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Interview mit Dr. Ralf Lüning: Gamechanger der Nahrungsmittelindustrie

Die Automation ist das große Schlagwort in der Intralogistik für die Nahrungsmittelbranche. Die steigende Nachfrage nach skalierbarer Produktionskapazität und Energieeffizienz bei immer strengeren Hygienevorschriften und Fachkräftemangelstellen viele Nahrungsmittelhersteller vor große Herausforderungen. Ein wachsendes Sortiment führt zu kleineren Batchgrößen und der Wunsch nach effizienten Reinigungszyklen, kurzen Transportwegen und Erhöhung der Anlagensicherheit sind in der Branche allgegenwärtig.

Welche Bedeutung automatisierte Lösungen in der Intralogistik, für eine schlanke Produktion von Nahrungsmitteln haben, erklärt METZEN’s Senior Engineer Dr. Ralf Lüning:

Lüning: Die Anforderungen an die Intralogistik in der Food-Produktion sind weitaus höher als in anderen Branchen. Die Effizienz des Materialflusses ist für diese Branche daher ein wichtiger Erfolgsfaktor während der gesamten Wertschöpfungskette. Speziell gilt dies für den Frische- und Tiefkühlbereich. Die konsequente Einhaltung der Kühlkette ist hier von absoluter Wichtigkeit und die nahtlose Anbindung des Lagers an die Produktion wird durch skalierbare Fördertechnik ermöglicht. So erreichen wir mit Hilfe kurzer Durchlaufzeiten ein optimales Produkthandling. Durch Automatisierung optimieren wir die Steuerung des gesamten Materialflusses innerhalb des Betriebes erheblich.

Warum sind besonders automatisierte Intralogistik-Lösungen so wichtig?

Lüning: Automatisierte Intralogistik ermöglicht eine schlanke Produktion. Dies betrifft auch die vor- und nachgelagerten Prozesse einer Produktion, die durch eine anforderungsgerechte Intralogistik verknüpft sind. Im Vordergrund steht die Effizienzsteigerung, die durch die Reduktion von Durchlaufzeiten erreicht wird. Automatisierte Systeme verkürzen die Transportwege und minimieren Wartezeiten. Durchgängige Prozesse und eine optimale Auslastung der Ressourcen steigern die Produktivität erheblich. Noch dazu tragen sie zur Energieeffizienz einer Anlage bei und reduzieren somit gleichzeitig Betriebskosten, wie die Nutzung von Ressourcen. Und sie tragen signifikant zur Lösung des Fachkräftemangels bei. Dazu müssen jedoch höchstes Fachwissen der Ingenieurstechnik und Kenntnisse von intelligenten Systemen perfekt ineinandergreifen und aufeinander abgestimmt sein. Das ist bei METZEN der Fall.

Wie können moderne intralogistische Konzepte für den klassischen Anlagenbau aussehen?

Lüning: Herkömmliche Fördertechnik ist dafür ausgelegt, große Mengen über einen langen Zeitraum zu fördern. Es ereilen uns jedoch vermehrt Anfragen, verschiedenartige Rohstoffe oder Produkte in der Anlage gleichzeitig zu befördern. Mit starren Strukturen lassen sich diese Herausforderungen nicht immer bewältigen. Durch intelligente automatisierte Abläufe kann das Zusammenspiel der einzelnen Elemente ein sich selbst organisierendes logistisches System entstehen.

Wie wird dabei der Informationsfluss zwischen den beteiligten Systemen gewährleistet?

Lüning: IT in Echtzeit spielt bei automatisierten Systemen eine entscheidende Rolle, da diese eine lückenlose und zeitkritische Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette erst ermöglicht. Ein reibungsloser Datenfluss ermöglicht höchste Effizienz und Flexibilität. Gepaart mit dem exzellenten Fachwissen in der Fördertechnik des METZEN Teams können wir durch automatisierte Lösungen schnelle Anpassung im Produktionsvorgang vornehmen und die Anlage zeitnah an veränderte Produktionsbedingungen und Produktportfolios anpassen.

Welche Vorteile hat die Automatisierung für die Qualitätssicherung?

Lüning: Automatisierte und intelligente Systeme punkten klar in der Transparenz: Jeder Schritt kann über den gesamten Produktionsprozess hinweg verfolgt werden, was die Rückverfolgbarkeit im Falle von Qualitätsproblemen erleichtert. Auch wird das Risiko von Kontaminationen durch geschlossene Transportsysteme minimiert.

Wir bedanken uns bei Dr. Ralf Lüning für das Interview.

Unser Team steht Ihnen für Ihre intralogistischen Herausforderungen stets zur Seite. Treten Sie mit uns in Kontakt.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN

 

Problemlösungen für Schütt- und Stückgut

Die SOLIDS Dortmund steht vor der Tür und scheint ein Licht auf das Thema Schütt- und Stückgüter. Die internationale Fachmesse auf der METZEN auf dem Stand 6-G05 als Austeller vor Ort ist, ist die perfekte Möglichkeit unsere vielfältige und branchenübergreifende Expertise in dem Bereich vorzustellen. Ob Futter- und Lebensmittelindustrie, Gießereitechnologie, Logistik und Lagerwesen, Chemische Industrie, Umwelttechnik oder Stahl: Fördertechniklösungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Produktionsanlagen. Sie tragen maßgeblich zur Effizienzsteigerung, Qualitätssicherung und Flexibilität und bieten einen enormen Mehrwert in der industriellen Produktion.

Besonders bei herausfordernden Gegebenheiten, ist die Lösungskompetenz unserer Senior Engineers gefragt. Denn: wir bauen keine standardisierten Förderbänder, sondern erarbeiten individuelle Lösungen, die auch in besonders schwierigen Situationen perfekt funktionieren. Die Kombination aus jahrzehntelanger Erfahrung und tiefgreifendem Fachwissen ermöglicht unseren Senior Engineers die exakten Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und deren wirtschaftlichen Ziele zu treffen, wenn nicht zu übertreffen. Unser Ideenreichtum reduziert Stillstandzeiten und die steigert die Produktivität. Durch intelligente Routenplanung verkürzen wir Transportwege, passen zusätzliche Fördereinrichtungen in engste räumliche Gegebenheiten ein und sparen somit Zeit und Ressourcen. Wir optimieren Produktionsflexibilität und passen unsere Fördertechniklösungen an unterschiedlichste Produktformen, -größen und -mengen an. In Situationen, in denen es vermeintlich keine Lösung gibt, finden wir sie.

METZEN unterstützt seine Kunden mit dem zukunftsweisenden Know-how und der langjährigen Erfahrung unseres gesamten Teams mit Rundum-Service aus einer Hand. Von der Beratung bis hin zur Planung über die Fertigung und Montage, sind unsere Förderlösungen innovativ und individuell auf den Kundenbedarf zugeschnittenen und wird den höchsten Qualitätsanforderungen gerecht.

Treffen Sie uns persönlich auf der SOLIDS am 9. und 10. Oktober. Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Besucherticket.

Unser Team freut sich auf Sie!

 

Wie Sie Ihren Marktanteil in der Futtermittelindustrie optimieren

Der deutsche Tierfuttermarkt ist gespalten. Während im Mischfuttermarkt für Kühe und Schweine ein Abwärtstrend herrscht und die Umsätze rückläufig sind, entwickelt sich die Heimtierfutterbranche trotz angespannter Wirtschaftslage weiterhin positiv.  Während das in der Landwirtschaft durch niedrigere Preise und kleinere Produktionsmengen begründet ist, ist der stärkere Umsatz in der Heimtierbranche im Wesentlichen durch die Inflation begründet.

Beiden Teilbranchen gemeinsam sind immense Kostensteigerungen von Energie, Rohstoffen und Logistik. Die damit verbundenen direkten Auswirkungen auf die Futtermittelpreise und den Umsatz führen zu erhöhtem Preis- und Wettbewerbsdruck der Hersteller. Dazu kommt der Ruf der Endkunden nach mehr Tierwohl, so sind Hersteller gezwungen höherwertige Produkte mit weniger Inhaltsstoffen anzubieten, was zur zunehmenden Komplexität in der Produktion führt. Um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, müssen Mischfutterproduzenten wie Heimtierfutterhersteller ihre Produktionsprozesse so wirtschaftlich wie möglich gestalten.

Energie- und Rohstoffpreise liegen nicht in unserer Hand, aber METZEN schafft mit über 60 Jahren Expertise im Aus- und Neubau Ihrer Futtermittelanlage die Voraussetzungen für effiziente, energie- und ressourcenschonende Produktion. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass die Anlagen zukunftsfähig sind, besonders im Hinblick auf deren Nachaltigkeit und Reduktion des CO2 Fußabdrucks. Als Partner unterstützen wir unsere Kunden in jeder Phase der Herstellung und garantieren hochwertige Ergebnisse mit exakten Rezepturmischungen, die gleichzeitig wirtschaftlich sind.

Ob Fördern, Dosieren, Verwiegen, Mischen oder Kühlen, unsere Senior Engineers, die ein tiefgreifendes Fachwissen im Bereich der Nahrungs- und Futtermittel besitzen, haben jederzeit einen ganzheitlichen Blick auf die Funktionalität Ihrer Anlage und schaffen Lösungen, die sich nicht nur perfekt einfügen, sondern auch die Gesamtanlage verbessern. Unser ganzheitlicher Ansatz bietet unseren Kunden Sicherheit und Simplifizierung zugleich. Wir beraten, projektieren, entwickeln und montieren alles aus einer Hand.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

‚Beratung ist die Basis für industrielle Lösungen‘

METZEN ist dafür bekannt, bedürfnisorientierte und beratungsintensive industrielle Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Heute sprechen wir mit Dietrich Wunn, Geschäftsführer der METZEN GmbH, der uns über die Entwicklung individueller Lösungen für industrielle Herausforderungen erzählen wird.

Herr Wunn, was sind die Kernkompetenzen von METZEN?

Dietrich Wunn: METZEN spezialisiert sich auf die Entwicklung und Realisierung maßgeschneiderter Lösungen für komplexe industrielle Herausforderungen. Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen, von der Umwelttechnik bis zur Energietechnik. Unsere Aufgaben sind oft beratungsintensiv und bedürfen eines tiefen Verständnisses der Branchen, technischen Anwendungen und Herausforderungen unserer Kunden.

Was macht METZEN einzigartig?

Dietrich Wunn: Wir zeichnen uns durch unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus. Wir nehmen uns die Zeit, die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden genau zu verstehen, und entwickeln dann eine passgenaue Lösung, die perfekt auf diese Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wie gehen Sie bei der Entwicklung einer individuellen Lösung vor?

Dietrich Wunn: Der Prozess beginnt mit einer gründlichen Analyse der Herausforderungen, denen sich unser Kunde gegenübersieht. Wir arbeiten dann eng mit dem Kunden zusammen, um eine Lösung zu entwickeln, die sowohl technisch als auch wirtschaftlich umsetzbar ist.

Welche Vorteile bieten Ihre Lösungen den Kunden?

Dietrich Wunn: Unsere Lösungen helfen unseren Kunden, ihre Prozesse zu optimieren, ihre Produktivität zu steigern und ihre Kosten zu senken. Darüber hinaus tragen sie zur Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Produkte unserer Kunden bei. Häufig auch in Situationen, wenn handeln dringlich ist.

Können Sie uns ein Beispiel für eine individuelle Lösung nennen, die Sie für einen Kunden entwickelt haben?

Dietrich Wunn: Wir haben kürzlich für einen Kunden eine Förderlösung entwickelt, mit der die Produktionszeit für ein Bauteil um 20% reduziert werden konnte.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Entwicklung individueller Lösungen?

Dietrich Wunn: Die größte Herausforderung ist es, die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden genau zu verstehen. Häufig ist es unter schwierigen Bedingungen, Havarien, Brände oder sonstige ungeplante Umstände, Zeit spielt eine wichtige Rolle und die Produktionsstillstände müssen reduziert oder verhindert werden. Und das bedeutet, viel Beratungsleistung. Genau zuhören, detailliert nachfragen, auch kritisch sein. Unsere Senior Engineers sind dafür ideal, sie bringen tiefgründiges und ganzheitliches Fachwissen mit, gepaart mit jahrelanger Erfahrung und übertragbaren Fähigkeiten und zeichnen sich durch entschlossene Umsetzung aus.

Wir bedanken uns bei Dietrich Wunn für das Gespräch.

 

 

METZEN lädt Sie zur SOLIDS Dortmund ein

METZEN wird am 8. und 9. Oktober bei der SOLIDS in Dortmund als Aussteller in Halle 6 am Stand G05 vor Ort sein und Innovationen und Leistungen in den Bereichen Fördertechnik und Kunststoffrecycling Fachbesuchern vorstellen. Wir laden Sie ein, sich kostenfrei über folgenden Link zu registrieren:

KOSTENFREIE BESUCHERREGISTRIERUNG

Dieses Jahr findet die SOLIDS zusammen mit der Fachmesse RECYCLING TECHNIK statt, eine für METZEN ideale Kombination, um unsere Expertise in den Bereichen Fördertechnik und Kunststoffrecycling zu präsentieren. Treffen Sie unser erfahrenes Team an unserem Stand und lernen Sie unsere maßgeschneiderten Komponenten und Dienstleistungen im Anlagen- und Maschinenbau in der Umwelttechnik, Fördertechnik, Hebetechnik und einer Vielzahl von Anwendungen kennen.

Die METZEN Fachexperten unterstützen Sie sowohl bei der Steigerung der Effizienz als auch im Management der wachsenden Prozesskomplexität Ihrer Anlagen.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam eine individuelle Lösung für die komplexen Herausforderungen Ihrer Anlage zu erarbeiten. Wir liefern Ihnen die bestmöglichen Ergebnisse – von der Analyse bis zur Umsetzung.

Besuchen Sie uns auf der Solids und melden Sie sich jetzt an!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Nahrungsmittel: Fördertechnik als Treiber des Wachstums

METZEN ist seit Jahrzehnten ein Pionier des Anlagenbaus für die Nahrungsmittelindustrie und unterstützt mit optimierten und individuellen Lösungen das schnelle Wachstum dieser Branche. Als drittgrößte deutsche Branche hat die Nahrungsmittelindustrie nicht nur große Erfolgsaussichten, sondern auch Herausforderungen zu meistern, um den Wachstumsanforderungen gerecht zu werden. Besonders herausfordernd für gesteigerte Produktionskapazität ist der Anlagenbau, allen voran die Fördertechnik. Aber zuerst ein paar Zahlen:

  • 83% der Lebensmittelhersteller legten eine Wachstumsrate von 10 – 20% in den Jahren 2021– 2023 hin. Trend steigend.
  • 82% der Unternehmen planen eine Investition in neue Förderlösungen, um die Produktion effizient steigern zu können.
  • 53% der Befragten sehen Wartung und Reinigung der Förderbänder als größte Herausforderung und planen hierfür Budgeterhöhungen, knapp gefolgt von Energieeffizienz und Materialbruch.

Bei der Auswahl neuer Förderlösungen stehen Wartung, Reinigung und Energieeffizienz ganz oben auf der Liste. Wartung und Reinigung sind Aspekte, die sich aus den hochregulierten Hygieneanforderungen ergeben und nicht optional sind. Für Unternehmen der Nahrungsmittelproduktion bedeutet jede Wartung und jede Reinigung eine Unterbrechung der Produktion und kostet Zeit und Geld. Heute ist es wichtiger denn je, sicherzustellen, dass Prozesse und Anlagen so optimiert sind, dass dieser Produktionsstillstand so gering wie möglich gehalten wird und die Prozesse so effizient wie möglich gestaltet werden. Wir, bei METZEN, haben ein tiefes Verständnis für diese Problematik und entwickeln zusammen mit unseren Kunden Förderlösungen, die einfach zu reinigen sind und bei denen der Wartungsaufwand durch unsere smarten Lösungen minimiert ist. Unsere Lösungen sind so projektiert, dass im Idealfall selbst bei regelmäßigen Wartungsarbeiten die Produktion nicht unterbrochen werden muss.

Die Energieeffizienz ist ein weiterer entscheidender Faktor bei der Konzeption neuer Förderanlagen. Dazu kommen immer neue Auflagen des Gesetzgebers, um schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden. Um eine unnötige Produktionskostensteigerung zu verhindern und gleichzeitig dem Umweltschutz gerecht zu werden, entwirft METZEN grundsätzlich die effizienteste und energiesparendste Lösung.

Ein konstantes Problem bei der Lebensmittelherstellung ist der Materialbruch, der bei herkömmlichen Förderlösungen bis zu 30% beträgt und damit erhebliche Kosten verursacht. Besonders bei Mehrfördersystemen, das heißt, wenn verschiedenartige Materialien das Fördersystem durchlaufen und nicht auf das individuelle Material angepasst sind, kann es zu bedeutenden Verlusten führen. Unsere erfahrenen Senior Engineers haben das Fachwissen und die Erfahrung, um diese Herausforderungen entgegenzuwirken. Sie vereinen ihr extensives Wissen aus der Nahrungsmittelindustrie mit Fachkenntnissen aus anderen Branchen, für die sie Förderlösungen entwickeln. So finden wir durch Kreativität und Ideenreichtum immer die beste Lösung für unsere Kunden.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Das Ausnahmeprojekt Überladesystem

Diesen Sommer wurde METZEN damit beauftragt eine Lösung für ein Zuckerrübenschnitzel Überladesystem für die Bitburger Biertreber GmbH, einem auf logistische Dienstleistungen von Brauereinebenprodukten spezialisierten Unternehmen, zu entwickeln, anschließend zu konstruieren, zu fertigen und zu montieren. Das Unternehmen wollte dadurch seine logistische Effizienz optimieren und seinen Kundenstamm erweitern. Bis dato konnten nur Kunden beliefert werden, die einen Radlader für Schlauchsilage vor Ort hatten. Es wurde eine Lösung benötigt, mit der man sowohl Betriebe ohne vorhandenen Radlader bedienen als auch ländliche Gegenden anfahren konnte. Darüber hinaus sollte es auf einen LKW passen, bei Normalgeschwindigkeit auf der Straße transportiert werden können und die Auslieferung von ca. 50 Tonnen Zuckerrübenschnetzel pro Stunde stemmen können. Der Zeitaufwand zum Erreichen der Einsatzposition sollte auf 15 Minuten minimiert werden. Aber: ein System, wie es sich der Kunde vorstellte, gab es nicht. Der perfekte Job für METZEN!

Die Lösung des METZEN Teams kam bei diesem Projekt durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und den Einsatz von vielfältigem Fachwissen aller am Projekt Beteiligten zustande.

Wir konzipierten ein System, dass eine mobile Förderanlage in Verbindung mit einer Schlauchsilage inkludierte und den Mengenanforderungen an die Auslieferung standhalten konnte. Diese kombinierte Option bot flexible Ablagemöglichkeiten, ein geschlossenes System ohne Kontaminationsgefahr und war für jede Betriebsgröße geeignet. Gleichzeitig stellte unsere Konstruktion gemeinsam mit der Fertigung sicher, dass die maximalen Abmaße der Straßenverkehrsordnung berücksichtigt wurden und eine sichere Fixierung für den Straßentransport (bis zu 80 km/h) gewährleistet werden konnte. Um das Überladesystem für den Straßentransport mittels LKW sicher zu machen, mussten die Aufnahmepunkte des LKWs genau für das System angepasst werden, was eine äußerst enge Toleranz für die Schweißtechniker des METZEN Teams bedeutete. Eine Meisterleistung, dass das Andocken gleich beim ersten Testlauf in Perfektion gelang. Durch den Einsatz von schwenk- und drehbaren Elementen wurde auch der geforderte Zeitaufwand zum Erreichen der Einsatzposition erreicht.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das METZEN Team hat mit seiner Innovationskraft für unseren Kunden eine vorher nie dagewesene Lösung erstellt, die es ermöglicht, zeit- und kosteneffizient den Radius seiner Dienstleistungen beträchtlich zu erweitern.

Dieses einzigartige Ausnahmeprojekt, bei dem METZEN Neuland betreten durfte, hat teamübergreifend die Experten von METZEN in Anspruch genommen und konnte nur durch hohe Eigeninitiative, Ideenreichtum und Umsetzungsstärke jedes Beteiligten umgesetzt werden.

Das Team der METZEN Senior Engineers konzipiert und fertigt hauptsächlich komplexe Anlagen im Bereich Umwelt, Energie und Nahrungsmittel. Von der Lösungsidee und der Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Installation bietet METZEN Lösungen für komplexe Herausforderungen.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Lebensmittelindustrie: Projekt Glaswenderstrecke

Hocheffiziente Fördertechnik für die Lebensmittelindustrie ist eins der Kerngeschäfte von METZEN. Unsere Experten kommen besonders dann zum Einsatz, wenn es um hochkomplexe Projekte geht, bei denen Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle spielt und ungewöhnliche Voraussetzungen zu berücksichtigen sind.

Ein Projekt, dass unserem Expertenteam ein Höchstmaß an Kreativität und Einfallsreichtum abverlangte, war unsere Glaswenderstrecke für Dessertgläschen, die wir für einen großen Lebensmittelproduzenten konzipiert und umgesetzt haben. Die Förderstrecke sollte sowohl die Reinigung als auch die Produktfüllung in einem zusammenhängenden System ermöglichen. Noch dazu auf engstem Raum.

Eine Besonderheit, die die Umsetzung technisch erschwerte, war, dass die fragilen Glasbehälter in drei verschiedenen Größen (Durchmesser und Höhe) gleichzeitig über zwei Wendestationen ohne Glasbruch und damit ohne Materialausfall, über die Glaswenderstrecke zu leiten.

Die Konzeption erforderte ein sorgfältiges Zusammenspiel verschiedener technischer Komponenten. Von der Glaszufuhr über das Staudruckmanagement bis hin zur korrekten Taktung und den eigentlichen Glaswendezonen mussten alle Aspekte genau aufeinander abgestimmt werden, um einen reibungslosen und effizienten Produktionsprozess sicherzustellen. Alle Komponenten wurden von METZEN eigens für dieses Projekt entworfen, da bei so vielen Anforderungen ein Zukauf von standardisierten Komponenten praktisch unmöglich war.

Die parallele Leitung der verschiedenen Glasbehälter bei der Glaszufuhr wurde mit Hilfe von Rundstählen, die nach innen und außen verstellbar waren und so alle Produktgrößen abdeckten, gewährleistet. In der speziell für dieses Szenario konzipierten Anrückstation wurden die Förderbänder für den ersten Wendeprozess maschinell angepackt und gewendet. Hierbei war eine kontinuierliche und stabile Zufuhr der Gläschen entscheidend, um Engpässe und Unterbrechungen im Produktionsprozess zu vermeiden. Eine zweite Wendestation war notwendig, damit die Gläschen auf dem gleichen Fördersystem befüllt werden konnten. 

Um einen reibungslosen Übergang der Gläschen in die Wendezonen zu ermöglichen, muss der entstehende Staudruck in der Förderstrecke beherrscht werden. Staudruck entsteht, wenn Gläschen zu dicht hintereinander positioniert sind und somit ein Blockieren oder Stauen in der Förderstrecke verursachen können. Um diesem Problem vorzubeugen, wurden Sensoren entlang der Förderstrecke eingesetzt, um den Abstand zwischen den Gläschen zu kontrollieren.

Im nächsten Schritt mussten die Gläschen wieder vereinzelt werden, um nach der Reinigung mit dem Produkt befüllt werden zu können. Hierfür musste der Antrieb des Fördersystems penibel berechnet werden, damit die ideale Taktung bei der Befüllung bestimmt werden konnte. Um den räumlichen Begrenzungen entgegenzuwirken, entwarfen die METZEN Experten ein Staustreckband in U-Form und lösten somit meisterhaft die Herausforderung alle Produktgrößen mit verschiedenen Radien entlangzuführen.

Technisches Know-How auf höchstem Niveau kombiniert mit moderner Sensortechnologie und präzisen Steuerungssystemen, spielten dabei eine Schlüsselrolle, um eine verlässliche und wirtschaftliche Produktionsleistung für den Kunden zu ermöglichen. Nach monatelanger Feinarbeit hatte die Glaswenderstrecke bei unserem Kunde Premiere und war ein voller Erfolg. Wir arbeiten bereits an einer zweiten Strecke. Glaswender 2.0.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Menschen bei METZEN – Nicole Sieberichs

Nicole Sieberichs, Senior Engineer im Bereich Fördertechnik, hat dieses Jahr ihre 20-jährige Betriebszugehörigkeit gefeiert. Angefangen hat Nicole als CAD Konstrukteurin und hat sich schnell zu einer Expertin der Fördertechnik entwickelt.

Was hält dich seit 20 Jahren bei METZEN?

Am Standort Erkelenz sind wir ein kleines und sehr familiäres Team, das sehr gut eingespielt ist. Dadurch, dass wir so viele Fähigkeiten zusammenbringen und so viele Jahre an Erfahrung teilen, die wir gemeinsam gesammelt haben, sind wir sozusagen eine Superhelden Einsatz Truppe. Auch sind die Projekte sehr vielfältig und anspruchsvoll. Da ich mit einigen Kunden schon seit vielen Jahren zusammenarbeite und mit den Voraussetzungen vertraut bin, weiß ich wobei es bei jedem Einzelnen ankommt. Ein Projekt mit höchster Kundenzufriedenheit abschließen zu können, hat für mich und METZEN oberste Priorität. Um diese zu erreichen, darf ich in meiner Position bei METZEN eigenverantwortlich agieren.

An wie vielen Projekten arbeitest du gleichzeitig?

Das kann man so pauschal nicht sagen, es kommt auf die Größe der Projekte an. Es gibt Projekte, an denen arbeitet man Monate. Dazwischen kommen die kleineren Projekte, die wir, je nach Schwierigkeitsgrad, sehr schnell umsetzen können.

Welches war dein bisher spannendstes Projekt?

Es gibt tatsächlich mehrere! Ein hochinteressantes Projekt war unsere Glaswenderstrecke für Dessertgläschen für einen Lebensmittelproduzenten. Hier haben wir die Förderstrecke und das Wendeverfahren automatisiert, was bei so fragilem Material wie Glas ziemlich schwierig ist. Hier mussten wir die Förderbänder so zusammenführen, dass die Gläschen gewendet und gereinigt werden können und der entstehende Staudruck kein Glas zerstört. Der Kunde war so überzeugt von unserer Technik, dass wir bereits an der optimierten Version einer 2. Linie arbeiten.

Ein weiteres Projekt der Extraklasse war die Umsetzung von vier großen Kühlschränken für die Süßwaren Industrie, bei dem mehr als 300m laufender Fördergurt involviert war. Neben dieser technischen Herausforderung musste wir eine engmaschige Kommunikation zwischen Kunde, Kälte- und Klimatechnik und dem Steuerungsbauer sicherstellen, um den Projekterfolg zu gewährleisten. Hier mussten wir viel Gehirnschmalz investieren, um die perfekte Lösung für den Kunden zu erarbeiten. Unser kollektiver Ideenreichtum hat dabei sehr geholfen. So haben wir auch das geschafft.

Im Moment arbeiten wir an einem aufwendigen Palettentransportsystem für einen sehr großen Lebensmittelhändler, hier sind wir gerade im Prototypstadium.

Bist du als Senior Engineer für Komplettumsetzung eines Projekts verantwortlich?

Selbstverständlich. Als Senior Engineer bin ich für den Gesamterfolg des Projektes verantwortlich, das beinhaltet den ganzen Projektablauf und endet mit der Kundenzufriedenheit. Unsere Kunden haben hohe Ansprüche und wissen, dass wir ihre Bedürfnisse und die Qualität unserer Arbeit sehr ernst nehmen.

Wir bedanken uns bei Nicole Sieberichs für das Interview!

Was Fördertechnik und Bassisten gemeinsam haben

Der Bassist einer Band ist nicht das Aushängeschild. Häufig übersehen, im Hintergrund und mit Sicherheit nicht mit Glanz und Gloria überschüttet. Und doch ist der Basspieler das zentrale Organ, dass den Gesang, das Schlagzeug und die Gitarre auf subtile Weise verbindet Ohne den Bass würden viele Hits und Melodien nicht funktionieren. Genauso ist es mit der Fördertechnik, eine von METZEN‘s Kernexpertisen. Unscheinbar kommt sie daher, oft als Komponente abgetan und doch, ohne exzellente Fördertechnik, wären hochmoderne Industrieanlagen nicht funktionsfähig.

Steine, Nahrungsmittel, Klärschlamm, Kunststoffpellets, Brennstoffe, es gibt kaum etwas, was in einer Anlage nicht von A nach B gebracht werden muss durch Förderanlagen oder auch Greifertechnik. Nehmen wir das Förderband als Beispiel: Förderband ist nicht gleich Förderband, es müssen sehr viele Details bedacht werden. Die Beschaffenheit der zu befördernden Materialien diktieren die Oberflächeneigenschaften des Förderbandes. Die Wahl des falschen Metalls kann sich verheerend auf das Endprodukt auswirken. Besonders bei Nahrungsmitteln muss das Förderband höchsten hygienischen Ansprüchen standhalten und leicht zu reinigen sein, um eine mögliche Kontamination des Nahrungsmittels zu verhindern. Taktung und Fördermenge sind weitere Herausforderungen, von der die Effizienz der Gesamtanlage und somit die Wirtschaftlichkeit für den Kunden abhängen. Bei Härtefällen wie etwa Klärschlamm muss ein gleichzeitiger Kühlungsprozess und Brandschutzmaßnahmen miteingebaut werden, um bei extrem hohen Temperaturen des Materials, Explosionen und Flammenaustritte zu verhindern.  Auch Waschlinien im Kunststoffrecycling haben ihre Tücken, da der Verschmutzungsgrad der Kunststoffpellets nicht einheitlich ist. Die Herstellung hochqualitativer Rezyklate setzt jedoch einen einheitlichen Reinheitsgrad voraus, und zwar ohne nennbaren Materialverlust.

Das Team der METZEN Experten vereint alle Fähigkeiten, die die perfekte Fördertechnik für eine Anlage benötigt. Es gibt kaum eine Herausforderung, die wir mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem Fachwissen nicht gemeistert haben. Von beengten Raumverhältnissen, über widrige Umgebungen bis hin zur Übernahme eines falschprojektierten Projekts, wir finden die geeignete und wirtschaftlichste Lösung für unsere Kunden. Wenn der Teufel im Detail liegt, sind wir Ihr Team.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.