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Neues Kapitel für METZEN – mehr Raum für Ideen, Austausch und Wachstum

METZEN entwickelt sich weiter – und mit dem neuen Bürostandort schlagen wir ein bedeutendes neues Kapitel auf: Inmitten der Hamburger Altstadt haben wir auf großzügiger Fläche ein Arbeitsumfeld geschaffen, das Raum für unsere Visionen, unsere Projekte und unser wachsendes Team bietet.

Die neue Fläche bietet nicht nur deutlich mehr Raum für unser wachsendes Team, sondern schafft auch die idealen Voraussetzungen für konzentriertes Arbeiten, inspirierenden Austausch und gelebte Zusammenarbeit. Mit dieser exklusiven Lage verbinden wir Tradition und Fortschritt – ein passendes Spiegelbild unserer Unternehmensphilosophie.

Das neue Büro steht sinnbildlich für das, was METZEN ausmacht: kontinuierliches Wachstum, ein starkes Miteinander und die Überzeugung, dass langfristiger Erfolg Raum braucht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Wir freuen uns auf viele neue Begegnungen, Ideen und Impulse – und natürlich darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Partnern, Kunden und Kolleg:innen weiterzugehen.

Zur Woche gegen Rassismus interviewten wir Ramin Ghalibaf, CEO METZEN Industries zum Thema Vorurteile und deren Auswirkungen auf Rassismus in der Unternehmenswelt

Wie definieren Sie die Werte Ihres Unternehmens im Hinblick auf Vorurteile und wie wirken sich diese auf Ihre Unternehmenskultur aus?

Bei METZEN ist es uns wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Respekt und Inklusion zentral sind. Wir erkennen an, dass jeder von uns Vorurteile hat, oft unbewusst, und dass diese Vorurteile, wenn sie nicht hinterfragt werden, zu diskriminierenden Einstellungen führen können – einschließlich Rassismus. Unser Ziel ist es, diese Befangenheiten aktiv zu reflektieren und uns ständig selbst zu hinterfragen. Diese Werte fließen in unsere tägliche Arbeit und prägen alles – von der Rekrutierung bis hin zur Zusammenarbeit und Führung. Durch offenen Dialog fördern wir eine Kultur des gegenseitigen Verständnisses, in der jeder Mensch, unabhängig von Hintergrund oder Herkunft, respektiert wird.

Was bedeutet für Sie persönlich der Umgang mit Vorurteilen, und welche Verantwortung sehen Sie als CEO in diesem Zusammenhang?

Vorurteile und ihre Auswirkungen auf Rassismus sind nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch ein Unternehmensproblem. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass jeder von uns unbewusste Vorurteile hat, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Als CEO sehe ich es als meine Verantwortung, Voreingenommenheit aktiv zu hinterfragen und dieses Bewusstsein in unserer Unternehmenskultur zu tragen, da der Umgang damit eine kontinuierliche Aufgabe ist. Unsere Führungskräfte müssen Vorbilder in der Reflexion dieser Themen sein, um eine Umgebung zu schaffen, die wirklich inklusiv ist. So entsteht die Basis, die zu unserer Unternehmensentwicklung beiträgt und uns zu den herausragenden Lösungen komplexer Probleme befähigt, die unsere Kunden von uns erwarten. Ohne Reflexion wäre das nicht möglich.

Welche Maßnahmen hat Ihr Unternehmen ergriffen, um eine Vorurteilsfreie Unternehmenskultur zu fördern?

Wir fördern eine Kultur der offenen Kommunikation, in der Vorurteile und Diskriminierung offen angesprochen und hinterfragt werden. Durch diesen Dialog über die Zusammenarbeit helfen wir unseren Mitarbeitenden, sich ihrer eigenen Bias bewusst zu werden und diese zu überwinden. Außerdem achten wir bei der Rekrutierung darauf, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven einzustellen, um ein vielfältiges und respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen.

Wie geht Ihr Unternehmen mit Vorfällen um, die durch Vorurteile entstehen und möglicherweise zu rassistischen Handlungen führen?

Unsere Teams wissen, dass Voreingenommenheit manchmal hilfreich sein kann, um Probleme schnell zu erkennen. Bei komplexen Aufgaben, wie sie bei uns häufig vorkommen, behindern sie jedoch die Entwicklung herausragender Lösungen. Deshalb ist es wichtig, Vorurteile kritisch zu hinterfragen, da sie sonst zu Ausgrenzung führen, wertvolle Talente verloren gehen und durchschnittliche Ergebnisse zur Folge haben können.

In unserem Unternehmen nehmen wir Vorfälle, die durch Vorurteile oder Rassismus entstehen, sehr ernst. Klare Richtlinien regeln den Umgang mit solchen Situationen – intern sowie gegenüber Kunden und Partnern. Wir setzen auf transparente Kommunikation und nachhaltige Lösungen. Rassismus hat keinen Platz bei uns. Wir sorgen dafür, dass alle Mitarbeitenden in einer respektvollen und sicheren Umgebung arbeiten können.

Wie berücksichtigen Sie die Werte Ihrer Partnerunternehmen im Hinblick auf den Umgang mit Vorurteilen und Rassismus?

Unsere Partnerschaften basieren auf gemeinsamen Werten wie Respekt, Diversität und einem klaren Umgang mit Vorurteilen. Wir legen großen Wert darauf, dass diese Werte nicht nur innerhalb unseres Unternehmens, sondern entlang der gesamten Lieferkette gelebt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Geschäftspartnern, die eine ähnliche Haltung teilen, schaffen wir eine integrative und respektvolle Arbeitsumgebung.

Wenn Vorurteile oder rassistische Äußerungen seitens Geschäftspartner oder Lieferanten auftreten, treten wir in einen respektvollen Dialog. Unser Ziel ist es, Missverständnisse aufzuklären und auf die Problematik hinzuweisen, ohne zu verurteilen. Gleichzeitig setzen wir klare Grenzen im Umgang mit Diskriminierung, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeitenden sich sicher und respektiert fühlen. Von unseren Geschäftspartnern erwarten wir die gleichen hohen Standards, die wir auch intern vertreten, um eine nachhaltige, respektvolle Zusammenarbeit zu fördern.

Welche langfristigen Ziele haben Sie sich gesetzt, um Vorurteile und Rassismus sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der Branche zu bekämpfen?
Wir setzen uns für eine langfristige Veränderung in der Unternehmenslandschaft ein. Unser Ziel ist es, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die nicht nur Diversität und Inklusion fördert, sondern auch die aktive Auseinandersetzung mit Vorurteilen und deren Auswirkungen. Wir hoffen, dass sich diese Werte nicht nur innerhalb von METZEN, sondern auch in der Gesellschaft und Unternehmen durchsetzen. Unsere langfristige Vision ist eine Gesellschaft, in der ein kritischer Umgang mit unseren Vorurteilen dazu führt, dass wir bessere Entscheidungen treffen, – sei es in der Führung, bei der Rekrutierung oder in der Kundenbeziehung. Wir möchten dazu beitragen, dass Unternehmen die Verantwortung übernehmen, sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen, um eine gerechtere und respektvollere Arbeitswelt zu schaffen.

Wir danken Ramin Ghalibaf für das Gespräch.

 

Internationaler Frauentag: Frauenpower bei METZEN

Zum Internationalen Tag der Frau, am 8. März, feiern wir die Errungenschaften von Frauen weltweit. In einer Branche, die noch immer vorwiegend von Männern geprägt ist, sind wir stolz darauf, neue Maßstäbe zu setzen: Im Jahr 2024 lag der Frauenanteil im Bereich der Konstruktion bei 15 % mit steigender Tendenz. Somit liegen wir deutlich über dem Branchendurchschnitt von 9%.

Gemeinsam neue Wege gehen

METZEN ist überzeugt, dass Talent, Kreativität und Innovationskraft unabhängig vom Geschlecht sind. Frauen bereichern unsere Teams nicht nur durch ihre fachliche Expertise, sondern auch durch neue Perspektiven und Ansätze, die unsere Arbeit auf das nächste Level heben.

Unser Engagement für Vielfalt

Wir glauben, dass Vielfalt der Schlüssel zu Innovation ist. Deshalb setzen wir uns aktiv dafür ein, Frauen für technische Berufe zu begeistern und langfristig in unserer Branche zu etablieren. Unsere Kolleginnen sind ein Beweis dafür, dass Frauen im Maschinen- und Anlagenbau eine Bereicherung sind – und wir sind stolz auf jede einzelne von ihnen!

Zukunft gestalten – gemeinsam

METZEN ist entschlossen, den Anteil an Frauen im Maschinen- und Anlagenbau weiter zu steigern und Barrieren abzubauen. Denn nur mit Vielfalt können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern und als Unternehmen nachhaltig wachsen.

Heute sagen wir Danke an all unsere Kolleginnen – für ihren Einsatz, ihre Kompetenz und ihren Willen, den Maschinen- und Anlagenbau zu verändern. Ihr seid nicht nur ein Teil von Metzen, sondern auch ein Vorbild für kommende Generationen!

 

METZEN leistet Beitrag zu humanitärer Hilfe

Hilfe leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird – ohne nach Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung der betroffenen Menschen zu fragen. Das sind ÄRZTE OHNE GRENZEN, eine weltweite Hilfsorganisation, die wir bei METZEN jedes Jahr mit einer Spende unterstützen. Wir sehen in ÄRZTE OHNE GRENZEN den geeigneten Partner, um Gutes zu tun und teilen deren Werte, die in unserem Unternehmenskodex verankert sind. Bedingungslose Menschlichkeit, Fairness, Toleranz und Diversität sind nur einige Beispiele, die die METZEN Kultur auszeichnen und die wir tagtäglich gemeinsam mit unseren Kunden und Mitarbeiter:innen leben.

ÄRZTE OHNE GRENZEN leistet weltweit Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten und nach Naturkatastrophen, schnell, effizient und unbürokratisch.

Die Ärzt:innen und Pflegekräfte, Hebammen und Logistiker:innen von ÄRZTE OHNE GRENZEN arbeiten in mehr als 70 Ländern. Sie behandeln kranke und verwundete Menschen, kümmern sich um mangelernährte Kinder und sorgen für sauberes Trinkwasser und Latrinen. Dazu möchten wir unseren Beitrag leisten.

Wir sind stolz, ein Partnerunternehmen von ÄRZTE OHNE GRENZEN zu sein.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Das Jahr 2024 ist fast vorüber und wir alle freuen uns über eine wohlverdiente Pause. Es war weltweit turbulentes, aber auch ein vielfach erfreuliches Jahr. Ein wegweisendes Zeichen mit positiver Symbolkraft war der Kohleausstieg des Vereinigten Königreichs, dessen Bedeutung für die Energiewende nicht zu unterschätzen ist. Noch dazu zeigte die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der diesjährigen EM, dass sie wieder auf höchstem Niveau mitspielen kann. Die Zeichen stehen auf Hoffnung.

Wir bei METZEN sind dankbar für ein erfreuliches Geschäftsjahr und blicken mit einem deutschlandweit gewachsenen Team voll Zuversicht positiv in die Zukunft und freuen uns auf neue Herausforderungen im nächsten Jahr.

Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeiter:innen, bei unseren Kunden und wünschen allen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Investitionen in Zukunftsbranchen trotz Konjunkturschwäche

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und für viele Unternehmen war es aus wirtschaftlicher Sicht ein durchwachsenes Jahr. Bei METZEN haben wir viele Anstrengungen unternommen und uns kontinuierlich weiterentwickelt, so dass wir wiederholt ein durchaus erfreuliches Geschäftsergebnis vorweisen können.

Unser Fokus in der jüngeren Vergangenheit lag und liegt auf der Erschließung von zukunftsträchtigen Märkten, in denen wir mit unseren Lösungen und branchenübergreifenden Kompetenzen einen wirklichen Mehrwert für Kunden bieten können und für deren Wirtschaftlichkeit den Unterschied machen. Durch die Gewinnung vieler neuer hochqualifizierter Kolleg:innen, stellen wir sicher, dass wir unsere ambitionierten Ziele erreichen, trotz schwacher Konjunkturprognosen.

Die Aussichten für die Branche der Umwelttechnik, in denen METZEN seit Jahrzehnten tätig ist und immer weitere Teilbranchen daraus bedient, wie beispielsweise mit hochwertigen Recyclinglösungen im Kunststoffrecycling, Klärschlammverbrennung und Wasserwirtschaft sind positiv.

Bis zum Jahr 2025 soll der globale Markt für Umwelttechnik Dienstleistungen auf 2.402 Milliarden $ wachsen. Allein in Deutschland erwirtschaftete die Branche 15 % des Bruttoinlandsprodukts – 2025 sollen es bereits 19 % sein. Derzeit arbeiten bereits 1,5 Millionen Menschen in verschiedenen Umwelttechnikbranchen. Im Jahr 2025 erwartet man ein Jobwachstum von 6,7 % im Jahresdurchschnitt.

Für den Industriestandort Deutschland kann die Bedeutung von Umwelttechnik und Ressourceneffizienz gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Querschnittsbranche der „Umwelttechnik und Ressourceneffizienz“ entwickelt sich mit besonderer Dynamik.

Auch im Bereich der Energietechnik sagen die Prognosen ein starkes Wachstum voraus, insbesondere bei der Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien. Mit Abstand am wichtigsten war hier die Windenergie – ein Drittel der inländischen Stromproduktion kam im ersten Halbjahr 2024 aus Windkraftanlagen. Offshore-Windanlagen haben sich in den vergangenen Jahren als sehr lukrativ bewiesen. Die einfache Installation sowie Betrieb, ermöglichen eine schnelle Ausweitung des Windenergie-Netzes. Vor allem die USA, Japan, Südkorea und Europa investieren in den Ausbau ihrer Offshore-Windanlagen. METZEN ist ein erfahrener Partner der Energiebranche, speziell im Bereich der (Offshore)- Windenergie und trägt bei nationalen, wie auch internationalen Großprojekten wie dem Viking-Link und dem Attika-Link zu dieser positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Laut dem Halbjahresbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) steigt der weltweite Strombedarf seit 2024 um jährlich 4%, Tendenz steigend. Ab 2025 soll erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Quellen stammen als aus Kohle. Dies wäre die höchste jährliche Wachstumsrate seit 2007. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werde laut IEA stark zunehmen. Lag ihr Anteil an der weltweiten Stromversorgung 2023 bei 30 Prozent, rechnet die Agentur für 2025 mit 35 Prozent. Damit werde sie erstmals die Stromerzeugung aus Kohle überholen und die Spitzenplatz erobern.

Umwelttechnik und Energietechnik sind nur zwei Branchenbeispiele, in denen METZEN wegweisende Lösungen entwickelt, mit denen die Zukunftsfähigkeit unserer Kunden sichergestellt wird. Unsere branchenübergreifende Fachkompetenz, unsere tiefgreifende Expertise und jahrzehntelange Erfahrung im Anlagenbau hilft Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen wirtschaftlich und ressourceneffizient zu operieren.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

METZEN Jahresversammlung 3.0

Unter dem Motto ‚Change und Führung‘ fand die jährlich stattfindende Jahresversammlung von METZEN in der schönen Villa Raab im hessischen Alsfeld statt. Die zweitägige Veranstaltung brachte fast 50 der führenden Köpfe der deutschlandweiten Standorte zusammen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der offiziellen Begrüßung von METZEN CEO Ramin Ghalibaf, hielt Unternehmenscoach Hannes Kern einen inspirierenden Impulsvortrag zum Thema ‚Leadership und Körpersprache‘, der auch den darauffolgenden interaktiven Workshop ‚Wir führen METZEN‘ begleitete. Hier wurden in mehreren Teams standortübergreifende Führungsthemen erarbeitet und die Ergebnisse gegenseitig präsentiert. Beendet wurde der Tag mit einem hervorragenden gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein in der hauseigenen Bar in lockerer und persönlicher Atmosphäre.

Das Programm des zweiten Tages wurde mit Präsentationen zur Geschäftsentwicklung von Nico Reimers (CFO), Ramin Ghalibaf (CEO) und Lars Netzel (CSO) eingeläutet. Einen Ausblick auf neue Projekte wurde vom zentralen Marketingteam präsentiert. In diesem Rahmen fand auch die persönliche Vorstellung neuer Mitarbeiter statt, die in diesem Jahr an Bord gekommen waren.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung durch den Impulsvortrag ‚Change und Selbstmotivation‘ durch Hannes Kern, der zum Abschluss ein Resümee der Arbeitsergebnisse vom Vortag präsentierte.

Ein besonderer Glanzpunkt der Veranstaltung war das Gruppenfoto auf der Außentreppe. Im dritten Anlauf haben wir es nach zwei verregneten Jahren zuvor, dieses Jahr wetterbedingt endlich geschafft!  

Unsere Jahresversammlung ist immer ein Highlight auf der METZEN Agenda: zwei Tage mit informativen und inspirierenden Vorträgen, Workshop und standortübergreifendem persönlichem Austausch, der zu einer Vielzahl an guten Ideen führt.

 

Wer hat Angst vorm Weißen Haus?

Die Würfel in den USA sind gefallen: Donald Trump ist wieder Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Wahlergebnis, das lange von der deutschen und europäischen Wirtschaft nicht für möglich gehalten wurde. Lange hat man sich in Berlin und Brüssel darauf ausgeruht, dass alles beim Alten bleiben würde. Die Wirtschaft hat sich in Sicherheit gewägt und sich unzureichend auf einen möglichen Wahlsieg der Republikaner und den daraus resultierenden möglichen Einschnitten vorbereitet.

Die vor der Wahl beschriebenen Szenarien für die deutsche Industrie sind allgemein bekannt. Besonders kritisch avisiert, die angekündigten Einfuhrzölle, die deutsche Exporte in die USA um 15 Prozent sinken lassen könnten. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts äußerten sich 44 Prozent der befragten Industrieunternehmen entsprechend besorgt. Positive Effekte erhoffen sich 5 Prozent. 51 Prozent erwarten keinen Unterschied.  Anpassungsmaßnahmen plant allerdings nur ein kleiner Anteil der rund 2.000 befragten Unternehmen. Und genau darin liegt die Problematik, denn auf Veränderungen muss jedes Unternehmen eingestellt sein, um nicht den Tatsachen ausgeliefert zu sein.

Bei METZEN sind wir durch mittel- und langfristige wirtschaftliche Szenario Planung und Marktbeobachtung sicher, dass wir die Herausforderungen, denen unsere Kunden gegenüberstehen, meistern werden. Als verlässlicher Partner stehen wir unseren Kunden mit Lösungsorientierung und Weitsicht zur Seite und führen sie auch in unsicheren Zeiten durch unsere fach- und branchenübergreifenden Kompetenzen zum wirtschaftlichen Erfolg. Wir sichern frühzeitig unsere Lieferketten ab, damit wir auch im Notfall operativ bleiben und jederzeit einen langfristigen Mehrwert bieten, der für unsere Kunden den entscheidenden Unterschied macht. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind Prozessoptimierung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit unerlässliche Bausteine zum langfristigen Erfolg.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

 

 

Cybersecurity als Priorität im Anlagenbau

Aktuell zeigt sich das Bundeskriminalamt angesichts der Häufung von Cyberangriffen alarmiert: Neben nationalen Angriffen haben sich insbesondere die Angriffe aus dem Ausland um 28% erhöht. Die Dunkelziffer ist noch höher, denn nur etwa jeder zehnte Angriff wird zur Anzeige gebracht. Die Folgen für betroffene Unternehmen sind ernst. Neben dem Verlust der Reputation drohen auch Schadensersatzklagen, welche die Firmen im Ernstfall in Existenznöte bringen kann.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Branchen, die in besonders hohem Maße durch Cyberattacken gefährdet ist. Bei den betroffenen Unternehmen entstehen dadurch Schäden in Milliardenhöhe. Tendenz steigend. Laut einer VDMA-Umfrage war 2022 und 2023 bereits jedes vierte Unternehmen einem signifikanten Cybersicherheitsvorfall ausgesetzt. Größere Risiken im Anlagenbau sind veralteten Systemen und Technologien geschuldet, die schwer zu sichern sind. Die zunehmende Vernetzung von Produktionsanlagen bietet Angreifern zusätzliche Angriffspunkte. Freunde des Homeoffice werden es nicht gern hören, jedoch birgt gerade der Remote-Zugriff auf Anlagen das Risiko, dass unbefugte Personen Zugriff auf sensible Daten erlangen.

Eine Verbesserung der Situation soll durch das Inkrafttreten der „NIS2“-Richtlinie (Network and Information Security Directive) erlangt werden. Ab Oktober 2024 müssen betroffene Unternehmen nun sicherstellen, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zuverlässig zur Verfügung zu stellen und den Schutz der Daten zu gewährleisten. Die neue EU-Richtlinie verpflichtet 18 systemkritische Sektoren dazu, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Meldepflichten einzuhalten.

Ein Großteil der Unternehmen, die im Maschinen- und Anlagenbau tätig sind, gehören allerdings nicht zu den besagten 18 Sektoren, die unter die NIS2-Richtlinie fallen. Auch METZEN nicht. Jedoch benötigen wir als Unternehmen nicht erst eine gesetzlich bindende Richtlinie, um Maßnahmen zu ergreifen, die uns und unsere Kunden vor Cyberangriffen schützen. Seit Jahren arbeitet das METZEN IT Team daran, die Sicherheitssysteme auf dem jeweils neusten Stand zu halten und stetig zu erweitern. Unser zentrales IT-Management kümmert sich um regelmäßige Updates aller IT-Komponenten. Darüber hinaus gibt es bei METZEN einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst für IT-Sicherheit. Eine hochmoderne Firewall, ein gutes Berechtigungsmanagement, funktionierende und regelmäßig getestete Back-Up Konzepte sind Teil unserer ganzheitlichen Cybersecurity-Strategie. Besonders sensible Daten werden verschlüsselt und sicher gespeichert, dass auch im Fall des Falles keine Datenverluste möglich sind. Durch Schulung unserer Mitarbeiter zu relevanten Themen im Cybersecurity-Bereich runden wir unsere Sicherheitsvorkehrungen ab.

Unser IT-Team steht unseren Senior Engineers und Konstrukteuren in Sachen Einsatzbereitschaft und Lösungsorientierung in nichts nach. Der Erfolg unserer Kunden steht für das gesamte METZEN Team an oberster Stelle. Wir setzen unsere gesammelten Kräfte, Kapazitäten und Expertisen dafür ein, dass sich unsere Kunden in jeder Hinsicht gut aufgehoben fühlen und die Vertraulichkeit ihrer Daten jederzeit gewährleistet ist.

Wenn’s drauf ankommt: METZEN.

Die erfolgreiche Wiedervereinigung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus

Heute, am 3. Oktober, feiert Deutschland seine Einheit. Die Wiedervereinigung Deutschlands war nicht nur historisch gesehen ein bedeutender Meilenstein, dessen Auswirkungen tiefgreifende Veränderungen in der Weltordnung nach sich zogen. Auch für die gesamtdeutsche Industrie, allen voran der Maschinen- und Anlagenbau, war dieses denkwürdige Datum, der Startschuss zu einer hochkomplexen Transformation, die die Industrienation Deutschland zu dem machte, was sie heute ist. Das ist vor allem dem ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau geschuldet, dessen bemerkenswerte Wandlung von Herausforderungen wie auch von bemerkenswerten Erfolgen geprägt war.

Die Umstellung von einer zentral geplanten Wirtschaft auf die vorherrschende marktwirtschaftliche Ordnung bedeutete die Zerschlagung großer Kombinate oder Privatisierung derer. Ein Großteil der Unternehmen musste sich neu orientieren oder gar neu erfinden, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen. Um wettbewerbsfähig zu sein, mussten Produktionsanlagen modernisiert und neue Technologien eingeführt werden.

Der daraus resultierende Strukturwandel begünstigte eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Unternehmen, die sich auf Nischenmärkte spezialisierten, sich zunehmend auf den internationalen Markt ausrichteten und ihre Produkte weltweit exportierten. Viele Unternehmen sind technologisch führend und exportieren ihre Produkte in die ganze Welt. Die Unternehmen haben sich den neuen Herausforderungen gestellt und sind zu einem wichtigen Bestandteil der deutschen Wirtschaft geworden. Innerdeutsche Partnerschaften von Unternehmen, die ihre Fähigkeiten vereinen, sind an der Tagesordnung.

Der gesamtdeutsche Maschinen- und Anlagenbau profitiert von dieser positiven Entwicklung, denn durch die Fokussierung auf innovative Technologien und die Erschließung neuer Märkte wird die Branche weiterhin wachsen. So hat sich der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seit der Wende zu einem global agierenden, technologiegetriebenen und nachhaltigkeitsorientierten Sektor entwickelt.

Die Zukunft der Branche ist vielversprechend, wenn es gelingt, die bestehenden Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen.