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Bessere Rahmenbedingungen 2025 für das Kunststoffrecycling

Der deutsche Kunststoffrecyclingmarkt sah sich in den letzten Jahren vielen Herausforderungen gegenübergestellt: fehlende Nachfrage nach Rezyklat aus der Industrie, Billigimporte aus Asien und fehlende politische Rahmenbedingungen. Das soll sich jetzt ändern. Kunststoffrecyclingunternehmen können sich nach langer Durstrecke endlich auf verbesserte Rahmenbedingungen freuen: Seit dem 1. Januar 2025 können sie wieder Energiebeihilfen beantragen, wie der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung mitteilte.

Diese staatlichen Energiebeihilfen dürfen nur den Unternehmen bewilligt werden, die in den europäischen Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2022 als förderungsfähig angesehen werden, dazu gehört auch die Herstellung von Kunststoffen in Primärform.Als energieintensive Unternehmen haben die Kunststoffrecyclingunternehmen jetzt die Möglichkeit, die hohen Energiekosten, durch die Energiebeihilfen zumindest zu begrenzen.

Weitere Unterstützung für Unternehmen, die im Bereich der Kreislaufwirtschaft tätig sind, ist notwendig. Die führenden Branchenverbände BDE, bvse und VBS fordern von der künftigen Bundesregierung, die Kreislaufwirtschaft als eine der obersten Prioritäten im rohstoffarmen Deutschland zu behandeln und legten zehn Forderungen vor:

  1. Recyclingfähigkeit: Design for Recycling
  2. Level-Playing-Field für Kunststoff-Rezyklate
  3. Internationalen und freien Handel erleichtern
  4. Nachhaltige ökologische Beschaffung mit Recyclinglabel
  5. Batteriebrände verhindern – Recyclinginfrastruktur schützen
  6. Wertstoffanteile in Abwässern und Klärschlämmen nutzen
  7. Gleiche Rahmenbedingungen und fairer Wettbewerb zwischen kommunalen und privaten Dienstleistern
  8. Bürokratie abbauen, Planung beschleunigen, Digitalisierung nutzen
  9. Aktive Gestaltung des europäischen Rechtsrahmens
  10. Kreislaufwirtschaftspolitik sichtbar in einem Bundesressort (Bundeswirtschaftsministerium) verankern

Nachhaltige und wiederverwendbare Rohstoffe bieten der produzierenden Industrie erhebliche Wettbewerbs- und Standortvorteile. In Krisenzeiten und einer komplexen geopolitischen Lage können sie so das Rückgrat für die Wirtschaft darstellen. Die Diversifizierung der Rohstoffversorgung und eine nachhaltige Rohstoffnutzung unterstützen den Umbau des Industriestandorts Deutschland und bilden die Grundlage für langfristige Investitionen. Nur durch die Stabilisierung dieser Märkte können die Ziele der Kreislaufwirtschaftsstrategie 2030 erreicht werden.

Die Energiebeihilfen und das Pushen auf der politischen Agenda sind ein erster wichtiger Schritt für Recyclingunternehmen. Jedoch müssen auch die Unternehmen in ihre Anlagen investieren und diese auf dem neusten Stand halten. Dabei kann unser hochspezialisiertes Expertenteam diese Unternehmen unterstützen. Wenn auch Sie in der Zukunft des Kunststoffrecycling dabei sein möchten, sprechen Sie uns an. Unser Team berät Sie gerne.

Investitionen in Zukunftsbranchen trotz Konjunkturschwäche

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und für viele Unternehmen war es aus wirtschaftlicher Sicht ein durchwachsenes Jahr. Bei METZEN haben wir viele Anstrengungen unternommen und uns kontinuierlich weiterentwickelt, so dass wir wiederholt ein durchaus erfreuliches Geschäftsergebnis vorweisen können.

Unser Fokus in der jüngeren Vergangenheit lag und liegt auf der Erschließung von zukunftsträchtigen Märkten, in denen wir mit unseren Lösungen und branchenübergreifenden Kompetenzen einen wirklichen Mehrwert für Kunden bieten können und für deren Wirtschaftlichkeit den Unterschied machen. Durch die Gewinnung vieler neuer hochqualifizierter Kolleg:innen, stellen wir sicher, dass wir unsere ambitionierten Ziele erreichen, trotz schwacher Konjunkturprognosen.

Die Aussichten für die Branche der Umwelttechnik, in denen METZEN seit Jahrzehnten tätig ist und immer weitere Teilbranchen daraus bedient, wie beispielsweise mit hochwertigen Recyclinglösungen im Kunststoffrecycling, Klärschlammverbrennung und Wasserwirtschaft sind positiv.

Bis zum Jahr 2025 soll der globale Markt für Umwelttechnik Dienstleistungen auf 2.402 Milliarden $ wachsen. Allein in Deutschland erwirtschaftete die Branche 15 % des Bruttoinlandsprodukts – 2025 sollen es bereits 19 % sein. Derzeit arbeiten bereits 1,5 Millionen Menschen in verschiedenen Umwelttechnikbranchen. Im Jahr 2025 erwartet man ein Jobwachstum von 6,7 % im Jahresdurchschnitt.

Für den Industriestandort Deutschland kann die Bedeutung von Umwelttechnik und Ressourceneffizienz gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Querschnittsbranche der „Umwelttechnik und Ressourceneffizienz“ entwickelt sich mit besonderer Dynamik.

Auch im Bereich der Energietechnik sagen die Prognosen ein starkes Wachstum voraus, insbesondere bei der Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien. Mit Abstand am wichtigsten war hier die Windenergie – ein Drittel der inländischen Stromproduktion kam im ersten Halbjahr 2024 aus Windkraftanlagen. Offshore-Windanlagen haben sich in den vergangenen Jahren als sehr lukrativ bewiesen. Die einfache Installation sowie Betrieb, ermöglichen eine schnelle Ausweitung des Windenergie-Netzes. Vor allem die USA, Japan, Südkorea und Europa investieren in den Ausbau ihrer Offshore-Windanlagen. METZEN ist ein erfahrener Partner der Energiebranche, speziell im Bereich der (Offshore)- Windenergie und trägt bei nationalen, wie auch internationalen Großprojekten wie dem Viking-Link und dem Attika-Link zu dieser positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Laut dem Halbjahresbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) steigt der weltweite Strombedarf seit 2024 um jährlich 4%, Tendenz steigend. Ab 2025 soll erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Quellen stammen als aus Kohle. Dies wäre die höchste jährliche Wachstumsrate seit 2007. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werde laut IEA stark zunehmen. Lag ihr Anteil an der weltweiten Stromversorgung 2023 bei 30 Prozent, rechnet die Agentur für 2025 mit 35 Prozent. Damit werde sie erstmals die Stromerzeugung aus Kohle überholen und die Spitzenplatz erobern.

Umwelttechnik und Energietechnik sind nur zwei Branchenbeispiele, in denen METZEN wegweisende Lösungen entwickelt, mit denen die Zukunftsfähigkeit unserer Kunden sichergestellt wird. Unsere branchenübergreifende Fachkompetenz, unsere tiefgreifende Expertise und jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau hilft Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen wirtschaftlich und ressourceneffizient zu operieren.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

Hohe Investitionen im E-Batterierecycling zahlen sich aus

Die steigende Elektrifizierung und zunehmende Batterieproduktion für E-Autos treibt seit einigen Jahren den Recyclingmarkt in Europa voran. Die größten Einsparpotenziale klimaschädlicher Emissionen liegen bei E-Autos vor allem in der Batterie. Die in einem Akku enthaltenen Rohstoffe, wie Lithium, Mangan, Cobalt und Nickel sind nicht nur wiederverwertbar, sondern auch äußerst wertvoll.  

Obwohl der europäische Markt für die Wiederverwertung der Batterien gerade erst den Kinderschuhen entwachsen ist, soll er laut einer Studie der RWTH Aachen bis 2035 ein profitables Geschäft werden. Die dafür benötigten Investitionen dafür betragen rund neun Milliarden Euro, eine hohe Summe, die sich innerhalb einer Dekade jedoch bereits auszahlen sollen.

Als Vorreiter beim E-Batterierecycling gelten Südkorea und China, die mit ihren Vorgaben schon seit 2013 etwa 90 Prozent der Batterien wiederverwerten. Die EU legte im Gegenzug mit ihrer überarbeiteten Batterieverordnung, die seit dem 18. August 2024 schrittweise in Kraft tritt, nun Mindestanteile von rückgewonnenen Rohstoffen wie Kobalt, Blei und Lithium in neuen Batterien fest, um den Recyclingmarkt in der EU wirtschaftlich voranzutreiben und die Nachhaltigkeitsziele des Green Deal zu verwirklichen.

Momentan gibt es bei den Recyclinganlagen aber noch Überkapazitäten. Prognosen zufolge soll sich das ab 2030 ändern, wenn die erste größere Menge von E-Autos ausgemustert werden. Demzufolge wird der sich im Aufbau befindende Recyclingmarkt voll ausgelastet sein und die beteiligten Anlagenbetreiber können mit 570.000 Tonnen Batteriematerial rechnen, das wiederverwertet werden muss. Um ab 2035 noch alle recyclebaren Batterien verarbeiten zu können, müssen die Marktteilnehmer weitere Investitionen für ihre Recyclingkapazitäten aufwenden, um den Bedarf zu decken und weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Anlagenbetreiber sollten sich jedoch nicht von den hohen Investitionssummen abschrecken lassen, dieses Zukunftsgeschäft weiterzuentwickeln und ihre Anlage betriebsfähig für das prognostizierte Aufkommen an Material zu machen.

Die METZEN Umwelttechnik bietet Recyclingunternehmen und Anlagenbetreibern technische Lösungen, wie sie in diesem neuen Markt erfolgreich bleiben. Seit mehreren Jahren widmen wir uns mit unserer geballten Expertise der Thematik und haben seitdem gemeinsam mit unseren Partnern ein innovatives Anlagenkonzept entwickelt, um den Recyclingprozess von E-Batterien effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten.

Wir optimieren die Rückgewinnung der Materialien durch die Verbesserung der beteiligten Prozesse des Sortierens, Schredderns und der thermischen Aufschmelzung. Wir verbessern die Kosten-Nutzen-Bilanz energieaufwendiger Prozessschritte durch innovative und ideenreiche Lösungen, um eine hoch effiziente Rückgewinnung der Materialien zu schaffen, der sich ökonomisch und ökologisch bezahlt macht. Anlagenbetreiber, die ihre bestehende Anlage nachrüsten wollen oder über räumliche Engpässe verfügen, unterstützen wir selbstverständlich auch mit unserer Erfahrung.

Sprechen Sie uns an!

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

Full Lifecycle Versprechen mit METZEN

After-Sales ist eine Komponente, die im Maschinen- und Anlagenbau oft stiefmütterlich behandelt wird. Dabei ist ein umfassender After-Sales-Service das Fundament langlebiger Beziehungen zwischen Maschinen- und Anlagenbauern und Betreibern. Oft wird Anlagenbetreibern der Vorteil eines Full-Lifecycle Anbieters erst bewusst, wenn es bereits zu Engpässen oder operativen Schwierigkeiten gekommen ist.

So hochwertig eine (Teil-)Anlage auch sein mag, so nervenaufreibend und potenziell wirtschaftlich schädigend kann es für Betreiber sein, sollte sie ausfallen. Das kann an mangelnder Wartung oder schlecht terminierter Instandhaltung liegen, an einem fehlenden Ersatzteil, das kurzfristig nicht lieferbar ist oder einfach an fehlender Man-Power beim Lieferanten. Laut einer Studie von Deloitte sind über 30% der mittelständischen Anlagebauunternehmen unzureichend im After-Sales Prozess aufgestellt. Eine erschreckend hohe Zahl, denn Anlagenbetreiber können nur wirtschaftlich rentabel sein, wenn sie regelmäßigen Service in Anspruch nehmen und auch im Notfall auf schnelle Unterstützung zählen können.

METZEN Wartung und Instandhaltung

METZEN hat seit Jahrzehnten den After-Sales-Service ausgebaut und kann somit an allen Standorten Kunden schnelle und regelmäßige Unterstützung bieten. Jeder METZEN Standort bietet Wartungen und Instandhaltungsservice an. Wir treiben unsere Serviceprozesse proaktiv voran, um unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen. Unser Team ist sowohl in der Lage, Ihre Anlagen entweder bei laufendem Betrieb oder mit kürzesten Abschaltzeiten zu optimieren, auf neue Prozesse auszurichten und neue Elemente passgenau zu integrieren. Unsere Lösungen ersparen Betreibern somit kostenintensive Neubauten und bringen zusätzliche Wirtschaftlichkeit als auch den Gewinn wertvoller Produktionszeit.

METZEN Ersatzteile und Reparaturen

Wird ein Ersatzteil durch Verschleiß oder im Falle einer Reparatur benötigt, finden wir durch unsere direkt vom Lager abrufbaren Ersatzteile und durch unsere vorwiegend regionale Lieferantenbasis in den meisten Fällen eine umgehende und schnelle Lösung vor Ort.

METZEN Montageservice und Manpower

Kommt es bei Anlagenbetreibern zu personellen Engpässen oder ist schnelles und professionelles Handeln erforderlich, unterstützen wir umgehend. Unsere Fachkräfte für Montage und Instandhaltung stehen rund um die Uhr, an jedem Wochentag und an jedem Einsatzort zur Verfügung.

Wir stehen unseren Kunden jederzeit tatkräftig zur Seite, auch in besonders schwerwiegenden Situationen. Eine METZEN Anlage glänzt nicht nur durch Hochwertigkeit und Langlebigkeit, sondern vor allem durch das Expertenteam, das dahintersteht. Wir bieten unseren Kunden eine langfristige Partnerschaft mit Full-Service Paket, dessen Leistungen auch nach Projektende in Anspruch genommen werden können.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

 

 

 

 

Klärwerksbetreiber steuern auf 2029 Deadline zu

Phosphor ist ein wichtiger und knapper Rohstoff, den Pflanzen in der Landwirtschaft zum Wachsen brauchen. Deutschland hat keine eigenen Vorkommen und muss Phosphor importieren. Eine alternative Quelle von Phosphor ist Schlamm aus kommunalen Kläranlagen. Bislang wird aber nur wenig Phosphor aus Klärschlamm zurückgewonnen. Das wird sich ab 2029 ändern, wenn die Phosphorrückgewinnung zur gesetzlichen Verordnung wird. Die Pflicht zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 wurde bereits 2017 gesetzlich in der Klärschlammverordnung verankert. Damit soll Phosphor, ein wichtiger Nährstoff für die Landwirtschaft, aus dem Klärschlamm zurückgewonnen und im Kreislauf geführt werden. Damit die Umsetzung gelingt und genügend Phosphor aus Klärschlamm gewonnen werden kann, müssen die Voraussetzungen bereits heute verbessert werden. Diese Bemühungen zahlen sich aus, denn die Unabhängigkeit von Importen spart Ressourcen und schont weltweit die Umwelt, die heute unter dem Abbau von Phosphor leidet. Darüber hinaus wird die nationale Phosphorgewinnung zu einem lukrativen zusätzlichen Geschäftsfeld für Anlagenbetreiber.

Der Zeitplan bis zum Inkrafttreten der Verordnung ist eng getaktet und bietet viele rechtliche und finanzielle Hürden, die noch durch den Gesetzgeber geklärt werden müssen. Die größte Herausforderung für Kläranlagenbetreiber ist jedoch technischer Natur, nämlich im Bereich der Anlagentechnik. Der Ausbau der Anlagenkapazitäten zur Phosphorrückgewinnung ist dringend, denn Planung und Umsetzung bei allen betroffenen Klärschlammerzeugenden müsste sofort beginnen.

METZEN bietet Klärwerkbetreibern Lösungen, auch dieses herausfordernde Ziel zu erreichen und deren Anlagen fit für die Phosphorrückgewinnung 2029 zu machen. Unser Team verbindet jahrzehntelange Erfahrung und tiefgreifende Expertise in der Klärwerkstechnik, der Klärschlammverbrennung und Fördertechnik und unterstützt Anlagenbetreiber auch in schier unmöglichen Situationen.

Ob räumliche Beengung, Kapazitätserweiterung oder die Annektierung zusätzlicher anlagentechnischer Funktionen, wir finden die passgenaue Lösung, um auch zeitkritische Zielsetzungen zu erreichen.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

METZEN auf der SOLIDS Dortmund 2024

Erfahren Sie mehr über effiziente Schüttgut- und Recycling-Technologien! Besuchen Sie heute die #SOLIDS Dortmund und die #RecyclingTec! Das METZEN Team freut sich darauf, Sie am Stand 6-G05 persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam Ihre Herausforderungen zu besprechen. Nutzen Sie jetzt Ihr kostenfreies Besucherticket und besuchen Sie uns! 

#METZEN #SOLIDS #RECYLINGTEC

 

 

Mit Regenüberlaufbecken gegen den Klimawandel

Nach den erneuten Überschwemmungen in Deutschland, bedingt durch Starkregen fordern die Kommunen mehr Investitionen für Regenüberlaufbecken. Regenüberlaufbecken waren ursprünglich für den Gewässerschutz konzipiert und sind als Teil von Kläranlagen ein Entlastungsbauwerk für die Mischwasserkanalisation und auch bei Starkregen eine wichtige Hilfe. Der fortschreitende Klimawandel geht nicht nur mit extremen Hitzewellen einher, sondern konfrontiert uns auch mit häufigem Starkregen. Die maximale Niederschlagsmenge hat sich in den letzten Jahren bereits auf bis zu 19% erhöht und ist intensiver geworden. Kommunen sind gut beraten, ihre Investitionen in Regenüberlaufbecken stark zu erhöhen.

Die Abwasseranlagen, insbesondere die Abwasserkanäle und -leitungen sowie die Kläranlagen stellen in der Regel das größte Vermögen der Städte und Gemeinden dar. Die Reinigungsleistung von Kläranlagen wurde in den vergangenen Jahrzehnten stetig verbessert. Den Regenüberlaufbecken blieb jedoch oftmals eine vergleichbare Aufmerksamkeit verwehrt, obwohl deren ordnungsgemäßer Betrieb ein wichtiger Baustein für den Gewässerschutz ist und eine unabdingbare Notwendigkeit bei Starkregen darstellt, der in den Kommunen für große Schäden durch Überflutung sorgen kann. Denn, die bestehende Kanalisation ist nur bedingt auf Starkregen ausgelegt.

Die Betreiber von Regenüberlaufbecken müssen im Rahmen der Eigenkontrolle deren ordnungsgemäßen Betrieb sicherstellen. So viel steht schon heute fest. Für die Verantwortlichen stellt dies jedoch eine große Herausforderung dar, denn viele Becken – die ersten wurden in den 1970er-Jahren gebaut – entsprechen nicht mehr den heutigen konstruktiven und technischen Anforderungen. Das wird für viele Kommunen Deutschlands zunehmend zu einem Problem. Hier sind nun schnelle, nachhaltige und hochqualitative Lösungen gefragt.

METZEN versorgt Kommunen, Abwasserverbände und die Industrie seit mehr als 30 Jahren mit der Konstruktion und dem Bau von Regenüberlaufbecken, sowohl als Neubau als auch als Retrofit bei bestehenden Anlagen. Wir sind ihr kompetente Partner in der DACH- und Benelux-Region, wenn es um die Maschinentechnik von Kläranlagen geht. Unsere erfahrenen Senior Engineers im Bereich Umwelttechnik beraten, konstruieren und produzieren ganze Anlagen und Spezialersatzteile bedarfsgerecht und sanieren Kläranlagen im Sinne einer langjährigen Verwendbarkeit. Wir haben dabei nicht nur die wirtschaftliche Langlebigkeit im Blick, sondern auch die ressourcenschonende Nachhaltigkeit Ihrer Anlage. METZEN bietet Ihnen bei dieser wichtigen Aufgabe, unter Einsatz anspruchsvollster Technologie, die verfahrenstechnische Aufrüstung und betrieblichen Optimierung Ihrer Anlage.

Mit unserer Expertise ist Ihre Region vor Starkregen sicher.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Hackschnitzelheizwerk: Mission Vollautomatisierte Förderlösung

Die Umwelttechnik zählt Standortübergreifend seit Jahrzehnten zum Kerngeschäft von METZEN. Ein herausforderndes Projekt im Bereich Erneuerbare Energien wurde von unserer KRÖGER Greifertechnik für eine Schweizer Energie-Gruppe, die auf CO2-freien Strom spezialisiert ist, umgesetzt. Benötigt wurde eine vollautomatisierte Förderlösung für eine unbemannte Krananlage für den Transport von Hackschnitzeln zu der Verbrennungsanlage. Unser Kunde kämpfte seit langem mit ineffizienter Fördertechnik, die den Materialverlust in die Höhe trieb und die Wirtschaftlichkeit gefährdete.  Unsere Aufgabe: Die Entwicklung einer Lösung, die den Rieselverlust des Materials eindämmt, die Sicherheit erhöht und vollautomatisiert in der unbemannten Anlage funktioniert.

Unser Team, ein Bündnis aus erfahrenen Experten – technische Projektleitung, Einkauf und Elektrokonstruktion – vereinten ihr Fachwissen, um diese Herausforderung zu meistern.

Das Ergebnis: Zwei Greifer, die im perfekten Zusammenspiel den Hackschnitzeltransport optimieren. Wartungsfreie Lager sorgen für reibungslosen Betrieb und die vollautomatisierte Steuerung garantiert höchste Effizienz und Sicherheit.

Das Problem des Rieselverlusts wurde durch optimierte Greiferschalen gelöst. Die Wartungsfreiheit des Lagers durch den Einsatz von Aluminium, Bronze und Abdichtungen erzielt.

Um die Vollautomatisierung der Anlage für den 24-Stunden-Betrieb zu gewährleisten, mussten die Greifer mit analoger Sensorik statt der üblichen digitalen Sensoren für den automatischen Betrieb ausgestattet werden, so dass der Greifer viele Informationen und Daten in Echtzeit an die Krananlage übermitteln konnte. Die Lösung waren IO-Link fähige analoge Sensoren, die die Informationen in Echtzeit über W-Lan an die Krananlage kommunizieren konnten und die Stabilität gewährleistet wurde.

Die Zusammenarbeit unserer Experten an diesem Projekt ist ein hervoragendes Beispiel dafür, wie METZEN komplexe Herausforderungen mit innovativen Lösungen und geballtem Fachwissen meistert.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

 

Wie METZEN den Absturz im Kunststoffrecycling abfängt

Das Geschäft mit Nachhaltigkeit boomt. Kaum ein Produkthersteller, der nicht mit recycelter Kunststoffverpackung wirbt. Es gibt zwar kein Gesetz, das die Verwendung von Rezyklaten vorschreibt, aber die EU-Kommission hat die Industrie zur Selbstverpflichtung aufgerufen, den Recycling-Anteil in ihren Plastikverpackungen zu erhöhen. Über 70 Unternehmen haben sich bereits dazu verpflichtet, darunter namhafte Konzerne wie Beiersdorf, Henkel, Lidl, Kaufland und Procter & Gamble. In der Öffentlichkeit ist so der Eindruck entstanden, dass Produkte aus recyceltem Kunststoff auf Erfolgskurs sind. Die Diskrepanz zur Realität könnte kaum größer sein.

Kunststoffrecyclingunternehmen in Europa geht es so schlecht wie nie zuvor. Der harte Preiskampf zwischen neuen Kunststoffprodukten und recycelten Kunststoffen ist einer der Hauptgründe, da momentan die recycelten Kunststoffe von günstigeren neuen Produkten verdrängt werden. Viele Kunststoffrecyclingunternehmen finden für ihre recycelten Produkte keine Abnehmer. Bedingt durch die höheren Verarbeitungs- und Energiekosten, Wartung, Ersatzteile, Maschinen und Anlagen ist für viele Unternehmen der langfristige wirtschaftliche Betrieb der Recyclinganlagen kaum noch möglich.

Nur Recyclinganlagen, die kostensparend, effizient und nicht reparaturanfällig konzipiert werden, werden aus dieser Krise als Gewinner hervorgehen. METZEN unterstützt Kunststoffrecyclingunternehmen bei diesen Zielen. Unsere jahrelange Erfahrung erlaubt es uns, Lösungen zu erarbeiten, die auf höchstem Niveau Betriebs- und Prozesskosten einsparen. Unsere Lösungen sind individuell auf die Bedürfnisse der Anlagenbetreiber abgestimmt und vereinen höchste Funktionalität mit Effizienz und nachhaltigem Wirtschaften. Besonders in herausfordernden Umgebungen und schwierigen Zielsetzungen, entwickelt unser Team die optimale Lösung, um die Anlagen unserer Kunden effizient und profitabel zu gestalten. Unsere Teams setzen das Projekt von der Konzeption, Fertigung, inklusive Montage und Wartung um.

 METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Effizienzsteigerung für Düngemittelanlagen

Die neue Staffel von Clarkson’s Farm ist angelaufen und wird sogar in den Fachmedien der Agrarwirtschaft thematisiert. Aber warum? Was die Demonstrationen der Landwirte Anfang des Jahres nur am Rande geschafft haben, schafft diese Streaming Show mit Meisterhand. Sie sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Herausforderungen der Landwirtschaft und der damit verbundenen Branchen. Bürokratische Hürden, Lieferkettenprobleme, Klimawandel und die extremen Preissteigerungen beim Kauf von Düngemitteln, neben vielen anderen Themen.

Besonders die konventionelle Landwirtschaft hat zu kämpfen, denn sie ist in hohem Maße abhängig von Düngemitteln. Die seit Jahren stark erhöhten Düngemittelpreise sind durch den äußerst energieintensiven Produktionsprozess, eng an den Energiepreis geknüpft. Trotz des neuerlichen Preisabfalls hat sich die Düngemittelbranche nicht vollständig erholen können. Durch die Abhängigkeit vom Energiepreis und der Unbeweglichkeit des Sektors, bedingt durch seine schiere Größe, bleibt den Düngemittelproduzenten nur ein Weg ihre Wirtschaftlichkeit nicht komplett zu torpedieren und das ist der Weg der gesteigerten Effizienz. Ein schwieriges Thema, aber ein Kernthema für METZEN.

Die Produktion von Düngemittel erfordert ein Höchstmaß an Prozesssicherheit und Energieeffizienz. Unsere Experten betrachten Projekte ganzheitlich und entwickeln Lösungen für die Optimierung von Düngemittelanlagen durch genaue Kenntnis der Prozessparameter vor Ort, so dass für den Anlagenbetreiber geringere Gesamtkosten entstehen. Besonders konzentrieren wir uns bei Düngemitteln auf energiereduzierte Verfahren. Wir modernisieren und transformieren Anlagen, um den gestiegenen Anforderungen an Energieeffizienz und geringe CO2-Emissionen gerecht zu werden. Als erfahrener Partner bringen wir Düngemittelanlagen auf den neusten Stand und stehen unseren Kunden mit geballter Lösungskompetenz vom Konzept bis hin zur Umsetzung zur Seite. Für eine hocheffiziente, zuverlässige und nachhaltige Düngemittelanlage.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.