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Dietrich Wunn: Wir machen keinen Standard

Dietrich Wunn ist seit 15 Jahren Geschäftsführer bei der METZEN GmbH. Mit über dreißig Jahren Erfahrung, im industriellen Anlagenbau, ist er einer der anerkanntesten und angesehensten Experten. Dietrich Wunn’s Expertise erstreckt sich insbesondere in den Branchen Lebens- und Futtermittel. Dietrich Wunn ist dafür bekannt, dass er mit seinem Team Projekte unter schwierigsten räumlichen und zeitlichen Bedingungen sowie in anspruchsvollsten Situationen für seine Kunden realisiert.

Was macht die Lebens- und Futtermittelindustrie für Sie so interessant?

Diese Bereiche sind hochsensibel, da höchste Hygienestandards eingehalten müssen. Die kleinste Fehlkonstruktion kann verheerend für den Endverbraucher sein, da es zu Kontaminierung führen kann. Es ist auch eine sehr kompetitive Industrie, das heißt die Anlagen müssen so konzipiert sein, dass sie höchstprofitabel in ihrer Leistung sind. Die Anforderungen der neueren Zeit sind Energieeffizienz und nachhaltige Produktion. Im Zusammenspiel ist das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe in der Umsetzung, vor allem, sind Standardlösungen häufig nicht geeignet um die Ziele zu erreichen.

Für welche Firmen ist METZEN der ideale Partner?

Wer METZEN als Partner wählt, sucht Expertise außerhalb des gängigen Standards. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir nicht nach dem Baukastensystem arbeiten, sondern Anlagen, Teilanlagen und industrielle Systeme bei Bedarf als Sonderanfertigung projektieren, konstruieren, fertigen und montieren.

Was heißt das im Klartext?

Das bedeutet in der Realität, dass wir natürlich alle benötigten Teile einer Anlage bauen, aber uns auf Sonderbedingungen spezialisieren. Wenn beispielsweise ein Element, wie eine Förderschnecke 30cm schmaler werden muss und trotzdem seine Effizienz steigern soll, dann berücksichtigen wir auch das.

Bei METZEN arbeiten wir in kleinen, hochspezialisierten Teams mit äußerst erfahrenen Fachexperten. Unsere Arbeitsweise ist hier entscheidend anders als bei unseren Marktbegleitern. Bei METZEN gibt es weniger Schnittstellen zwischen den Abteilungen, das spart unseren Kunden Zeit und Geld und unsere Reaktionszeit ist dadurch viel kürzer.

Welche Vorteile ergeben sich für die Kunden??

Das Thema Schnittstellenreduktion ist nicht nur den Abteilungen zuzuschreiben, sondern den außergewöhnlichen Fachexpertisen unserer Teammitglieder. Unsere Senior Engineers können selbständig ein großes komplexes Projekt mit vielen verschiedenen Anforderungen abwickeln, dank ihrer vielfältigen Erfahrungen und Kenntnissen. Wir benötigen kein großes Team mit spezifischen Teilkenntnissen. Davon profitieren unsere Kunden: weniger Ansprechpartner, die Prozesse sind bedeutend weniger fehleranfällig, es gibt keine Missverständnisse und natürlich kurze Entscheidungswege. Anstatt viel Papier werden bei uns Ergebnisse produziert.

Können Sie ein Idealprojekt für METZEN nennen?

Davon gibt es sehr viele, die alle unterschiedlich sind. Generell arbeitet METZEN vor allem an hochanspruchsvollen Projekten, die ein Zusammenspiel von vielen Komponenten benötigen und die die Produktion effizienter, nachhaltiger, sicherer und produktiver macht. Es geht darum, für unsere Kunden das bestmögliche herauszuholen und die Profitabilität kurz und langfristig zu optimieren.

Wir bieten unseren Kunden dadurch Mehrwert. Hochqualitative Arbeit mit Liefergarantie, gepaart mit unserem lösungsorientierten und unbürokratischen Ansatz ist unser Erfolgsrezept und in der Konsequenz daraus auch das unserer Kunden.

Ungewöhnliche Umstände schrecken Sie also nicht ab?

Ja, das ist korrekt. Hier zeichnen wir uns besonders aus. Bei komplexen Aufgaben können wir unsere Lösungskompetenzen unter Beweis stellen und zeigen, dass wir für jedes Problem den passenden Ansatz ausarbeiten können. Ob räumliche Herausforderungen, zeitliche Beschränkungen, oder Sonderanpassungen, wir finden für alles die passende Lösung für unseren Kunden. Auch bei Notfalleinsätzen, wie etwa der Einbruch eines Getreidesilos oder einem Großbrand in einer Düngemittelfabrik, stemmt METZEN auch diese Situationen kurzfristig und verlässlich. Wir stellen sicher, dass unsere Kunden schnellstmöglich wieder auf die Beine kommen, die Produktion weitergehen kann und sie dadurch profitabel bleiben.

METZEN, wenn`s drauf ankommt.

 

METZEN Case Study: Ein Projekt mit Ecken und Kanten

Die sichere Beförderung und das industrielle Handling von bruchempfindlichen Steinen sind eine Aufgabe mit höchstem Komplexitätsgrad. Aus diesem Grund wurde das Expertenteam von METZEN beauftragt, eine Bandanlage mit Drehvorrichtung zum Handling und Transport von Feuerfeststeinen zu bauen, als Teil einer Hochdruck-Presse für Glaswannensteine. Die Zielvorgabe war die Erhöhung der Produktion bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung. Die Anlage wurde bei den Feuerfestwerken Wetro, einem Hersteller von Feuerfesterzeugnissen eingebaut.

Die sogenannten Glaswannensteine mit einer 2000 Tonnen Presse gepresst. Von der Presse aus sollten die Steine auf das Band ohne Beschädigung geschoben werden und bei Bedarf in einer Hub-Drehvorrichtung vor dem Weitertransport um 90 ° gedreht werden können.

Ein vielschichtiges Projekt mit sehr speziellen, hochkomplexen Anforderungen, die sowohl durch die Umgebung als auch durch das zu transportierende Material bestimmt wurden. Eine der großen Herausforderungen war, dass die sogenannten Grünlinge, die ungebrannten Steine, äußerst empfindlich sind. Übertrieben gesagt, brechen die Kanten fast schon ab, wenn man die Steine nur ansieht. Insofern mussten die Steine besonders schonend transportiert und gewendet werden, was in der Umsetzung bedeutet, dass das Fördersystem für besonders sanfte Übergänge und ruckartige Bewegungen konzipiert wurde. Noch dazu hatten die Steine sehr unterschiedliche Formate und eine Gewichtspanne von 24kg – 750kg.

Das Fördersystem sollte für den Abtransport der Grünlinge in der Höhe verfahren werden und in gewissen Fällen auch um 90° schwenkbar sein. Des Weiteren sollte man die Hub- und Drehvorrichtung auch auf einen geraden Transport umstellen können und die Abdeckung jeglicher Steinformate musste innerhalb dieses Systems ermöglicht werden. Blöcke von bis zu 750kg mussten schwenkbar sein, die kleinen Formate ab 24kg nicht. Da kein Kantenbruch entstehen durfte, wurden die Übergänge des Fördersystems ohne Höhendifferenz gestaltet. Hierzu wurde das vorhandene Höhenniveau von etwa 855mm überwunden, was bei der Gefahr des Kantenbruchs eine weitere Hürde darstellte. Gleichzeitig sollte die Zykluszeit der Beförderung für das 750kg Format drei Minuten nicht überschreiten. Die kleinen Formate sollten einen weitaus schnelleren Zyklus haben, was eine weitere Anforderung auf schwierigstem Level war.

Die Anlage selbst musste an die rauhe Umgebung angepasst werden und benötigte eine besonders robuste Bauweise, vor allem da die Anlagenteile nicht auf dem Boden befestigt werden konnten, sondern auf Schienen stehen musste, die für den Werkzeugwechsel der Pressen benötigt wurden. Des Weiteren musste ein Transport mittels Stapler und Krank ermöglicht werden. Um das zu schaffen, wurde auf der Baustelle alles feinausrichtet werden und gegen ein Verstellen gesichert werden, was bei dieser Gewichtsbelastung nur durch extreme Präzision erreicht werden konnte. Selbst das war nicht genug, da der Boden sehr uneben war. Also musste ein komplett neuausgerichtetes Förderband, das alle diese Zwecke erfüllen konnte, konzipiert und eingebaut werden. Die Sicherheitsanforderungen für den Bediener waren ebenfalls schwierig gestaltet. Alle diese Anforderungen zu vereinen, war eine Meisterleistung der Ingenieurstechnik und erforderten selbst im laufenden Projekt konstruktive Änderungen.

Auch nach Abschluss und Abnahme des Projekts waren die METZEN Experten wieder im Einsatz, da bei Inbetriebnahme der Anlage das Bedienkonzept geändert wurde. Unter größtem Zeitdruck schaffte es das METZEN Team ein neues Förderband zu konzipieren und punktgenau auszutauschen, da die Anlage schon für die Produktion eingeplant war.

Wir sind stolz, dieses Projekt, erfolgreich und zur vollen Kundenzufriedenheit zum Produktionseinsatz gebracht zu haben. Komplexe Anforderungen, empfindliche Materialien, widrige Umgebung und hoher Zeitdruck fordern nur unseren Sportsgeist heraus und spornen uns dazu an, uns mit ideenreichen Lösungsmöglichkeiten zu übertreffen.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

 

METZEN im Einsatz: Wenn’s drauf ankommt

Unser METZEN Leitspruch ‚Wenn’s drauf ankommt‘, wurde einmal wieder Realität. Kurz vor Weihnachten brach ein Getreidesilo bei einer Agrargenossenschaft, aus bisher ungeklärten Gründen, sprichwörtlich in sich zusammen. Durch den Einsturz wurde auch ein weiteres Silo stark beschädigt und führte zu einer freigesetzten Tonnage von ca. 2500 Tonnen Weizen und Gerste. Das Ausmaß der Zerstörung und des damit zusammenhängenden Schadens war unvorstellbar und ist nur den Bildern (siehe Fotogalerie) zu entnehmen.

METZEN, mit unserer langjährigen Expertise im Bau von Futtermittel- und Siloanlagen, ist seit Jahren der regelmäßige und verlässliche Partner dieser Agrargenossenschaft und verantwortet Wartungen und Reparaturen an allen Standorten. So wurden wir auch zu diesem Notfall sofort hinzugerufen und waren innerhalb von 30 Minuten vor Ort.

Das Beheben dieses Schadens ist eine Zusammenarbeit der Superlative. Gemeinsam mit dem damaligen Lieferanten der Silos, der Firma Franz Rurberg Mühlenbau, der Agrarvis als GU, der Firma Colonia Spezialfahrzeuge und der Firma Wertz als Kranverleiher, beheben wir aktuell den Havariefall. Unsere Fachexperten unterstützen die Demontagearbeiten in der Planung und Bewertung der Havariestelle. Das bedeutet sowohl die gemeinsame Demontage wie auch die Bewertung der Risiken und der Schwierigkeiten und sind mit einigen Monteuren in den Kran-Arbeitskörben und am Boden vor Ort.

Fünf große Kräne arbeiten gleichzeitig an der Unfallstelle, einer davon ist ein 650 Tonnen Kran, eine beindruckende Größe. Dieser Kran sichert das zum Teil eingestürzte Silo und hebt es im Demontageverlauf Stück für Stück ab, während zwei Kräne zum Demontieren und Herabheben der Fördertechnik und des Stahlbaus im Einsatz sind. Diese Maßnahmen waren notwendig, um zu verhindern, dass Redler, Laufwege und Elevatoren, die durch den Einsturz stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, unkontrolliert im weiteren Verlauf abstürzen und so weitere Teile der Siloanlage beschädigen. Bis zum Abschluss der Sicherheitsmaßnahmen war ein Arbeiten an der Einsturzstelle nicht möglich.

Vor Ort ist die Baustelle schon als die ‚kleine BAUMA‘ bekannt. Wir von METZEN liefern vollen Einsatz und eine unserer Hauptqualitäten ist unsere schnelle Reaktionszeit. Wir stellen Expertenteams zusammen und liefern Ergebnisse in jeder noch so brenzligen Situation.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

HC Plastics GmbH läutet eine neue Ära des Kunststoffrecyclings ein

Am Standort Swisttal-Ollheim ist eins der modernsten Recyclingwerke Europas entstanden. Die HC Plastics GmbH ist ein Joint Venture der W. Classen GmbH & Co. KG, führender Hersteller von Laminatböden sowie PVC-freier, recyclingfähiger Kunststoffböden, und Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG, Betreiber eines Recyclingparks mit technischen Anlagen zur Rückgewinnung von Wertstoffen. Die Anlage wird zukünftig 15.000 Tonnen Kunststoffabfälle – hauptsächlich PP-Verpackungsfolie – pro Jahr aufbereiten, die unter anderem als Basis für die Produktion der PVC-freien, extrem robusten CERAMIN® Wand- und Bodenbeläge von Classen dienen.

Wir von METZEN sind stolz mit unserer Waschlinie zu diesem großartigen Projekt beigetragen zu haben und mit nachhaltigen und energieeffizienten Lösungen die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

METZEN Case Study: Leise rieselt der Tee

Jedes Jahr wird auf der Welt über 4 Millionen Tonnen Tee hergestellt, aber nur 0,5% der geernteten Blätter ist im oberen Segment der Spitzenqualität angesiedelt. Zur Herstellung von hochqualitativem Tee gehören auch die geeigneten Verarbeitungsmethoden und eine damit einhergehende Qualitätssicherung.

TeeGschwendner, der preisgekrönte deutsche Teehändler mit Sitz im rheinischen Meckenheim hat sich für die Herstellung hochqualitativer Teemischungen unsere Nahrungsmittelexperten von METZEN in Bitburg beauftragt. Das Ziel war die vorhandene Produktion im Bereich der Herstellung von orthodoxen Blatttees (Schwarz- und Grüntee) zu erweitern und zu erneuern. Dabei sollten verschiedene Teemischungen hergestellt, deren Homogenität verbessert und der Ablauf teilautomatisiert werden, um die Produktivität im Bereich des orthodoxen Blatttees zu steigern und die Qualität des Produktes weiter zu verbessern.

Die Lösung war die Installation einer Mischanlage mit horizontaler Mischtrommel inklusive Bühne und Transportsysteme. Entscheidend für eine präzise und homogene Mischung der Teesorten war die Ausrichtung der Mischtrommel, ermöglicht durch deren horizontale Stellung. Durch die Teilautomatisierung wurde ein effektiver Ablauf erreicht. Die Mischanlage wurde im Nachhaltigkeitsprinzip für eine besonders schonende Verarbeitung angelegt, da TeeGschwendner auf nachhaltige Herstellung wie auch auf eine lückenlose Qualitätssicherung allerhöchsten Wert legt.

Wie so eine Mischanlage entsteht, sehen Sie in der Bildergalerie, angefangen von der Anlieferung bis hin zur Inbetriebnahme:

 

Nahrungsmittelhygiene: Maschinen- und Anlagenbauer in die Pflicht nehmen

Lebens- und Futtermittelskandale sind ein trauriger Dauerbrenner. Salmonellen in der Kinderschokolade, Pferdefleisch in Fertiggerichten, Mäusekot im Brot, mit Dioxin belastetes Futtermittel, der Gammelfleischskandal und natürlich die Mutter aller Skandale, die Rinderseuche BSE. Die Beispiele hierfür sind endlos und nehmen gefühlt kein Ende.

Die Herstellung und der Betrieb von Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittelindustrie unterliegen den EU-Richtlinien. Die Sicherheitsanforderungen werden vom Maschinenbauer beachtet, aber die korrekte Umsetzung der Hygienevorschriften beim Maschinen- und Anlagebau ist in der Praxis oft ein heikles Thema. Die Gesetzgebung verlangt, dass ein Kontaminationsrisiko beim Einsatz solcher Maschinen und Anlagen ausgeschlossen sein muss.

Anforderungen der Maschinenrichtlinie für Nahrungsmittelmaschinen in Bezug auf Reinigungsmöglichkeiten, Hygiene und Desinfizierung werden von Maschinenhersteller häufig nicht erkannt und erfüllt. Die Hauptverantwortung für die Sicherheit eines Lebensmittels liegt historisch beim Lebensmittelhersteller. Bei sogenannten Skandalen werden Lebensmittelproduzenten oft im Regen stehen gelassen, obwohl die Ausführung der Maschine oder Anlage der Hygienerichtlinie nicht vollständig entsprochen hat.

Maschinen und Anlagen, die in der Verarbeitung und Verpackung von Nahrungsmitteln eingesetzt werden, müssen sowohl den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen wie auch zusätzlichen Vorschriften der Reinigung, Hygiene und der Desinfizierung erfüllen. Herstellung und Betrieb dieser Maschinen und Anlagen sind durch die Vorgaben der EU-Maschinenrichtlinie (EU 37/1998 bis 29.12.09 danach EU 42 /2006), durch die Betriebssicherheitsverordnung und die EU- Hygienerichtlinie (EU 852 / 2004) zunächst strikt getrennt. Die Vorgaben der Maschinenrichtlinie enden mit dem Einbau; die Betriebssicherheitsverordnung und die Europäische Hygienerichtlinie beginnen mit der Inbetriebnahme der Maschine oder Anlage. Die europäische CE-Kennzeichnung (Konformitätsverfahren) der Maschinenrichtlinie wurde geschaffen, um einen freien Warenverkehr in der EU unter dem Aspekt der Maschinensicherheit zu gewährleisten.

Probleme bei der Umsetzung der Gestaltungsleitsätze für Maschinen und Anlagen

Jeder Hersteller ist dazu verpflichtet bei einer Nahrungsmittelmaschine eine Gefahrenanalyse und eine Hygiene-Risikobeurteilung nach DIN EN 1672–2 durchzuführen.

Die DIN EN 1672–2 teilt eine Maschine in drei Hygienebereiche ein:

  • Lebensmittelbereich: Das Lebensmittel kann zurück in den Hauptproduktstrom gelangen
  • Spritzbereich: Das Lebensmittel kann nicht zurück in den Hauptproduktstrom gelangen
  • Nicht-Lebensmittelbereich: alle anderen Bereiche

Diese Bereiche sind häufig nicht eindeutig zu definieren und es entstehen Konflikte zwischen Gefahrenanalyse und Hygiene-Risikobeurteilung. Jedoch könnten durch eine genaue Prüfung und Beachtung der Anforderungen bei der Projektierung der Anlage viele der später auftretenden Probleme und Gefährdungen vermieden werden.

Die Anforderungen an den Konstruktionswerkstoff sind nach der Maschinennorm eindeutig. Die Werkstoffe müssen gereinigt und desinfiziert werden können und Fremdstoffe dürfen nicht eindringen. Für den Nahrungsmittelbereich gilt zusätzlich, dass sie korrosionsbeständig sind, nicht toxisch und keine Gerüche, Farben oder Geschmacksstoffe auf das Lebensmittel übertragen dürfen.

Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen glatt, leicht zu reinigen und desinfizieren sein. Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen ungehindert aus der Maschine abfließen können. Ist das nicht möglich, müssen technische Lösungen zur Beseitigung der Flüssigkeiten gefunden werden. Die Maschine muss so konstruiert sein, dass keine Substanzen, organische Bestandteile oder Lebewesen festsetzen können.

Feste Verbindungen müssen lückenlos geschweißt und hygienisch einwandfrei sein. Die Konstruktion soll keine Hinterschneidungen, Spalte, Risse, Vertiefungen, hervorstehende Ränder, innere Vorsprünge oder Toträume haben. Die Profile des Maschinengestells müssen komplett verschlossen sein und auch die Bereiche an der Maschine, die zum Nichtlebensmittelbereich zählen, müssen dicht sein.

Wir stehen den Nahrungsmittelherstellern zur Seite

METZEN hat jahrzehntelange Erfahrung im Anlagebau für Nahrungsmittelproduktion und wir sind der Europäischen Maschinen-Richtlinie verpflichtet.  Bei jeder Maschine oder Anlage, die wir projektieren, berücksichtigen wir alle speziellen Hygieneaspekte und folgen den Leitlinien der EHEDG (European Hygienic Engineering and Design Group). Wir geben Nahrungsmittelproduzenten die Sicherheit, dass die von uns projektierten Maschinen und Anlagen der Konformitätserklärung und der CE-Kennzeichnung entsprechen und unter den Aspekten des hygienischen Designs ausgeführt sind.

Unsere Expertise liegt im Detail: ob Dosier-, Lager- und Fördereinrichtungen oder Siloanlage, innovative Schweißtechnik oder Komplettanlage. Sie stellen die Anforderungen und wir stellen das Team.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

METZEN in der Lebensmittelindustrie

Die Lebensmittelindustrie zählt zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. In ca. 6.100 Betrieben werden etwa 618.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Zudem erhöhen steigende Exportquoten die Attraktivität deutscher Nahrungsmittelprodukte. Im Jahr 2020 belief sich der geschätzte Umsatz der Branche auf über 200 Milliarden Euro. Damit stellt sie einen der größten Industriezweige in Deutschland dar. Seit einigen Jahren kämpft die Lebensmittelbranche jedoch mit dauerhaft niedrigen Verbraucherpreisen. Chancen für bessere Preise werden vor allem in nachhaltigerer Produktion und qualitativ hochwertigeren Produkten gesehen.

Mögliche Schadstoffbelastungen, die Rückverfolgbarkeit und Unbedenklichkeit der Lebensmittel sowie die nachhaltige Produktion und umweltfreundliche Verpackung sind deshalb die zukunftsträchtigen Themen der Branche. Das führt dazu, dass Anlagen hohen Hygienestandards unterliegen und möglichst leicht und schnell zu reinigen sein sollten.

Die weiterverarbeitende Industrie nimmt großen Einfluss auf unsere Lebensmittel. Sie beeinflusst Produkte in verschiedenen Parametern, wie zum Beispiel von Geschmack, Struktur oder Geruch. Auf dem Weg vom Feld auf unseren Teller ist die Verarbeitung der Rohstoffe der entscheidende Schritt, wenn es um die Qualität des Endproduktes geht und somit um die Zufriedenheit des Endkonsumenten. Durch die große Vielfalt der Produktpalette ist die Verarbeitung von Lebensmitteln sehr anspruchsvoll und unterliegt einer großen Herausforderung.

METZEN ist der Partner im industriellen Aus- und Neubau von Anlagen und unterstützt die Lebensmittelhersteller hierbei unter anderem mit Dosier-, Lager- und Fördereinrichtungen in höchster Qualität. Dazu gehören Spezialbänder, die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden müssen, wie zum Beispiel zum Kühlen, oder Gliederbändern, die einen produktschonenden Transport ermöglichen. Zu unserem Produktspektrum gehören ebenfalls Trommeln und Behälter für einzelne Schritte in der Produktionskette, beispielsweise für das Mischen von Zutaten. Die Mischzeiten in diesen hochpräzisen Trommeln kann zwischen wenigen Minuten bis 20 Minuten betragen. Dieses Verfahren wird speziell bei trockenen Zutaten mit verschiedenen Strukturen angewendet. Insbesondere sind unsere Engineers erfahren im Bau von hochmodernen Ölmühlen, Bioraffinerien oder Rohstoffaufbereitungen, die auch zum Ressourcenschutz beitragen. So sorgt METZEN durch seine Einrichtungen bei Lebensmittelherstellern, für einen hohen Qualitätsstandard in der Lebensmittelindustrie.

METZEN – Wenn´s drauf ankommt.

Stetigförderer in herausfordernden Anwendungen

In sehr vielen Industrien, wie beispielsweise Lebensmittelindustrie, Zementindustrie, Futtermittelindustrie besteht Bedarf  für Stetigförderer.  Dabei ist grundsätzlich zwischen dem Fördern von Schüttgut und Stückgut zu unterscheiden. Fördersysteme können verschiedene Formen haben, zum Beispiel Schneckenförderer, Rollenförderer, Becherwerke, Kettenförderer, Bänder oder Rutschen, jeweils auf die verschiedenen Ansprüche des Kunden angepasst.

Die Herausforderung hierbei ist, dass jedes Unternehmen andere Anforderungen, Eigenschaften des Fördergutes  und Randbedingungen für die Förderer hat.

Bei einigen Anwendungen genügen Standardaggregate, die in der Regel in größerer Stückzahl auf Basis eines Baukastens hergestellt werden, und damit kostengünstig sind. In sehr vielen Fällen ergeben sich jedoch besondere Anforderungen, die nicht mit Standardkomponenten abgedeckt werden können.Das kann vielfältige Gründe haben, wie z.B. Explosionsschutz (ATEX), beengte Platzverhältnisse, sensible oder schwierig zu transportierende Fördergüter, oder korrosive Güter. Darüber ergeben sich aus den Fertigungsprozessen des Kunden mitunter komplexe Produktströme, die durch mehrfach Ein- und Ausgänge, geneigte, extrem lange oder extrem kurze Förderelemente realisiert werden müssen.

In der gesamten Fördertechnik sind in der Regel Zusatzaggregate, wie Waagen, Lagersilos, Vorlagebehälter, Siebe, Ausschleusung, Probenahmen oder Ähnliches einzubringen. Hier ist METZEN Industries der ideale Partner, da er in der Lage ist Engineering, Fertigung, Einbindung von Fremdaggregaten und Montage in einer Hand durchzuführen.

Bereits jetzt sind Fördereinrichtungen für Stück- und Schüttgüter von METZEN Industries in diversen Unternehmen im Einsatz. Jede einzelne an die Ansprüche der jeweiligen Unternehmen angepasst und nach Maß angefertigt.

Becherwerk für Saatgut Innenansicht

Rollenförderer Skizzierung