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Schlagwort: GERWIN Silotechnik

Wie industrielle Partnerschaften unter Druck funktionieren – ein Gespräch mit Ramin Ghalibaf, CEO von METZEN Industries

Industrieunternehmen stehen heute unter hohem Zeit- und Anpassungsdruck. Produktionssysteme laufen mit hoher Auslastung, Lieferketten reagieren sensibel auf Unterbrechungen und selbst kurze Stillstände können erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.

Damit verändern sich auch die Anforderungen an industrielle Partner: Neben technischer Expertise zählen zunehmend Reaktionsfähigkeit, operative Verlässlichkeit und die Fähigkeit, auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

Gerade im Anlagenbau wird Verfügbarkeit dadurch immer stärker zu einem strategischen Faktor für Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

Vor diesem Hintergrund sprechen wir mit Ramin Ghalibaf, CEO von METZEN Industries, über die Realität industrieller Projekte unter Druck, über Kultur als Leistungsfaktor – und darüber, weshalb Kundennähe in anspruchsvollen Industrieumfeldern häufig unterschätzt wird.

„Kritische Situationen machen Unterschiede sichtbar.“

Frage: Herr Ghalibaf, woran erkennen Kunden heute den Unterschied zwischen Industriepartnern?

Ramin Ghalibaf: Selten im Regelbetrieb. Unterschiede werden sichtbar, wenn Rahmenbedingungen instabil werden oder Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden müssen.

Das können kurzfristige technische Änderungen sein, Lieferengpässe, ungeplante Anlagenstillstände oder Projekte mit hohem Termin- und Kostendruck.

Gerade bei industriellen Produktionsanlagen entsteht dann sofort wirtschaftlicher Druck. Jede zusätzliche Stunde Stillstand wirkt sich unmittelbar auf Produktionsmengen, Lieferfähigkeit und Kosten aus.

In solchen Situationen zählt weniger die Präsentation als die operative Reaktionsfähigkeit: Wer ist erreichbar? Wer kann technische Entscheidungen schnell bewerten? Wer versteht die Auswirkungen auf den laufenden Betrieb? Wer übernimmt Verantwortung, auch wenn Informationen unvollständig sind?

Industrieunternehmen beobachten sehr genau, wie Partner in diesen Phasen agieren.

Nähe als operativer Faktor

Frage: Kundennähe wird häufig kommunikativ verwendet. Was bedeutet sie in der Praxis?

Ramin Ghalibaf: Vor allem Verständnis für die Realität des Kunden.

Viele Entscheidungen im Anlagenbau entstehen nicht isoliert im Engineering, sondern unter wirtschaftlichen, zeitlichen und produktionstechnischen Randbedingungen. Häufig laufen Anlagen unter hoher Auslastung, Stillstandfenster sind eng getaktet und technische Eingriffe müssen parallel zum operativen Betrieb geplant werden.

Wer diese Zusammenhänge nicht versteht, liefert zwar möglicherweise formal korrekte Lösungen, aber nicht zwingend belastbare Lösungen.

Nähe bedeutet deshalb für uns kurze Wege, direkte Kommunikation und Ansprechpartner mit technischem Verständnis. Menschen, die nicht nur beraten, sondern industrielle Realität kennen und Verantwortung bis in die Umsetzung übernehmen. Gerade in anspruchsvollen Projekten reduziert die Reibungsverluste erheblich und erhöht die Stabilität in der Umsetzung.

Verfügbarkeit entsteht nicht erst im Betrieb

Frage: Anlagenverfügbarkeit wird häufig mit Service und Instandhaltung verbunden. Greift das zu kurz?

Ramin Ghalibaf: Aus unserer Sicht ja.

Die spätere Verfügbarkeit industrieller Anlagen wird bereits in frühen Projektphasen beeinflusst – beispielsweise durch technische Auslegung, Zugänglichkeit, Wartungskonzepte, Fertigungsqualität oder die Integration neuer Komponenten in bestehende Systeme.

Viele Probleme entstehen nicht erst im Anlagenbetrieb, sondern durch fehlende Abstimmung zwischen Engineering, Fertigung und den operativen Rahmenbedingungen vor Ort.

Deshalb ist es wichtig, Projekte nicht isoliert in einzelnen Funktionen zu betrachten. Anlagenbau bedeutet immer auch, die Auswirkungen technischer Entscheidungen auf den späteren Betrieb mitzudenken.

Erfahrung reduziert Komplexität

Frage: Welche Rolle spielt Erfahrung in einem Umfeld, das sich technologisch permanent verändert?

Ramin Ghalibaf: Eine große Rolle – allerdings nicht im Sinne von Routine.

Erfahrung hilft vor allem dabei, Komplexität schneller einzuordnen. Viele kritische Situationen ähneln sich strukturell, auch wenn die technischen Details unterschiedlich sind. Teams mit industrieller Erfahrung erkennen Risiken früher, priorisieren anders und treffen Entscheidungen häufig pragmatischer.

Das wird insbesondere dann relevant, wenn Zeit fehlt oder wenn Produktionsstillstände vermieden werden müssen.

Gleichzeitig reicht Erfahrung allein nicht aus. Entscheidend ist die Kombination aus technischem Know-how, Umsetzungsfähigkeit und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Kultur als Leistungsfaktor

Frage: Sie sprechen intern häufig über Kultur. Warum hat das in einem industriellen Umfeld eine so hohe Bedeutung?

Ramin Ghalibaf: Weil Kultur direkten Einfluss auf Entscheidungen hat.

Unter Druck zeigt sich sehr schnell, wie Organisationen tatsächlich funktionieren: Werden Probleme offen adressiert? Werden Entscheidungen eskaliert oder gelöst? Arbeiten Bereiche gegeneinander oder miteinander?

Gerade in Projekten mit hoher technischer und operativer Komplexität wirken sich solche Faktoren unmittelbar auf Umsetzungsqualität, Entscheidungsgeschwindigkeit und letztlich auf die Stabilität und Verfügbarkeit industrieller Anlagen aus.

Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit unserem Kodex und den daraus abgeleiteten Verhaltensprinzipien. Dabei geht es weniger um abstrakte Werte als um konkrete Zusammenarbeit im Alltag.

Für Mitarbeitende bedeutet das beispielsweise, Verantwortung nicht weiterzureichen, sondern Themen aktiv zu bearbeiten. Für Führungskräfte bedeutet es, Orientierung zu geben und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.

Solche Aspekte wirken operativ stärker, als viele Unternehmen annehmen.

Der Auswahlprozess als kultureller Filter

Frage: METZEN investiert vergleichsweise viel Zeit in die Auswahl neuer Mitarbeitender. Warum ist Ihnen dieser Prozess so wichtig?

Ramin Ghalibaf: Weil technische Qualifikation allein selten ausreicht.

Unsere Projekte erfordern häufig Zusammenarbeit unter hoher Dynamik und engem Zeitrahmen. Anlagenstillstände, Umbauten oder Modernisierungen lassen sich oft nur innerhalb kurzer Zeitfenster umsetzen. Dafür braucht es Menschen, die strukturiert arbeiten, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig teamfähig bleiben.

Der Einstellungsprozess dient deshalb nicht nur der fachlichen Bewertung. Beide Seiten lernen sich intensiv kennen – fachlich, persönlich und kulturell.

Das reduziert spätere Reibungsverluste deutlich.

Führung in operativen Organisationen

Frage: Welche Anforderungen ergeben sich daraus für Führungskräfte?

Ramin Ghalibaf: Führung wird in industriellen Organisationen häufig unterschätzt.

In operativ anspruchsvollen Umfeldern beeinflussen Führungskräfte direkt die Geschwindigkeit, Transparenz und Qualität von Entscheidungen. Besonders in kritischen Situationen orientieren sich Teams stark am Verhalten ihrer Führung.

Deshalb erwarten wir keine reine Verwaltungsfunktion. Führung bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen, Klarheit zu schaffen und Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Das gilt unabhängig von Hierarchien.

„Industrie bleibt ein Menschengeschäft.“

Frage: Trotz Digitalisierung und Automatisierung?

Ramin Ghalibaf: Gerade deshalb.

Technologie, Automatisierung und Systeme entwickeln sich rasant weiter. Gleichzeitig bleibt Industrie im Kern ein Verantwortungsgeschäft. Gerade unter Druck entscheidet sich, wie belastbar Zusammenarbeit wirklich ist. Deshalb entsteht Verfügbarkeit nicht allein durch Technik, sondern durch Menschen, Entscheidungen und Partner, die Verantwortung übernehmen, wenn es darauf ankommt.“

Industrieprojekte werden letztlich von Menschen umgesetzt. Das gilt auch im hochautomatisierten Anlagenbau. Deshalb spielen Haltung, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit weiterhin eine entscheidende Rolle – insbesondere dann, wenn Projekte nicht nach Plan verlaufen oder Produktionsverfügbarkeit unter Druck gerät.

In einem Markt, der zunehmend von Standardisierung und Kostendruck geprägt ist, verschiebt sich die Differenzierung vieler Industrieunternehmen zunehmend in die operative Realität: Reaktionsfähigkeit, technische Belastbarkeit, kulturelle Stabilität und die Fähigkeit, auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

Gerade im industriellen Anlagenbau zeigt sich dabei, dass Verfügbarkeit nicht ausschließlich eine technische Größe ist. Sie ist ebenso das Ergebnis von Zusammenarbeit, Entscheidungsqualität und operativer Verlässlichkeit.

Wir bedanken uns bei Herr Ghalibaf für das Gespräch.

Effiziente Schiffsbeladung unter anspruchsvollen Hafenbedingungen

In modernen Hafenanlagen entscheidet die Effizienz jedes Prozessschritts über Wirtschaftlichkeit und Durchsatz. Schüttgüter müssen zuverlässig, flexibel und möglichst emissionsarm bewegt werden. Gleichzeitig stellen unterschiedliche Schiffstypen, wechselnde Wasserstände und enge Zeitfenster hohe Anforderungen an die Verladetechnik. Die weitspannende, teleskopierbare Schiffsbeladungsanlage verbindet die landseitige Materialaufbereitung direkt mit dem Seetransport. Sie sorgt für eine präzise und gleichmäßige Beschickung der Laderäume und ermöglicht einen effizienten, flexiblen Verladeprozess.

Flexible Verladung bei wechselnden Bedingungen

Unterschiedliche Frachtergrößen und schwankende Wasserstände erfordern Anlagen, die sich schnell anpassen lassen. Die teleskopierbare Konstruktion des Förderarms ermöglicht das variable Ausfahren und die Höhenverstellung des Auslegers. Dadurch kann der gesamte Laderaum präzise erreicht werden, ohne dass das Schiff während des Beladevorgangs mehrfach verholt werden muss. Das reduziert den logistischen Aufwand im Hafenbetrieb und verkürzt die Liegezeiten deutlich. Ein entscheidender Vorteil für einen wirtschaftlichen Materialumschlag.

Robuste Konstruktion für den Dauereinsatz

Hafenanlagen verlangen belastbare Technik. Wind, Witterung, Staub und Dauerbetrieb erfordern Konstruktionen, die dauerhaft zuverlässig arbeiten. Die robuste Gittermastkonstruktion der Schiffsbeladungsanlage ist speziell für diese Bedingungen ausgelegt. Die fahrbare Basis ermöglicht eine präzise Positionierung entlang des Piers und gewährleistet die optimale Ausrichtung zum Schiff. So bleibt die Anlage auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen leistungsfähig und betriebssicher.

Umweltbewusstes Materialhandling

Beim Umschlag von Schüttgütern entstehen häufig Staubemissionen, die Umwelt und Arbeitsumfeld belasten. Ein verstellbares Abwurfrohr am Ende des Förderarms reduziert diese gezielt, indem das Material kontrolliert und möglichst staubarm in die Laderäume eingebracht wird. Das sorgt für einen emissionsärmeren Verladeprozess bei hoher Prozesssicherheit.

Wartungsfreundlichkeit im Fokus

Effiziente Hafenlogistik erfordert nicht nur leistungsfähige Fördertechnik, sondern auch schnelle und sichere Wartungsprozesse. Integrierte Laufstege entlang der Hauptachsen gewährleisten einen direkten Zugang für Kontroll- und Wartungsarbeiten. Serviceeinsätze lassen sich dadurch effizient durchführen und Stillstandszeiten minimieren.

Präzise Technik für effiziente Hafenlogistik

Die teleskopierbare Schiffsbeladungsanlage vereint Flexibilität, robuste Konstruktion und emissionsarmes Materialhandling in einem durchgängigen System. Sie unterstützt Betreiber dabei, Verladeprozesse effizienter zu gestalten, Liegezeiten zu reduzieren und den Materialfluss bis zur Abfahrt des Schiffes zuverlässig sicherzustellen.

Eine leistungsstarke Lösung für die Anforderungen moderner Hafenlogistik.

„AI right“ statt „AI first“ – was der Zukunftstag von 2bAHEAD wirklich gezeigt hat

Die METZEN KI-Expertin Deborah Schwarze hat den Zukunftstag von 2bAHEAD in Leipzig besucht und zentrale Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Industry Models und autonome Agentensysteme analysiert. Die Veranstaltung zeigte, wie tiefgreifend sich industrielle Wertschöpfung in den kommenden Jahren verändern wird.

Im Fokus standen unter anderem Industry Models, Brain-Computer-Interfaces und der zunehmende Einsatz spezialisierter KI-Agenten. Ein inhaltlich dichter und inspirierender Tag.

Was Zukunftsforschung leisten kann – und was nicht

Bevor man die Inhalte der Zukunftsforschung bewertet, lohnt sich der Blick auf die Methode. Zukunftsforschung im Sinne von 2bAHEAD bedeutet keine Spekulation, sondern systematische Wahrscheinlichkeitsbewertung. Auf Basis von Gesprächen mit Ingenieuren, Softwareentwicklern und Visionären werden Entwicklungstheorien formuliert und auf ihre Wahrscheinlichkeit geprüft.

Vieles, was auf solchen Bühnen präsentiert wird, ist technologisch plausibel. Wann und wie schnell sich Technologien tatsächlich durchsetzen, folgt jedoch einem anderen Takt als Entwicklungen in Forschungslaboren oder Investorenerwartungen. Wer diesen Unterschied nicht berücksichtigt, verwechselt Roadmap mit Realität.

Der Reality Gap ist strukturell, nicht konjunkturell

Sven Gabor Janszky beschrieb einen „Reality Gap“: steigende Insolvenzen in klassischen Branchen bei gleichzeitig massivem Wachstum technologiegetriebener Unternehmen. Das wirkt zunächst wie ein bekanntes Narrativ, ist analytisch jedoch präziser, als es auf den ersten Blick erscheint.

Die These lautet nicht, dass der Abschwung konjunkturell bedingt ist und sich wieder ausgleicht. Die These lautet, dass sich die Schere strukturell weiter öffnet und beschleunigt. Der Unterschied entsteht nicht durch einzelne KI-Tools, sondern durch das Agentisieren ganzer Prozesse. Entscheidungs- und Ausführungslogik werden zunehmend an autonome KI-Systeme übergeben.

Wer diese Entwicklung als Pilotprojekt betrachtet, wird die Veränderung im Wettbewerb erst erkennen, wenn sie bereits Realität geworden ist.

Industry Models: Der unterschätzte geopolitische Faktor

Eine Entwicklung stand über den Veranstaltungstag hinaus besonders im Fokus: Industry Models.

Gemeint sind große, vortrainierte Branchenmodelle für Manufacturing, Finance, Medical oder E-Government mit tiefen sektorspezifischen Datenbeständen, die weit über klassische Generalmodelle hinausgehen. Janszky verwies dabei auf internationale Entwicklungen. Chinesische Akteure bauen solche Modelle bereits für Stadt- und Infrastrukturmanagement auf und lizenzieren sie aktiv. Amerikanische Plattformanbieter verfolgen ähnliche Ansätze unter anderen Begriffen.

Die wirtschaftliche Dimension liegt auf der Hand. Unternehmen, die sich frühzeitig an ein Industry Model anschließen, können erhebliche Produktivitäts- und Effektivitätsvorteile erzielen.

Weniger diskutiert wird die geopolitische Dimension. Wer das Modell kontrolliert, kontrolliert auch dessen Governance. Damit verbunden sind Fragen nach Datenhoheit, Entscheidungslogik und Zugangsrechten. Genau deshalb ist das keine abstrakte Technologiedebatte, sondern eine strategische Entscheidung für Unternehmen.

Das Klarna-Beispiel als ehrlichstes Argument des Tages

Der greifbarste Satz des Tages kam nicht aus einer Zukunftsvision, sondern aus einem konkreten Praxisbeispiel. Klarna hatte große Teile seines Kundenservices schnell mit KI automatisiert und musste feststellen, dass Effizienzgewinn und Qualitätsverlust Hand in Hand gingen. Das Vertrauen der Kunden litt spürbar.

Die Schlussfolgerung daraus lautete: „AI right“ schlägt „AI first“.

Das gilt auch für den Agenten-Ansatz. Janszky skizzierte Szenarien mit zehn bis fünfzehn spezialisierten Agents, die arbeitsteilig operieren. Technologisch ist dieser Ansatz überzeugend. Funktionieren kann er jedoch nur mit klarer Steuerung, definierten Qualitätssicherungsschleifen und menschlicher Überprüfung an den richtigen Stellen.

Geschwindigkeit ohne Kontrolle ist kein Vorteil, sondern ein operatives Risiko.

Backcasting: Methode überzeugt, Fundament fehlt oft

Zur Strategiebildung wurde die Backcasting-Methodik vorgestellt. Dabei wird zunächst ein konkretes Zukunftsbild für 2035 entwickelt und daraus rückwärts abgeleitet, welche Maßnahmen innerhalb der nächsten zwölf Monate notwendig sind.

Der Ansatz überzeugt methodisch, weil er Handlungslogik aus einem Zielbild heraus entwickelt statt aus bestehenden Gewohnheiten.

Der praktische Haken liegt jedoch im Fundament. Viele Unternehmen, die heute Zukunftsbilder formulieren, verfügen noch nicht über funktionierende KI-Governance, keine klare Datenstrategie und keine definierten Verantwortlichkeiten für KI-Entscheidungen.

Eine gute Methode braucht belastbare Strukturen. Ohne dieses Fundament bleibt das Zukunftsbild eine gut formulierte Präsentation.

Robotik: Technologie kommt, Takt ist langsamer

Auch die Robotik-Prognosen waren Teil des Zukunftstages. Zwei humanoide Roboter pro Haushalt in fünf bis zehn Jahren erscheinen technologisch durchaus folgerichtig, wenn man die Entwicklung bei Motorik, Sensorik und Sprachmodellen betrachtet.

Der tatsächliche Adoptionspfad dürfte dennoch langsamer verlaufen. Nicht weil die Technologie ausbleibt, sondern weil Infrastruktur, Regulierung, gesellschaftliche Akzeptanz und Kostenentwicklung eigenen Zeitplänen folgen.

Die technologische Richtung ist klar. Der zeitliche Rahmen bleibt deutlich komplexer.

Was bleibt

Die Schere zwischen Unternehmen, die KI strukturell integrieren, und Unternehmen, die noch in Pilotprojekten feststecken, wird zunehmend zum messbaren Wettbewerbsfaktor.

Die Antwort darauf ist nicht die perfekte Strategie.

Die Antwort ist der erste konkrete Schritt.

Was das für METZEN bedeutet

Manufacturing gehört zu den Kernsektoren, für die Industry Models gezielt entwickelt werden. Als Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau mit tiefer Branchenexpertise bewegt sich METZEN genau in diesem Umfeld.

Deshalb setzen wir uns aktiv mit diesen Entwicklungen auseinander. Mit einer klaren Digitalstrategie und dem Anspruch, Industry Models nicht als externes Phänomen zu betrachten, sondern als strategischen Hebel für unsere Branchen und Kunden.

Der beschriebene Reality Gap betrifft klassische Industrieunternehmen unmittelbar. METZEN hat mit der Arbeit unserer KI-Expertin bereits erste strukturelle Weichen gestellt. Nicht als isoliertes Pilotprojekt, sondern als langfristige Entwicklung mit konkretem Praxisbezug.

Genau das macht den Unterschied.

KI zwischen Fortschritt und Kontrollverlust – worauf es jetzt wirklich ankommt

Sehr geehrte Kunden,
liebe Kollegen,

die Diskussion rund um Künstliche Intelligenz ist derzeit geprägt von zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Auf der einen Seite steht der enorme Fortschritt: steigende Produktivität, neue Geschäftsmodelle, eine nie dagewesene Beschleunigung von Entscheidungs- und Innovationsprozessen. Stimmen wie Sam Altman beschreiben KI als die zentrale Schlüsseltechnologie unserer Zeit, als klaren Hebel für Wachstum, Effizienz und unternehmerische Transformation.

Auf der anderen Seite stehen deutlich kritischere Stimmen. Der Diskurs rund um Superintelligenz, wie ihn unter anderem Eliezer Yudkowsky und Nate Soares führen, zeichnet ein deutlich radikaleres Bild: Systeme, die nicht mehr vollständig verstanden werden, die sich nicht linear entwickeln und deren Verhalten sich zunehmend der Kontrolle entzieht. Die zugrunde liegende These ist ebenso einfach wie beunruhigend: Mit steigender Leistungsfähigkeit wächst nicht nur der Nutzen, sondern auch die Unvorhersehbarkeit. Systeme werden nicht mehr vollständig konstruiert, sondern in Teilen „trainiert“, mit Ergebnissen, die selbst für ihre Entwickler nicht mehr vollständig transparent sind.

Zwischen diesen beiden Polen, Fortschritt und Kontrollverlust, entsteht die eigentliche Herausforderung für Industrie und Mittelstand.

Denn im operativen Alltag stellt sich nicht die Frage nach technologischen Möglichkeiten.
Die entscheidende Frage lautet: Funktioniert es, zuverlässig, stabil und unter realen Bedingungen?

Für den Kunden zählt am Ende kein Konzept.
Kein Trend.
Keine Vision.

Ergebnis zählt.

Ob eine Anlage durchläuft.
Ob Prozesse stabil bleiben.
Ob Schnittstellen sauber funktionieren.
Ob Liefertermine gehalten werden.
Ob Risiken frühzeitig erkannt und beherrscht werden.

Und genau hier beginnt die eigentliche Komplexität.

Denn die Systeme, in denen wir uns heute bewegen, sind fundamental anders als noch vor wenigen Jahren. Sie sind vernetzt, datengetrieben, dynamisch und in Teilen nicht mehr vollständig transparent. Entscheidungen entstehen nicht mehr isoliert, sondern im Zusammenspiel von Software, Mechanik, Daten und operativen Prozessen.

Das bedeutet: Fehler entstehen nicht mehr linear.
Sie entstehen systemisch.

Kleine Abweichungen können große Auswirkungen haben.
Unerkannte Wechselwirkungen können Prozesse destabilisieren.
Und genau diese Effekte zeigen sich selten im Konzept, sondern im Betrieb.

Wenn es darauf ankommt.

Das sind die Momente, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Momente, in denen Anlagen unerwartet stehen.
Momente, in denen Prozesse kippen.
Momente, in denen Zeitdruck auf Komplexität trifft.
Momente, in denen schnelle Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden müssen.

In diesen Situationen hilft keine isolierte Technologie.
Und auch keine Standardlösung.

Was der Kunde hier braucht, ist vor allem eines: Sicherheit in der Umsetzung.

Die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen.
Die Fähigkeit, Risiken frühzeitig zu erkennen.
Die Fähigkeit, Systeme so zu gestalten, dass sie auch unter veränderten Bedingungen stabil funktionieren.

Genau hier verschiebt sich die Rolle von Engineering.

Es geht nicht mehr nur um Konstruktion.
Es geht um Integration.

Nicht mehr nur um einzelne Lösungen.
Sondern um das Zusammenspiel im Gesamtsystem.

Nicht mehr nur um technische Exzellenz.
Sondern um Verantwortung für das Ergebnis.

Und genau an diesem Punkt entsteht der entscheidende Unterschied.

Die Rolle des Integrators wird zum zentralen Erfolgsfaktor.

Ein Integrator denkt nicht in Komponenten, sondern in Zusammenhängen.
Er reduziert nicht Komplexität, sondern macht sie beherrschbar.
Er übernimmt Verantwortung, nicht nur für die Lösung, sondern für deren Wirkung im Betrieb.

Und genau hier positioniert sich METZEN.

Mit Senior Engineers, die nicht nur entwickeln, sondern einordnen.
Die nicht nur bauen, sondern verstehen.
Die nicht nur liefern, sondern Verantwortung übernehmen.

Für unsere Kunden bedeutet das konkret:

weniger Schnittstellen und damit geringere Fehleranfälligkeit, mehr Transparenz und Klarheit in komplexen Projekten, höhere Betriebssicherheit auch unter dynamischen Bedingungen, schnellere und fundierte Entscheidungen in kritischen Situationen und vor allem Verlässlichkeit in den Momenten, in denen sie wirklich gebraucht wird.

Denn am Ende entscheidet sich der Erfolg nicht auf dem Papier.

Er entscheidet sich im Betrieb.
Im Alltag.
Unter realen Bedingungen.

Wenn es darauf ankommt.

Die Zukunft der Industrie wird nicht allein durch die Leistungsfähigkeit von Technologie bestimmt.
Sondern durch die Fähigkeit, sie zu beherrschen.

Für den Kunden.
Für den Prozess.
Für das Ergebnis.

Und genau dafür steht METZEN.

Mit freundlichen Grüßen,
Lars Netzel

 

Unser Team auf der IFAT 2026: Wenn’s drauf ankommt.

Vom 4. bis 7. Mai sind wir auf der IFAT in München – der Messe für Umwelttechnik, Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie Wasserwirtschaft. Sie finden uns in Halle B4 | Stand 240.

Was Sie bei METZEN erwartet:
An unserem Stand geht es nicht um Standardlösungen, sondern um eine zentrale Frage:

Was passiert, wenn es wirklich darauf ankommt?

Wir zeigen Ihnen, wie wir Projekte umsetzen, wenn Anlagen weiterlaufen müssen, Zeitpläne keinen Spielraum lassen und technische Lösungen sich unter realen Bedingungen bewähren müssen. Genau in diesen Situationen liegt unsere Stärke.

Treffen Sie das METZEN Team vor Ort
Damit das gelingt, braucht es Erfahrung, technisches Verständnis und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen praxisnah umzusetzen. Auf der IFAT erwartet Sie ein Team von Fachexperten, das genau diese Perspektiven vereint und weiß, worauf es in kritischen Projektsituationen ankommt.

Andreas Groth, Geschäftsführer Kreislaufwirtschaft, METZEN

Andreas Groth bringt über 30 Jahre Erfahrung im internationalen Anlagenbau mit und begleitet Projekte von der Planung bis zur Optimierung bestehender Systeme. Im Austausch mit ihm profitieren Sie von Lösungen, die effizient, nachhaltig und technisch belastbar sind und sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Anforderungen erfüllen.

Philipp Portz, Senior Engineer Kreislaufwirtschaft, METZEN

Philipp Portz verbindet fundierte Konstruktionserfahrung mit langjähriger Projektleitung und bringt operative wie strategische Perspektiven in Projekte ein. Er unterstützt Sie besonders bei komplexen Anforderungen, die präzise, unter Zeitdruck und mit Fokus auf nachhaltige Lösungen umgesetzt werden müssen.

Thomas Schöck, Senior Engineer, METZEN

Thomas Schöck betreut komplexe Projekte in der Prozessindustrie und verbindet dabei Fertigungserfahrung mit technischer Projektabwicklung und strategischer Kundenentwicklung. Im Gespräch mit ihm profitieren Sie von Ansätzen, die Produktionsprozesse optimieren und zukunftsfähige Strukturen wirtschaftlich umsetzen.

Lars Hagen, Geschäftsführer Rohstoffe, Kröger Greifertechnik

Lars Hagen verantwortet die technische Weiterentwicklung der Greifertechnik und verbindet technisches Detailverständnis mit einem klaren Blick für Prozesse und Effizienz. Er unterstützt Sie bei Lösungen, die bestehende Systeme gezielt optimieren und sich langfristig im Einsatz bewähren.

Klaus Reichel, Senior Engineer, KRÖGER Greifertechnik

Klaus Reichel bringt umfassende Erfahrung aus Produktmanagement in der Hydraulik- und Greifertechnik mit. Sein Schwerpunkt liegt darauf, technische Anforderungen präzise zu analysieren, verständlich aufzubereiten und in wirtschaftlich tragfähige, praxisnahe Lösungen zu überführen.

 Matthias Then, Senior Engineer, METZEN Industrie Service

Matthias Then ist zentraler Ansprechpartner für die technische Projektabwicklung und begleitet Projekte von der Machbarkeitsprüfung bis zur Umsetzung. Im direkten Austausch profitieren Sie von seiner Stärke, technisches Verständnis mit strukturierter Planung zu verbinden und so eine wirtschaftliche und zuverlässige Umsetzung sicherzustellen.

Weitere Ansprechpartner vor Ort

Lars Netzel, Chief Sales Officer, METZEN Industries

Lars Netzel verantwortet die strategische Weiterentwicklung der Geschäftsbereiche. Mit seiner internationalen Erfahrung bringt er eine klare Perspektive auf Marktentwicklung, Kundenanforderungen und wirtschaftliche Lösungen ein.

Dr. Mark Herriger, Geschäftsführer, METZEN Industrie Service

Dr. Mark Herriger leitet das METZEN Fertigungszentrum und verfügt über umfassende Erfahrung in der Weiterentwicklung industrieller Prozesse. Kunden profitieren von seiner Expertise in hochpräziser Fertigung, Prozesssicherheit und nachhaltigen Produktionslösungen, insbesondere für anspruchsvolle Branchen.

Sven Lehmkuhl, Junior Sales Manager, KRÖGER Greifertechnik

Sven Lehmkuhl verbindet technisches Know-how mit Beratung und versteht es Kundenanforderungen präzise umzusetzen. Sein Anspruch ist eine lösungsorientierte Herangehensweise und praxisnahe Umsetzung komplexer Projekte.

Treffen Sie uns auf der IFAT 2026
Halle B4 | Stand 240
4.–7. Mai | München

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Lassen Sie uns gemeinsam über Ihre Herausforderungen und Projekte sprechen.

Wenn’s drauf ankommt. METZEN.

Führungskreis 2026: dauerhafte Agilität für unsere Kunden

Veränderung ist im industriellen Umfeld zur Konstante geworden. Für METZEN ist das der Ansporn, die eigene Entwicklung konsequent weiter voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund kam der erweiterte Führungskreis zum regelmäßigen Austausch zusammen, um Wandel bewusst als festen Bestandteil unserer Zukunft zu verankern.

Im Mittelpunkt stand der Schritt von der reaktiven Krisenbewältigung hin zu dauerhaft gelebter Agilität. Für unsere Kunden bedeutet das: Wir reagieren nicht nur auf Herausforderungen, sondern gestalten Strukturen, Prozesse und Lösungen so, dass sie auch unter unsicheren Rahmenbedingungen zuverlässig tragen.

Ein zentraler Baustein ist die weitere Diversifizierung unserer Branchenkompetenz. METZEN entwickelt individuelle End-to-End-Lifecycle-Lösungen – von der ersten Konzeptidee über Engineering und Umsetzung bis hin zu Service, Modernisierung und Optimierung im laufenden Betrieb. Dieser ganzheitliche Ansatz schafft Planungssicherheit und reduziert Schnittstellen.

Unverändert bleibt unser Anspruch: „Wenn’s drauf ankommt.“ Unsere Kunden stehen häufig vor komplexen technischen Aufgaben und ökonomischer Unsicherheit. Genau hier setzen wir mit ergebnisorientierten Lösungen an, die schnell Wirkung entfalten und langfristig Bestand haben.

Der Austausch dient dabei der gezielten Weichenstellung für Effizienz, Innovationskraft und konsequente Kundenorientierung.

METZEN richtet sich kontinuierlich an den Anforderungen eines dynamischen Marktes aus. Wir antizipieren Veränderungen, entwickeln unsere Kompetenzen weiter und bleiben so ein verlässlicher Partner mit technischer Exzellenz, wirtschaftlicher Weitsicht und klarer Umsetzungskraft.

Wenn’s drauf ankommt. METZEN.

Wenn 767 Kilometer Geschichte schreiben. Guinness-Weltrekord für den Viking Link. Mit Präzision und Schweißtechnik von METZEN.

 

Der Viking Link steht im Guinness Buch der Rekorde. Mit 767 Kilometern ist er offiziell der längste land- und unterseeische Hochspannungs-Gleichstrom-Interconnector der Welt. Diese Auszeichnung markiert einen Meilenstein der europäischen Energietechnik. Die Verbindung zwischen Großbritannien und Dänemark ermöglicht die Verteilung erneuerbarer Energie für über 1,4 Millionen Haushalte und steht für technische Präzision auf höchstem Niveau.

Zu diesem Weltrekord hat der METZEN Industrie Service am Standort Gochsheim beigetragen. Für die Konverterstationen fertigte METZEN Transformatorenabdeckungen sowie hochpräzise Aluminium-Schweißbaukomponenten. In enger Zusammenarbeit mit Siemens Energy entstanden Bauteile, die extremen Belastungen standhalten und langfristige Betriebssicherheit gewährleisten.

Der Mehrwert des Viking Link ist messbar. Stromflüsse können flexibel zwischen beiden Ländern gesteuert werden, Engpässe werden ausgeglichen und erneuerbare Energien effizient integriert. Besonders deutlich zeigt sich der Nutzen beim Management dänischer Windüberschüsse. Diese führten früher häufig zu Negativpreisen oder Netzbelastungen. Heute können sie präzise und wirtschaftlich nach Großbritannien exportiert werden. Das stabilisiert die Netze und erhöht die Effizienz des Strommarktes.

Der Interconnector stärkt die Versorgungssicherheit, unterstützt die Reduktion von CO₂-Emissionen und trägt zu stabileren Strompreisen bei. Der Guinness-Eintrag würdigt damit nicht nur die Länge des Projekts, sondern die technische Exzellenz, die es möglich gemacht hat.

Der Viking Link ist ein europäisches Leuchtturmprojekt. METZEN zeigt mit seiner Fertigungs- und Schweißkompetenz, wie industrielle Präzision entscheidend dazu beiträgt, dass aus technischer Vision ein Weltrekord wird.

Starker Materialfluss als Erfolgsfaktor im Anlagenbau

Die Gewinnung und Verarbeitung von Steinen, Erden und mineralischen Rohstoffen ist geprägt von hohen Durchsätzen, wechselnden Materialeigenschaften und steigenden Anforderungen an Umwelt- und Betriebssicherheit. Effizientes Material Handling ist dabei kein isolierter Prozessschritt, sondern ein zentraler Hebel für Wirtschaftlichkeit, Anlagenverfügbarkeit und Produktqualität.

METZEN entwickelt präzise und zuverlässige Material-Handling-Lösungen für reale Betriebsbedingungen. Der Fokus liegt auf stabilen Materialflüssen beim Fördern, Dosieren, Lagern und Verladen von Schüttgütern, exakt abgestimmt auf Material, Standort und Prozessziel.

Die GERWIN Silotechnik, eine Produktmarke von METZEN, ergänzt dieses Leistungsspektrum als spezialisierter Anbieter im Stahl- und Anlagenbau. GERWIN realisiert robust geplante Anlagenlösungen von einzelnen Komponenten bis zu kompletten Gesamtanlagen und bringt jahrzehntelange Erfahrung in anspruchsvolle Material-Handling-Aufgaben ein.

Material Handling im Anlagenbau – wenn Technik Prozesse trägt

Im Anlagenbau entscheidet nicht die Leistungsfähigkeit einzelner Maschinen über den Erfolg, sondern das Zusammenspiel aller Komponenten entlang des Materialflusses. Schwankende Durchsätze, Staubemissionen, Materialverluste oder begrenzte Platzverhältnisse bringen standardisierte Lösungen schnell an ihre Grenzen.

METZEN begegnet diesen Anforderungen mit ganzheitlichen Anlagenkonzepten. Mechanische und elektrische Konstruktion werden konsequent mit Prozess- und Anlagenplanung verzahnt. So entstehen Lösungen, die vom Vorbrecher bis zur Verladung präzise auf die jeweiligen Betriebsbedingungen abgestimmt sind. Belastbare Statik, transparente Planung und präzise Fertigung sichern stabile, wartungsarme und effiziente Materialflüsse.

Diese Herangehensweise zeigt sich beispielsweise bei der Integration moderner Sichtertechnologie in bestehende Anlagen. In einem Werk wurde ungesichteter Sand durch eine kompakte, emissionsarme Lösung erstmals marktfähig. Trotz begrenzter Platzverhältnisse konnten neue Absatzmärkte erschlossen und die Wirtschaftlichkeit des Standorts nachhaltig gesteigert werden.

Material Handling für Steine, Erden und Schüttgüter

Die Rohstoffindustrie stellt besondere Anforderungen an das Material Handling: abrasive Materialien, hohe Massenströme und Dauerbetrieb. METZEN realisiert hierfür robuste Förderanlagen, Silos, Dosier- und Abzugssysteme sowie leistungsfähige Verladelösungen für Kies- und Sandwerke, Aufbereitungsanlagen sowie Asphalt- und Transportbetonwerke.

Energieeffiziente Antriebe, langlebige Konstruktionen und durchdachte Entstaubungskonzepte sichern einen wirtschaftlichen Betrieb bei hoher Umweltverträglichkeit. Durch modulare Bauweisen lassen sich die Anlagen passgenau in bestehende Strukturen integrieren ohne Abstriche bei Leistung oder Sicherheit.

Planung, Konstruktion, Fertigung, Transport, Montage und Inbetriebnahme werden dabei gebündelt koordiniert. In Verbindung mit Engineering- und Servicekompetenz entstehen Anlagenlösungen, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg technisch präzise, wirtschaftlich tragfähig und zuverlässig bleiben.

Ein weiteres Beispiel für diese Systemkompetenz sind komplexe Dosier- und Förderaufgaben in Hydratanlagen. Hier realisierte GERWIN eine modular aufgebaute Lösung mit mehreren Silos, präziser Verwiegung und energieoptimiertem Materialfluss. Hohe Dosiergenauigkeit, Prozesssicherheit und messbare CO₂-Einsparungen unterstreichen den Beitrag eines durchdachten Material Handlings zur Effizienzsteigerung.

Material Handling mit Verantwortung gedacht

METZEN versteht Material Handling als integralen Bestandteil nachhaltiger Anlagenkonzepte. Robuste Konstruktion, energieeffiziente Technik und servicefreundliche Auslegung sichern langfristige Verfügbarkeit und hohe Performance – auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Mit Engineering-Kompetenz, eigener Fertigung und europaweit tätigen Montageteams begleitet METZEN seine Kunden strategisch und operativ von der ersten Idee bis weit über die Inbetriebnahme hinaus.

Sprechen Sie mit uns. Gemeinsam entwickeln wir Material-Handling-Lösungen, die Ihre Rohstoffprozesse wirtschaftlicher, sicherer und zukunftssicher machen.

Verabschiedung von Ralf Sand – Danke für acht Jahre herausragende Führung

Nach acht erfolgreichen Jahren als Geschäftsführer des METZEN Industrie Service in Gochsheim verabschieden wir Ralf Sand in seinen wohlverdienten Ruhestand. In seiner Zeit hat Ralf Sand das Unternehmen maßgeblich geprägt und zahlreiche beeindruckende Projekte begleitet, darunter die Zusammenarbeit mit Siemens Energy bei internationalen Großprojekten wie Viking Link und Attika Link.

Als Geschäftsführer hat er nicht nur strategische Weitsicht bewiesen, sondern auch stets seine Mitarbeitenden gestärkt, Vertrauen und Freiräume geschenkt, immer mit dem Ziel, gemeinsam Erfolg zu haben. Seine Philosophie war klar: Nur durch engagierte und motivierte Teams kann ein Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein.

Wir danken Ralf Sand für sein unermüdliches Engagement und die vielen Impulse, die er unserem Unternehmen gegeben hat. Sein Einsatz, sein Durchhaltevermögen und seine Wertschätzung für die Menschen bei METZEN werden uns auch weiterhin inspirieren.

Wir wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit, Freude und viele erfüllende Momente im Ruhestand.

Verantwortung zeigen. Menschlichkeit unterstützen.

Weltweite Krisen, Naturkatastrophen und humanitäre Notlagen treffen immer die Schwächsten zuerst. Wenn medizinische Versorgung fehlt, Zeit ein entscheidender Faktor ist und jede Entscheidung Leben retten kann, braucht es Organisationen, die unabhängig, professionell und mit größtem menschlichem Engagement handeln. Genau hier setzt die Arbeit von ÄRZTE OHNE GRENZEN an.

METZEN ist Partner-Unternehmen 2026 von ÄRZTE OHNE GRENZEN. Mit einer Spende unterstützen wir die weltweite medizinische Nothilfe der Organisation und leisten damit einen konkreten Beitrag zur Versorgung von Menschen in akuten Krisensituationen.

Vertrauen durch klare Werte

Die Partnerschaft mit ÄRZTE OHNE GRENZEN ist für METZEN Ausdruck eines klaren Selbstverständnisses. Als international tätiges Unternehmen tragen wir Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Partnern, unseren Mitarbeitenden und der Gesellschaft. Diese Verantwortung ist fest in unserem Unternehmenskodex verankert.

Fairness, Transparenz und verantwortungsvolles Verhalten bilden die Grundlage unseres Handelns. Dazu gehören unter anderem klare Standards im Umgang miteinander, Integrität in Geschäftsprozessen sowie Transparenz entlang der Lieferketten. Diese Werte sind nicht nur interne Leitlinien, sondern Maßstab für jede Partnerschaft, die METZEN eingeht.

Sorgfältig geprüft – bewusst engagiert

Im Vorfeld der Partnerschaft wurde METZEN gemäß den Spenden- und Compliance-Richtlinien von ÄRZTE OHNE GRENZEN überprüft. Diese sorgfältige Prüfung unterstreicht den hohen Anspruch der Organisation an ihre Partner und bestätigt zugleich, dass METZEN diesen Anforderungen gerecht wird.

Unsere Unterstützung erfolgt unabhängig von politischen Interessen oder wirtschaftlichen Zielsetzungen. Sie ist getragen von Mitgefühl, Respekt und dem gemeinsamen Ziel, dort zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird.

Medizinische Nothilfe weltweit

ÄRZTE OHNE GRENZEN leistet medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten sowie nach Naturkatastrophen – schnell, effizient und unbürokratisch. Die Organisation ist in mehr als 70 Ländern im Einsatz und behandelt Kranke und Verwundete, versorgt mangelernährte Kinder, stellt sauberes Trinkwasser bereit und schafft grundlegende sanitäre Infrastruktur. ÄRZTE OHNE GRENZEN hilft unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen.

Partnerschaft aus Überzeugung

Als Partner-Unternehmen 2026 stehen wir hinter dieser humanitären Mission. Für METZEN ist die Zusammenarbeit mit ÄRZTE OHNE GRENZEN ein Zeichen dafür, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammengehören.

Wir sind überzeugt: Nachhaltiges Handeln zeigt sich nicht nur in Produkten, Services und Prozessen, sondern auch darin, wie Unternehmen in herausfordernden Zeiten Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen.