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Nahrungsmittel: Fördertechnik als Treiber des Wachstums

METZEN ist seit Jahrzehnten ein Pionier des Anlagenbaus für die Nahrungsmittelindustrie und unterstützt mit optimierten und individuellen Lösungen das schnelle Wachstum dieser Branche. Als drittgrößte deutsche Branche hat die Nahrungsmittelindustrie nicht nur große Erfolgsaussichten, sondern auch Herausforderungen zu meistern, um den Wachstumsanforderungen gerecht zu werden. Besonders herausfordernd für gesteigerte Produktionskapazität ist der Anlagenbau, allen voran die Fördertechnik. Aber zuerst ein paar Zahlen:

  • 83% der Lebensmittelhersteller legten eine Wachstumsrate von 10 – 20% in den Jahren 2021– 2023 hin. Trend steigend.
  • 82% der Unternehmen planen eine Investition in neue Förderlösungen, um die Produktion effizient steigern zu können.
  • 53% der Befragten sehen Wartung und Reinigung der Förderbänder als größte Herausforderung und planen hierfür Budgeterhöhungen, knapp gefolgt von Energieeffizienz und Materialbruch.

Bei der Auswahl neuer Förderlösungen stehen Wartung, Reinigung und Energieeffizienz ganz oben auf der Liste. Wartung und Reinigung sind Aspekte, die sich aus den hochregulierten Hygieneanforderungen ergeben und nicht optional sind. Für Unternehmen der Nahrungsmittelproduktion bedeutet jede Wartung und jede Reinigung eine Unterbrechung der Produktion und kostet Zeit und Geld. Heute ist es wichtiger denn je, sicherzustellen, dass Prozesse und Anlagen so optimiert sind, dass dieser Produktionsstillstand so gering wie möglich gehalten wird und die Prozesse so effizient wie möglich gestaltet werden. Wir, bei METZEN, haben ein tiefes Verständnis für diese Problematik und entwickeln zusammen mit unseren Kunden Förderlösungen, die einfach zu reinigen sind und bei denen der Wartungsaufwand durch unsere smarten Lösungen minimiert ist. Unsere Lösungen sind so projektiert, dass im Idealfall selbst bei regelmäßigen Wartungsarbeiten die Produktion nicht unterbrochen werden muss.

Die Energieeffizienz ist ein weiterer entscheidender Faktor bei der Konzeption neuer Förderanlagen. Dazu kommen immer neue Auflagen des Gesetzgebers, um schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden. Um eine unnötige Produktionskostensteigerung zu verhindern und gleichzeitig dem Umweltschutz gerecht zu werden, entwirft METZEN grundsätzlich die effizienteste und energiesparendste Lösung.

Ein konstantes Problem bei der Lebensmittelherstellung ist der Materialbruch, der bei herkömmlichen Förderlösungen bis zu 30% beträgt und damit erhebliche Kosten verursacht. Besonders bei Mehrfördersystemen, das heißt, wenn verschiedenartige Materialien das Fördersystem durchlaufen und nicht auf das individuelle Material angepasst sind, kann es zu bedeutenden Verlusten führen. Unsere erfahrenen Senior Engineers haben das Fachwissen und die Erfahrung, um diese Herausforderungen entgegenzuwirken. Sie vereinen ihr extensives Wissen aus der Nahrungsmittelindustrie mit Fachkenntnissen aus anderen Branchen, für die sie Förderlösungen entwickeln. So finden wir durch Kreativität und Ideenreichtum immer die beste Lösung für unsere Kunden.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Das Ausnahmeprojekt Überladesystem

Diesen Sommer wurde METZEN damit beauftragt eine Lösung für ein Zuckerrübenschnitzel Überladesystem für die Bitburger Biertreber GmbH, einem auf logistische Dienstleistungen von Brauereinebenprodukten spezialisierten Unternehmen, zu entwickeln, anschließend zu konstruieren, zu fertigen und zu montieren. Das Unternehmen wollte dadurch seine logistische Effizienz optimieren und seinen Kundenstamm erweitern. Bis dato konnten nur Kunden beliefert werden, die einen Radlader für Schlauchsilage vor Ort hatten. Es wurde eine Lösung benötigt, mit der man sowohl Betriebe ohne vorhandenen Radlader bedienen als auch ländliche Gegenden anfahren konnte. Darüber hinaus sollte es auf einen LKW passen, bei Normalgeschwindigkeit auf der Straße transportiert werden können und die Auslieferung von ca. 50 Tonnen Zuckerrübenschnetzel pro Stunde stemmen können. Der Zeitaufwand zum Erreichen der Einsatzposition sollte auf 15 Minuten minimiert werden. Aber: ein System, wie es sich der Kunde vorstellte, gab es nicht. Der perfekte Job für METZEN!

Die Lösung des METZEN Teams kam bei diesem Projekt durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und den Einsatz von vielfältigem Fachwissen aller am Projekt Beteiligten zustande.

Wir konzipierten ein System, dass eine mobile Förderanlage in Verbindung mit einer Schlauchsilage inkludierte und den Mengenanforderungen an die Auslieferung standhalten konnte. Diese kombinierte Option bot flexible Ablagemöglichkeiten, ein geschlossenes System ohne Kontaminationsgefahr und war für jede Betriebsgröße geeignet. Gleichzeitig stellte unsere Konstruktion gemeinsam mit der Fertigung sicher, dass die maximalen Abmaße der Straßenverkehrsordnung berücksichtigt wurden und eine sichere Fixierung für den Straßentransport (bis zu 80 km/h) gewährleistet werden konnte. Um das Überladesystem für den Straßentransport mittels LKW sicher zu machen, mussten die Aufnahmepunkte des LKWs genau für das System angepasst werden, was eine äußerst enge Toleranz für die Schweißtechniker des METZEN Teams bedeutete. Eine Meisterleistung, dass das Andocken gleich beim ersten Testlauf in Perfektion gelang. Durch den Einsatz von schwenk- und drehbaren Elementen wurde auch der geforderte Zeitaufwand zum Erreichen der Einsatzposition erreicht.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das METZEN Team hat mit seiner Innovationskraft für unseren Kunden eine vorher nie dagewesene Lösung erstellt, die es ermöglicht, zeit- und kosteneffizient den Radius seiner Dienstleistungen beträchtlich zu erweitern.

Dieses einzigartige Ausnahmeprojekt, bei dem METZEN Neuland betreten durfte, hat teamübergreifend die Experten von METZEN in Anspruch genommen und konnte nur durch hohe Eigeninitiative, Ideenreichtum und Umsetzungsstärke jedes Beteiligten umgesetzt werden.

Das Team der METZEN Senior Engineers konzipiert und fertigt hauptsächlich komplexe Anlagen im Bereich Umwelt, Energie und Nahrungsmittel. Von der Lösungsidee und der Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Installation bietet METZEN Lösungen für komplexe Herausforderungen.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Lebensmittelindustrie: Projekt Glaswenderstrecke

Hocheffiziente Fördertechnik für die Lebensmittelindustrie ist eins der Kerngeschäfte von METZEN. Unsere Experten kommen besonders dann zum Einsatz, wenn es um hochkomplexe Projekte geht, bei denen Wirtschaftlichkeit eine entscheidende Rolle spielt und ungewöhnliche Voraussetzungen zu berücksichtigen sind.

Ein Projekt, dass unserem Expertenteam ein Höchstmaß an Kreativität und Einfallsreichtum abverlangte, war unsere Glaswenderstrecke für Dessertgläschen, die wir für einen großen Lebensmittelproduzenten konzipiert und umgesetzt haben. Die Förderstrecke sollte sowohl die Reinigung als auch die Produktfüllung in einem zusammenhängenden System ermöglichen. Noch dazu auf engstem Raum.

Eine Besonderheit, die die Umsetzung technisch erschwerte, war, dass die fragilen Glasbehälter in drei verschiedenen Größen (Durchmesser und Höhe) gleichzeitig über zwei Wendestationen ohne Glasbruch und damit ohne Materialausfall, über die Glaswenderstrecke zu leiten.

Die Konzeption erforderte ein sorgfältiges Zusammenspiel verschiedener technischer Komponenten. Von der Glaszufuhr über das Staudruckmanagement bis hin zur korrekten Taktung und den eigentlichen Glaswendezonen mussten alle Aspekte genau aufeinander abgestimmt werden, um einen reibungslosen und effizienten Produktionsprozess sicherzustellen. Alle Komponenten wurden von METZEN eigens für dieses Projekt entworfen, da bei so vielen Anforderungen ein Zukauf von standardisierten Komponenten praktisch unmöglich war.

Die parallele Leitung der verschiedenen Glasbehälter bei der Glaszufuhr wurde mit Hilfe von Rundstählen, die nach innen und außen verstellbar waren und so alle Produktgrößen abdeckten, gewährleistet. In der speziell für dieses Szenario konzipierten Anrückstation wurden die Förderbänder für den ersten Wendeprozess maschinell angepackt und gewendet. Hierbei war eine kontinuierliche und stabile Zufuhr der Gläschen entscheidend, um Engpässe und Unterbrechungen im Produktionsprozess zu vermeiden. Eine zweite Wendestation war notwendig, damit die Gläschen auf dem gleichen Fördersystem befüllt werden konnten. 

Um einen reibungslosen Übergang der Gläschen in die Wendezonen zu ermöglichen, muss der entstehende Staudruck in der Förderstrecke beherrscht werden. Staudruck entsteht, wenn Gläschen zu dicht hintereinander positioniert sind und somit ein Blockieren oder Stauen in der Förderstrecke verursachen können. Um diesem Problem vorzubeugen, wurden Sensoren entlang der Förderstrecke eingesetzt, um den Abstand zwischen den Gläschen zu kontrollieren.

Im nächsten Schritt mussten die Gläschen wieder vereinzelt werden, um nach der Reinigung mit dem Produkt befüllt werden zu können. Hierfür musste der Antrieb des Fördersystems penibel berechnet werden, damit die ideale Taktung bei der Befüllung bestimmt werden konnte. Um den räumlichen Begrenzungen entgegenzuwirken, entwarfen die METZEN Experten ein Staustreckband in U-Form und lösten somit meisterhaft die Herausforderung alle Produktgrößen mit verschiedenen Radien entlangzuführen.

Technisches Know-How auf höchstem Niveau kombiniert mit moderner Sensortechnologie und präzisen Steuerungssystemen, spielten dabei eine Schlüsselrolle, um eine verlässliche und wirtschaftliche Produktionsleistung für den Kunden zu ermöglichen. Nach monatelanger Feinarbeit hatte die Glaswenderstrecke bei unserem Kunde Premiere und war ein voller Erfolg. Wir arbeiten bereits an einer zweiten Strecke. Glaswender 2.0.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

Menschen bei METZEN – Nicole Sieberichs

Nicole Sieberichs, Senior Engineer im Bereich Fördertechnik, hat dieses Jahr ihre 20-jährige Betriebszugehörigkeit gefeiert. Angefangen hat Nicole als CAD Konstrukteurin und hat sich schnell zu einer Expertin der Fördertechnik entwickelt.

Was hält dich seit 20 Jahren bei METZEN?

Am Standort Erkelenz sind wir ein kleines und sehr familiäres Team, das sehr gut eingespielt ist. Dadurch, dass wir so viele Fähigkeiten zusammenbringen und so viele Jahre an Erfahrung teilen, die wir gemeinsam gesammelt haben, sind wir sozusagen eine Superhelden Einsatz Truppe. Auch sind die Projekte sehr vielfältig und anspruchsvoll. Da ich mit einigen Kunden schon seit vielen Jahren zusammenarbeite und mit den Voraussetzungen vertraut bin, weiß ich wobei es bei jedem Einzelnen ankommt. Ein Projekt mit höchster Kundenzufriedenheit abschließen zu können, hat für mich und METZEN oberste Priorität. Um diese zu erreichen, darf ich in meiner Position bei METZEN eigenverantwortlich agieren.

An wie vielen Projekten arbeitest du gleichzeitig?

Das kann man so pauschal nicht sagen, es kommt auf die Größe der Projekte an. Es gibt Projekte, an denen arbeitet man Monate. Dazwischen kommen die kleineren Projekte, die wir, je nach Schwierigkeitsgrad, sehr schnell umsetzen können.

Welches war dein bisher spannendstes Projekt?

Es gibt tatsächlich mehrere! Ein hochinteressantes Projekt war unsere Glaswenderstrecke für Dessertgläschen für einen Lebensmittelproduzenten. Hier haben wir die Förderstrecke und das Wendeverfahren automatisiert, was bei so fragilem Material wie Glas ziemlich schwierig ist. Hier mussten wir die Förderbänder so zusammenführen, dass die Gläschen gewendet und gereinigt werden können und der entstehende Staudruck kein Glas zerstört. Der Kunde war so überzeugt von unserer Technik, dass wir bereits an der optimierten Version einer 2. Linie arbeiten.

Ein weiteres Projekt der Extraklasse war die Umsetzung von vier großen Kühlschränken für die Süßwaren Industrie, bei dem mehr als 300m laufender Fördergurt involviert war. Neben dieser technischen Herausforderung musste wir eine engmaschige Kommunikation zwischen Kunde, Kälte- und Klimatechnik und dem Steuerungsbauer sicherstellen, um den Projekterfolg zu gewährleisten. Hier mussten wir viel Gehirnschmalz investieren, um die perfekte Lösung für den Kunden zu erarbeiten. Unser kollektiver Ideenreichtum hat dabei sehr geholfen. So haben wir auch das geschafft.

Im Moment arbeiten wir an einem aufwendigen Palettentransportsystem für einen sehr großen Lebensmittelhändler, hier sind wir gerade im Prototypstadium.

Bist du als Senior Engineer für Komplettumsetzung eines Projekts verantwortlich?

Selbstverständlich. Als Senior Engineer bin ich für den Gesamterfolg des Projektes verantwortlich, das beinhaltet den ganzen Projektablauf und endet mit der Kundenzufriedenheit. Unsere Kunden haben hohe Ansprüche und wissen, dass wir ihre Bedürfnisse und die Qualität unserer Arbeit sehr ernst nehmen.

Wir bedanken uns bei Nicole Sieberichs für das Interview!

Was Fördertechnik und Bassisten gemeinsam haben

Der Bassist einer Band ist nicht das Aushängeschild. Häufig übersehen, im Hintergrund und mit Sicherheit nicht mit Glanz und Gloria überschüttet. Und doch ist der Basspieler das zentrale Organ, dass den Gesang, das Schlagzeug und die Gitarre auf subtile Weise verbindet Ohne den Bass würden viele Hits und Melodien nicht funktionieren. Genauso ist es mit der Fördertechnik, eine von METZEN‘s Kernexpertisen. Unscheinbar kommt sie daher, oft als Komponente abgetan und doch, ohne exzellente Fördertechnik, wären hochmoderne Industrieanlagen nicht funktionsfähig.

Steine, Nahrungsmittel, Klärschlamm, Kunststoffpellets, Brennstoffe, es gibt kaum etwas, was in einer Anlage nicht von A nach B gebracht werden muss durch Förderanlagen oder auch Greifertechnik. Nehmen wir das Förderband als Beispiel: Förderband ist nicht gleich Förderband, es müssen sehr viele Details bedacht werden. Die Beschaffenheit der zu befördernden Materialien diktieren die Oberflächeneigenschaften des Förderbandes. Die Wahl des falschen Metalls kann sich verheerend auf das Endprodukt auswirken. Besonders bei Nahrungsmitteln muss das Förderband höchsten hygienischen Ansprüchen standhalten und leicht zu reinigen sein, um eine mögliche Kontamination des Nahrungsmittels zu verhindern. Taktung und Fördermenge sind weitere Herausforderungen, von der die Effizienz der Gesamtanlage und somit die Wirtschaftlichkeit für den Kunden abhängen. Bei Härtefällen wie etwa Klärschlamm muss ein gleichzeitiger Kühlungsprozess und Brandschutzmaßnahmen miteingebaut werden, um bei extrem hohen Temperaturen des Materials, Explosionen und Flammenaustritte zu verhindern.  Auch Waschlinien im Kunststoffrecycling haben ihre Tücken, da der Verschmutzungsgrad der Kunststoffpellets nicht einheitlich ist. Die Herstellung hochqualitativer Rezyklate setzt jedoch einen einheitlichen Reinheitsgrad voraus, und zwar ohne nennbaren Materialverlust.

Das Team der METZEN Experten vereint alle Fähigkeiten, die die perfekte Fördertechnik für eine Anlage benötigt. Es gibt kaum eine Herausforderung, die wir mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem Fachwissen nicht gemeistert haben. Von beengten Raumverhältnissen, über widrige Umgebungen bis hin zur Übernahme eines falschprojektierten Projekts, wir finden die geeignete und wirtschaftlichste Lösung für unsere Kunden. Wenn der Teufel im Detail liegt, sind wir Ihr Team.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

Dietrich Wunn: Wir machen keinen Standard

Dietrich Wunn ist seit 15 Jahren Geschäftsführer bei der METZEN GmbH. Mit über dreißig Jahren Erfahrung, im industriellen Anlagenbau, ist er einer der anerkanntesten und angesehensten Experten. Dietrich Wunn’s Expertise erstreckt sich insbesondere in den Branchen Lebens- und Futtermittel. Dietrich Wunn ist dafür bekannt, dass er mit seinem Team Projekte unter schwierigsten räumlichen und zeitlichen Bedingungen sowie in anspruchsvollsten Situationen für seine Kunden realisiert.

Was macht die Lebens- und Futtermittelindustrie für Sie so interessant?

Diese Bereiche sind hochsensibel, da höchste Hygienestandards eingehalten müssen. Die kleinste Fehlkonstruktion kann verheerend für den Endverbraucher sein, da es zu Kontaminierung führen kann. Es ist auch eine sehr kompetitive Industrie, das heißt die Anlagen müssen so konzipiert sein, dass sie höchstprofitabel in ihrer Leistung sind. Die Anforderungen der neueren Zeit sind Energieeffizienz und nachhaltige Produktion. Im Zusammenspiel ist das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe in der Umsetzung, vor allem, sind Standardlösungen häufig nicht geeignet um die Ziele zu erreichen.

Für welche Firmen ist METZEN der ideale Partner?

Wer METZEN als Partner wählt, sucht Expertise außerhalb des gängigen Standards. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir nicht nach dem Baukastensystem arbeiten, sondern Anlagen, Teilanlagen und industrielle Systeme bei Bedarf als Sonderanfertigung projektieren, konstruieren, fertigen und montieren.

Was heißt das im Klartext?

Das bedeutet in der Realität, dass wir natürlich alle benötigten Teile einer Anlage bauen, aber uns auf Sonderbedingungen spezialisieren. Wenn beispielsweise ein Element, wie eine Förderschnecke 30cm schmaler werden muss und trotzdem seine Effizienz steigern soll, dann berücksichtigen wir auch das.

Bei METZEN arbeiten wir in kleinen, hochspezialisierten Teams mit äußerst erfahrenen Fachexperten. Unsere Arbeitsweise ist hier entscheidend anders als bei unseren Marktbegleitern. Bei METZEN gibt es weniger Schnittstellen zwischen den Abteilungen, das spart unseren Kunden Zeit und Geld und unsere Reaktionszeit ist dadurch viel kürzer.

Welche Vorteile ergeben sich für die Kunden??

Das Thema Schnittstellenreduktion ist nicht nur den Abteilungen zuzuschreiben, sondern den außergewöhnlichen Fachexpertisen unserer Teammitglieder. Unsere Senior Engineers können selbständig ein großes komplexes Projekt mit vielen verschiedenen Anforderungen abwickeln, dank ihrer vielfältigen Erfahrungen und Kenntnissen. Wir benötigen kein großes Team mit spezifischen Teilkenntnissen. Davon profitieren unsere Kunden: weniger Ansprechpartner, die Prozesse sind bedeutend weniger fehleranfällig, es gibt keine Missverständnisse und natürlich kurze Entscheidungswege. Anstatt viel Papier werden bei uns Ergebnisse produziert.

Können Sie ein Idealprojekt für METZEN nennen?

Davon gibt es sehr viele, die alle unterschiedlich sind. Generell arbeitet METZEN vor allem an hochanspruchsvollen Projekten, die ein Zusammenspiel von vielen Komponenten benötigen und die die Produktion effizienter, nachhaltiger, sicherer und produktiver macht. Es geht darum, für unsere Kunden das bestmögliche herauszuholen und die Profitabilität kurz und langfristig zu optimieren.

Wir bieten unseren Kunden dadurch Mehrwert. Hochqualitative Arbeit mit Liefergarantie, gepaart mit unserem lösungsorientierten und unbürokratischen Ansatz ist unser Erfolgsrezept und in der Konsequenz daraus auch das unserer Kunden.

Ungewöhnliche Umstände schrecken Sie also nicht ab?

Ja, das ist korrekt. Hier zeichnen wir uns besonders aus. Bei komplexen Aufgaben können wir unsere Lösungskompetenzen unter Beweis stellen und zeigen, dass wir für jedes Problem den passenden Ansatz ausarbeiten können. Ob räumliche Herausforderungen, zeitliche Beschränkungen, oder Sonderanpassungen, wir finden für alles die passende Lösung für unseren Kunden. Auch bei Notfalleinsätzen, wie etwa der Einbruch eines Getreidesilos oder einem Großbrand in einer Düngemittelfabrik, stemmt METZEN auch diese Situationen kurzfristig und verlässlich. Wir stellen sicher, dass unsere Kunden schnellstmöglich wieder auf die Beine kommen, die Produktion weitergehen kann und sie dadurch profitabel bleiben.

METZEN, wenn`s drauf ankommt.

 

METZEN Case Study: Ein Projekt mit Ecken und Kanten

Die sichere Beförderung und das industrielle Handling von bruchempfindlichen Steinen sind eine Aufgabe mit höchstem Komplexitätsgrad. Aus diesem Grund wurde das Expertenteam von METZEN beauftragt, eine Bandanlage mit Drehvorrichtung zum Handling und Transport von Feuerfeststeinen zu bauen, als Teil einer Hochdruck-Presse für Glaswannensteine. Die Zielvorgabe war die Erhöhung der Produktion bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung. Die Anlage wurde bei den Feuerfestwerken Wetro, einem Hersteller von Feuerfesterzeugnissen eingebaut.

Die sogenannten Glaswannensteine mit einer 2000 Tonnen Presse gepresst. Von der Presse aus sollten die Steine auf das Band ohne Beschädigung geschoben werden und bei Bedarf in einer Hub-Drehvorrichtung vor dem Weitertransport um 90 ° gedreht werden können.

Ein vielschichtiges Projekt mit sehr speziellen, hochkomplexen Anforderungen, die sowohl durch die Umgebung als auch durch das zu transportierende Material bestimmt wurden. Eine der großen Herausforderungen war, dass die sogenannten Grünlinge, die ungebrannten Steine, äußerst empfindlich sind. Übertrieben gesagt, brechen die Kanten fast schon ab, wenn man die Steine nur ansieht. Insofern mussten die Steine besonders schonend transportiert und gewendet werden, was in der Umsetzung bedeutet, dass das Fördersystem für besonders sanfte Übergänge und ruckartige Bewegungen konzipiert wurde. Noch dazu hatten die Steine sehr unterschiedliche Formate und eine Gewichtspanne von 24kg – 750kg.

Das Fördersystem sollte für den Abtransport der Grünlinge in der Höhe verfahren werden und in gewissen Fällen auch um 90° schwenkbar sein. Des Weiteren sollte man die Hub- und Drehvorrichtung auch auf einen geraden Transport umstellen können und die Abdeckung jeglicher Steinformate musste innerhalb dieses Systems ermöglicht werden. Blöcke von bis zu 750kg mussten schwenkbar sein, die kleinen Formate ab 24kg nicht. Da kein Kantenbruch entstehen durfte, wurden die Übergänge des Fördersystems ohne Höhendifferenz gestaltet. Hierzu wurde das vorhandene Höhenniveau von etwa 855mm überwunden, was bei der Gefahr des Kantenbruchs eine weitere Hürde darstellte. Gleichzeitig sollte die Zykluszeit der Beförderung für das 750kg Format drei Minuten nicht überschreiten. Die kleinen Formate sollten einen weitaus schnelleren Zyklus haben, was eine weitere Anforderung auf schwierigstem Level war.

Die Anlage selbst musste an die rauhe Umgebung angepasst werden und benötigte eine besonders robuste Bauweise, vor allem da die Anlagenteile nicht auf dem Boden befestigt werden konnten, sondern auf Schienen stehen musste, die für den Werkzeugwechsel der Pressen benötigt wurden. Des Weiteren musste ein Transport mittels Stapler und Krank ermöglicht werden. Um das zu schaffen, wurde auf der Baustelle alles feinausrichtet werden und gegen ein Verstellen gesichert werden, was bei dieser Gewichtsbelastung nur durch extreme Präzision erreicht werden konnte. Selbst das war nicht genug, da der Boden sehr uneben war. Also musste ein komplett neuausgerichtetes Förderband, das alle diese Zwecke erfüllen konnte, konzipiert und eingebaut werden. Die Sicherheitsanforderungen für den Bediener waren ebenfalls schwierig gestaltet. Alle diese Anforderungen zu vereinen, war eine Meisterleistung der Ingenieurstechnik und erforderten selbst im laufenden Projekt konstruktive Änderungen.

Auch nach Abschluss und Abnahme des Projekts waren die METZEN Experten wieder im Einsatz, da bei Inbetriebnahme der Anlage das Bedienkonzept geändert wurde. Unter größtem Zeitdruck schaffte es das METZEN Team ein neues Förderband zu konzipieren und punktgenau auszutauschen, da die Anlage schon für die Produktion eingeplant war.

Wir sind stolz, dieses Projekt, erfolgreich und zur vollen Kundenzufriedenheit zum Produktionseinsatz gebracht zu haben. Komplexe Anforderungen, empfindliche Materialien, widrige Umgebung und hoher Zeitdruck fordern nur unseren Sportsgeist heraus und spornen uns dazu an, uns mit ideenreichen Lösungsmöglichkeiten zu übertreffen.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

 

 

METZEN im Einsatz: Wenn’s drauf ankommt

Unser METZEN Leitspruch ‚Wenn’s drauf ankommt‘, wurde einmal wieder Realität. Kurz vor Weihnachten brach ein Getreidesilo bei einer Agrargenossenschaft, aus bisher ungeklärten Gründen, sprichwörtlich in sich zusammen. Durch den Einsturz wurde auch ein weiteres Silo stark beschädigt und führte zu einer freigesetzten Tonnage von ca. 2500 Tonnen Weizen und Gerste. Das Ausmaß der Zerstörung und des damit zusammenhängenden Schadens war unvorstellbar und ist nur den Bildern (siehe Fotogalerie) zu entnehmen.

METZEN, mit unserer langjährigen Expertise im Bau von Futtermittel- und Siloanlagen, ist seit Jahren der regelmäßige und verlässliche Partner dieser Agrargenossenschaft und verantwortet Wartungen und Reparaturen an allen Standorten. So wurden wir auch zu diesem Notfall sofort hinzugerufen und waren innerhalb von 30 Minuten vor Ort.

Das Beheben dieses Schadens ist eine Zusammenarbeit der Superlative. Gemeinsam mit dem damaligen Lieferanten der Silos, der Firma Franz Rurberg Mühlenbau, der Agrarvis als GU, der Firma Colonia Spezialfahrzeuge und der Firma Wertz als Kranverleiher, beheben wir aktuell den Havariefall. Unsere Fachexperten unterstützen die Demontagearbeiten in der Planung und Bewertung der Havariestelle. Das bedeutet sowohl die gemeinsame Demontage wie auch die Bewertung der Risiken und der Schwierigkeiten und sind mit einigen Monteuren in den Kran-Arbeitskörben und am Boden vor Ort.

Fünf große Kräne arbeiten gleichzeitig an der Unfallstelle, einer davon ist ein 650 Tonnen Kran, eine beindruckende Größe. Dieser Kran sichert das zum Teil eingestürzte Silo und hebt es im Demontageverlauf Stück für Stück ab, während zwei Kräne zum Demontieren und Herabheben der Fördertechnik und des Stahlbaus im Einsatz sind. Diese Maßnahmen waren notwendig, um zu verhindern, dass Redler, Laufwege und Elevatoren, die durch den Einsturz stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, unkontrolliert im weiteren Verlauf abstürzen und so weitere Teile der Siloanlage beschädigen. Bis zum Abschluss der Sicherheitsmaßnahmen war ein Arbeiten an der Einsturzstelle nicht möglich.

Vor Ort ist die Baustelle schon als die ‚kleine BAUMA‘ bekannt. Wir von METZEN liefern vollen Einsatz und eine unserer Hauptqualitäten ist unsere schnelle Reaktionszeit. Wir stellen Expertenteams zusammen und liefern Ergebnisse in jeder noch so brenzligen Situation.

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

HC Plastics GmbH läutet eine neue Ära des Kunststoffrecyclings ein

Am Standort Swisttal-Ollheim ist eins der modernsten Recyclingwerke Europas entstanden. Die HC Plastics GmbH ist ein Joint Venture der W. Classen GmbH & Co. KG, führender Hersteller von Laminatböden sowie PVC-freier, recyclingfähiger Kunststoffböden, und Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG, Betreiber eines Recyclingparks mit technischen Anlagen zur Rückgewinnung von Wertstoffen. Die Anlage wird zukünftig 15.000 Tonnen Kunststoffabfälle – hauptsächlich PP-Verpackungsfolie – pro Jahr aufbereiten, die unter anderem als Basis für die Produktion der PVC-freien, extrem robusten CERAMIN® Wand- und Bodenbeläge von Classen dienen.

Wir von METZEN sind stolz mit unserer Waschlinie zu diesem großartigen Projekt beigetragen zu haben und mit nachhaltigen und energieeffizienten Lösungen die Kreislaufwirtschaft zu unterstützen!

METZEN, wenn’s drauf ankommt.

METZEN Case Study: Leise rieselt der Tee

Jedes Jahr wird auf der Welt über 4 Millionen Tonnen Tee hergestellt, aber nur 0,5% der geernteten Blätter ist im oberen Segment der Spitzenqualität angesiedelt. Zur Herstellung von hochqualitativem Tee gehören auch die geeigneten Verarbeitungsmethoden und eine damit einhergehende Qualitätssicherung.

TeeGschwendner, der preisgekrönte deutsche Teehändler mit Sitz im rheinischen Meckenheim hat sich für die Herstellung hochqualitativer Teemischungen unsere Nahrungsmittelexperten von METZEN in Bitburg beauftragt. Das Ziel war die vorhandene Produktion im Bereich der Herstellung von orthodoxen Blatttees (Schwarz- und Grüntee) zu erweitern und zu erneuern. Dabei sollten verschiedene Teemischungen hergestellt, deren Homogenität verbessert und der Ablauf teilautomatisiert werden, um die Produktivität im Bereich des orthodoxen Blatttees zu steigern und die Qualität des Produktes weiter zu verbessern.

Die Lösung war die Installation einer Mischanlage mit horizontaler Mischtrommel inklusive Bühne und Transportsysteme. Entscheidend für eine präzise und homogene Mischung der Teesorten war die Ausrichtung der Mischtrommel, ermöglicht durch deren horizontale Stellung. Durch die Teilautomatisierung wurde ein effektiver Ablauf erreicht. Die Mischanlage wurde im Nachhaltigkeitsprinzip für eine besonders schonende Verarbeitung angelegt, da TeeGschwendner auf nachhaltige Herstellung wie auch auf eine lückenlose Qualitätssicherung allerhöchsten Wert legt.

Wie so eine Mischanlage entsteht, sehen Sie in der Bildergalerie, angefangen von der Anlieferung bis hin zur Inbetriebnahme: