branche daher ein wichtiger Erfolgsfaktor während der gesamten Wertschöpfungskette. Speziell gilt dies für den Frische- und Tiefkühlbereich. Die konsequente Einhaltung der Kühlkette ist hier von absoluter Wichtigkeit und die nahtlose Anbindung des Lagers an die Produktion wird durch skalierbare Fördertechnik ermöglicht. So erreichen wir mit Hilfe kurzer Durchlaufzeiten ein optimales Produkthandling. Durch Automatisierung optimieren wir die Steuerung des gesamten Materialflusses innerhalb des Betriebes erheblich.

Warum sind besonders automatisierte Intralogistik-Lösungen so wichtig?

Lüning: Automatisierte Intralogistik ermöglicht eine schlanke Produktion. Dies betrifft auch die vor- und nachgelagerten Prozesse einer Produktion, die durch eine anforderungsgerechte Intralogistik verknüpft sind. Im Vordergrund steht die Effizienzsteigerung, die durch die Reduktion von Durchlaufzeiten erreicht wird. Automatisierte Systeme verkürzen die Transportwege und minimieren Wartezeiten. Durchgängige Prozesse und eine optimale Auslastung der Ressourcen steigern die Produktivität erheblich. Noch dazu tragen sie zur Energieeffizienz einer Anlage bei und reduzieren somit gleichzeitig Betriebskosten, wie die Nutzung von Ressourcen. Und sie tragen signifikant zur Lösung des Fachkräftemangels bei. Dazu müssen jedoch höchstes Fachwissen der Ingenieurstechnik und Kenntnisse von intelligenten Systemen perfekt ineinandergreifen und aufeinander abgestimmt sein. Das ist bei METZEN der Fall.

Wie können moderne intralogistische Konzepte für den klassischen Anlagenbau aussehen?

Lüning: Herkömmliche Fördertechnik ist dafür ausgelegt, große Mengen über einen langen Zeitraum zu fördern. Es ereilen uns jedoch vermehrt Anfragen, verschiedenartige Rohstoffe oder Produkte in der Anlage gleichzeitig zu befördern. Mit starren Strukturen lassen sich diese Herausforderungen nicht immer bewältigen. Durch intelligente automatisierte Abläufe kann das Zusammenspiel der einzelnen Elemente ein sich selbst organisierendes logistisches System entstehen.

Wie wird dabei der Informationsfluss zwischen den beteiligten Systemen gewährleistet?

Lüning: IT in Echtzeit spielt bei automatisierten Systemen eine entscheidende Rolle, da diese eine lückenlose und zeitkritische Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette erst ermöglicht. Ein reibungsloser Datenfluss ermöglicht höchste Effizienz und Flexibilität. Gepaart mit dem exzellenten Fachwissen in der Fördertechnik des METZEN Teams können wir durch automatisierte Lösungen schnelle Anpassung im Produktionsvorgang vornehmen und die Anlage zeitnah an veränderte Produktionsbedingungen und Produktportfolios anpassen.

Welche Vorteile hat die Automatisierung für die Qualitätssicherung?

Lüning: Automatisierte und intelligente Systeme punkten klar in der Transparenz: Jeder Schritt kann über den gesamten Produktionsprozess hinweg verfolgt werden, was die Rückverfolgbarkeit im Falle von Qualitätsproblemen erleichtert. Auch wird das Risiko von Kontaminationen durch geschlossene Transportsysteme minimiert.

Wir bedanken uns bei Dr. Ralf Lüning für das Interview.

Unser Team steht Ihnen für Ihre intralogistischen Herausforderungen stets zur Seite. Treten Sie mit uns in Kontakt.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN

 

Problemlösungen für Schütt- und Stückgut

Die SOLIDS Dortmund steht vor der Tür und scheint ein Licht auf das Thema Schütt- und Stückgüter. Die internationale Fachmesse auf der METZEN auf dem Stand 6-G05 als Austeller vor Ort ist, ist die perfekte Möglichkeit unsere vielfältige und branchenübergreifende Expertise in dem Bereich vorzustellen. Ob Futter- und Lebensmittelindustrie, Gießereitechnologie, Logistik und Lagerwesen, Chemische Industrie, Umwelttechnik oder Stahl: Fördertechniklösungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Produktionsanlagen. Sie tragen maßgeblich zur Effizienzsteigerung, Qualitätssicherung und Flexibilität und bieten einen enormen Mehrwert in der industriellen Produktion.

Besonders bei herausfordernden Gegebenheiten, ist die Lösungskompetenz unserer Senior Engineers gefragt. Denn: wir bauen keine standardisierten Förderbänder, sondern erarbeiten individuelle Lösungen, die auch in besonders schwierigen Situationen perfekt funktionieren. Die Kombination aus jahrzehntelanger Erfahrung und tiefgreifendem Fachwissen ermöglicht unseren Senior Engineers die exakten Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und deren wirtschaftlichen Ziele zu treffen, wenn nicht zu übertreffen. Unser Ideenreichtum reduziert Stillstandzeiten und die steigert die Produktivität. Durch intelligente Routenplanung verkürzen wir Transportwege, passen zusätzliche Fördereinrichtungen in engste räumliche Gegebenheiten ein und sparen somit Zeit und Ressourcen. Wir optimieren Produktionsflexibilität und passen unsere Fördertechniklösungen an unterschiedlichste Produktformen, -größen und -mengen an. In Situationen, in denen es vermeintlich keine Lösung gibt, finden wir sie.

METZEN unterstützt seine Kunden mit dem zukunftsweisenden Know-how und der langjährigen Erfahrung unseres gesamten Teams mit Rundum-Service aus einer Hand. Von der Beratung bis hin zur Planung über die Fertigung und Montage, sind unsere Förderlösungen innovativ und individuell auf den Kundenbedarf zugeschnittenen und wird den höchsten Qualitätsanforderungen gerecht.

Treffen Sie uns persönlich auf der SOLIDS am 9. und 10. Oktober. Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Besucherticket.

Unser Team freut sich auf Sie!